Ist eine Dialyse im Falle eines akuten Nierenversagens eine lebensverlängernde Massnahme?

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2 Antworten

Ohne genaue Kenntnis über dieses " Nierenversagen " kann man Dir keine exakte Auskunft geben.

Jede Behandlung einer Erkrankung eines Organs ist dann  " lebensverlängernd " , wenn diese Erkrankung eindeutig in kürzester Zeit zum Tode führen würde !

Das lässt sich aus der Formulierung Deiner Frage nicht herleiten !

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Die Dialyse reinigt das Blut, geschieht das nicht, bekommt der Kranke eine Urämie. Eine Urämie hat sehr vielfältige negative Auswirkungen auf den Körper, die früher oder später zum Tode führen.

Die Dialyse reinigt das Blut von den sog. harnpflichtigen Giften im Blut und erhält dadurch alle lebenswichtigen Funktionen, wenn die Nieren die Entgiftung auch künftig nicht selbst werden erledigen können. Aus dieser Sicht ist es eine lebensverlängernde Maßnahme. Eine Alternative wäre nur eine Spenderniere.

Ist die Prognose des akuten Nierenversagens aber so, dass sie revidierbar und somit heilbar ist, dann ist die Dialyse eher als med. notwendige (vorübergehende) Behandlung zu betrachten. Da die Dialyse in dieser Konstellation also nur vorübergehend erforderlich ist, ist die Dialyse dann also keine lebensverlängernde Maßnahme, im Sinne der üblichen Patientenverfügungen, Stichwort Gerätemedizin. 

So ist meine Auslegung, doch es mag auch andere geben.

Ich wünsche Euch alles Gute, Winherby


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