Ist eine Depression heilbar?

5 Antworten

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Depressionen zählen heute zu den am häufigsten vorkommenden psychischen Erkrankungen, aber sie sind gut behandel- und heilbar. Neben der Behandlung mit Antidepressiva und/oder einer Psychotherapie kann auch eine Lichttherapie eine durchaus wirksame Methode bei depressiven Erkrankungen sein. Dies gilt besonders beim Winterblues, unter dem viele Menschen in der dunklen Jahrezeit leiden.

Hallo, eine Klinik in dieser Phase der Depri ist vollkommen richtig. Nicht umsonst gibt es diese Einrichtungen und das sind keine Gefängnisse-8rosinchen-! Medikamente wirken auf jeden Fall unterstützend. Sicher ist es ratsam, wenn dort ein Patient einen Vormund hat, der eingreifen kann, wenn irgentetwas untypisch erscheint. Ich selbst war zwar nicht in einer Klinik, aber zu einer 6wöchigen psychosomatischen Kur. Diese hat mir sehr geholfen. Und mit einer geringen Dosis Antidepressiva geht es mir jetzt seit eineigen Jahren wieder gut. Und vor allem- sei immer für Deinen Bekannten da- in allen Stimmungslagen.

Hallo mickie, ja, das ist möglich. Die Behandlung in der Klinik mit Medikamenten kann immer nur eine bestimmte Zeit überbrücken, sie beseitigen aber nicht die Ursachen der Depression. Eine länger anhaltende Depression kommt meist von Parodontose, eine Erkrankung des Zahnhalteapparates. Dann braucht dein Verwandter eine Parodontosebehandlung. Dabei wird das auslösende Entzündungspotential vollständig entfernt.

Diese Behandlung kann dein Verwandter nicht in dieser Klinik bekommen. Dazu muss er zu einem Zahnarzt gehen, der damit Erfahrung hat. Die Zahnfleischtaschen müssen dann behandelt werden, ggf. ist auch die Extraktion von Zähnen nötig. Ich empfehle, keine Zahntaschentiefen größer als 2mm. Das muss er dort so vorgeben. Wenn der Zahnarzt ihm helfen will, wird er es machen. Bei Taschentiefen von 0-2mm ist eine professionelle Zahnreinigung sinnvoll. Nach erfolgreicher Behandlung geht die Depression ganz allmählich wieder zurück. Berichte mal über das Ergebnis. Wenn es Probleme gibt, helfe ich dir weiter.

Und, lieb(r)micki, wenn Dein Verwandter dann einmal beim Fachmann = Zahnarzt ist, kann der ihm dann von seinen Erfahrungen berichten, die er mit depressiven Patienten gemacht hat, bei denen er eine Parodontosebehandlung vorgenommen hat.

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ist das dein ernst?

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@kuddel69

Ja - und ich gehe davon aus, dass die Erfahrungen (Zusammenhänge), wie von FrankM behauptet, gleich Null sind.

Aber das wird der Mediziner in eigene Worte fassen.

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Depressionen können unterschiedliche Ursachen haben. Über diese Ursachen kann man sich im Internet informieren. Dass jedoch Paradontose Ursache von D. sein kann, halte ich für ziehmlich weit hergeholt. M.

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@Mucker

Die Infos aus dem Internet und die Aussagen der hilfreichsten Antwort sind allgemein bekannt. Auch die behandelnden Ärzte wissen das und wenden es an. Nur hilft das vielen nicht. Du schreibst Parodontose sei weit hergeholt. Nach meiner Messung beträgt der Abstand zwischen Parodontose und Gehirn nur etwas mehr als 10cm. Ich nenne das naheliegend.

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