Ist eine Cranio-sacral-Behandlung wissenschaftlich belegt?

1 Antwort

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Google mit

osteopathie cranio sacrale therapie

(die Wörter genau so)

und klick Dich durch die Infos durch.

Die Cranio-Sacrale Therapie ist ein Teilbereich der Osteopathie.

Als Osteopath dürfen sich nur diejenigen nennen, die nach etwa 5 Jahren bestimmte Prüfungen erfolgreich abgelegt haben.

Die Cranio-Sacrale Therapie wird in deutlich kürzerer Zeit vermittelt.

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Ich weiß, dass es Therapeuten gibt, die mit der Cranio-Sacralen Therapie sehr gute Erfolge erzielen. - Es hängt von der Art der Ausbildung / des Ausbilders ab und auch vom Talent des Therapeuten.

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Wegen der erheblich umfangreicheren Ausbildung empfehle ich sehr oft Osteopathie.

Wenn Du gesundheitliche Beschwerden hast, google mit dem Problem (z.B. Rückenschmerzen, Bandscheiben, Tinnitus, Kopfschmerzen, Gelenkschmerzen ...) und setze hinzu "osteopathie", Beispiel (google mal so):

osteopathie kinder kiss erfahrungen

und

cranio sacrale therapie kinder kiss erfahrungen

(Lies die Infos mal. Diesbezüglich gibt es sehr interessante Erfolge, es handelt sich um die sogenannten Schreikinder.)

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Hier habe ich von Erfahrungen mit osteopathischer Behandlung geschrieben und wie die Krankenkasse die Kosten übernimmt:

http://www.gutefrage.net/frage/wer-hatte-schon-mal-probleme-mit-der-lendenwirbelsaeule-ein-ploetzlicher-stechender-schmerz-beim

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Google auch mit

osteopathie wissenschaftliche nachweise

und klick Dich durch die Infos durch.

Dass zur Zeit noch keine Nachweise belegt werden können, die der sogenannten Wissenschaft genügen, bedeutet nicht, dass an Osteopathie nix dran ist.

Wie sehr wurde lange Zeit seitens der Ärzte über Akupunktur hergezogen, jetzt akupunktieren immer mehr Ärzte selbst. Auch Yoga und andere harmonisierenden Techniken werden von Ärzten empfohlen.

Einige Ärzte empfehlen inzwischen sogar Homöopathie und die Notfalltropfen Rescue Remedy von Dr. Bach.

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Energiebehandlung / Geistheilung oder wie auch immer es genannt wird, war lange Zeit als Humbug verschrien.

Inzwischen gibt es besonderes Filmmaterial, in dem deutlich zu erkennen ist, wie vom "Heiler" Licht hin zum Patienten fließt.

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So wie wir einen Atemrhythmus und einen Herzrhythmus haben, haben wir auch einen cranio-sacralen Rhythmus.

Das Hirnwasser in Hirnkammern und im Rückenmark erzeugt der Körper und absorbiert es wieder (sonst würden wir ja platzen). Dies geschieht in einem sehr feinen Rhythmus, 7 bis 14mal in der Minute, die Bewegungen befinden sich im hundertstel Millimeterbereich (wurde mit superfeinen Geräten gemessen).

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Diejenigen, die entsprechend ausgebildet sind, können die superfeinen rhythmischen Bewegungen des Körpers spüren. Die Bewegungen setzen sich im ganzen Körper fort. So z.B. kann dieser Rhythmus sogar an den Füßen gespürt werden (ich kann das).

Der gesamte Körper bewegt sich auf diese Art. Wenn irgendwo diese Bewegung blockiert ist, hat der Mensch Probleme, die sich vielfältig ausdrücken können.

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Aufgabe der Therapeuten ist es, manuell = mit den Händen zu fühlen, wo dieser Rhythmus im Fluss ist und wo blockiert. Diese Blockaden sind dann bestmöglich zu lösen.

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Auch wenn die Statik des Körpers aus der Balance geraten ist, ist es Aufgabe dieser Therapeuten, die Dynbalance wiederherzustellen, soweit es dem Körper möglich ist. (Wenn z.B. ein Arm fehlt, muss die Balance so hergestellt werden, dass der Körper mit dem körperlichen Ungleichgewicht bestmöglich klarkommt.)

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(Hier bei Gesundheitsfrage.net bin ich zum ersten Mal. In Gutefrage bin ich allgemein ratgebend tätig.

Oh - Tippfehler lässt grüßen:

Nicht die Dysbalance stellt der Therapeut her, sondern selbstverständlich die Balance. (Ich hoffe, das war mein einziger Fehler - lach!!)

0

Beim Erwachsenen kommt es zu keiner Veränderung der Schädelnähte, auch wenn dies immer wieder von entsprechenden Therapeuten der Szene behauptet wird.

Die Schädelnähte, sofern altersgerecht verknöchert, bieten beim Erwachsenen eine ähnlich unnachgiebige Struktur wie der reguläre Knochen.

Auch die Behauptung, dass durch einen im inneren entstehenden Druck (vermittelt durch den wässrigen Liquor) die Knochen sich auf- und abbewegen würden, konnte wiederlegt werden.

Der Liquor bildet sich im Bereich der Ventrikel (= Öffnungen, die etwa in Gehirnmitte liegen) dadurch, dass Flüssigkeit aus den arteriellen Gefäßen durch ein kapilläres Netzwerk aus den Gefäßen "abgepresst" und in das Gehirninnere geführt wird.

Da die liquorgefüllten Ventrikel untereinander und mit der Gehirnaussenseite in Verbindung stehen, kommt es zu einem permanenten Zustrom von Flüssigkeit in die inneren Ventrikel.

Diese fließt nach unten ab, umströmt dabei das Gehirn und verlässt dieses letztlich in Richtung Rückenmark, wo die Flüssigkeit wieder resorbiert wird. Es kommt zu einem mehrfachen, vollständigen Flüssigkeitsaustausch während des Tages.

Zwar unterliegt dieses System einem indirekten Druckwechsel, weil der Liquor letztlich indirekt aus der unter Druck stehenden arteriellen Blutbahn stammt, aber der Druck ist zu gering, um den knöchernen Schädel von innen heraus zu beeinflussen.

Bei einer Druckzunahme des Liquors wird dieser zuerst eine Verkleinerung der Gehirnmasse nach sich ziehen, weil das weiche ZNS-Gewebe bei weitem nicht so druckfest ist wie der es umgebende Schädelknochen.

(http://kuerzer.de/kw90bcb5I)

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Nur zu den gröbsten Fehlern in deiner Antwort:

Jeder darf sich Osteopath nennen, eine Ausbildung ist dazu gar nicht erforderlich, und erst recht keine fünfjährige. Es gibt in D auch keine gereglte Ausbildung zum Osteopathen. Um aber als Osteopath tätig werden zu dürfen, muss man Arzt, Physiotherapeut oder Heilpraktiker sein.

Es gibt definitiv keinen Puls oder ähnlich geartete Druckschwankungen in Hirn- oder Rückenmarksflüssigkeit. Ebensowenig kann es Blockaden derselben geben. Entsprechende Behauptungen der Cranio-Sacral-"Therapeuten" sind reine Erfindung. Somit ist eine der Basisbehauptungen, auf denen die CST beruht falsch. Die CST muss insgesamt als esoterische Abart der Osteopathie bezeichnet werden.

Während die Osteopathie teilweise recht gute Behandlungsergebnisse hat, beruhen die Wirkugen der CST auf dem Placeboeffekt.

http://www.esowatch.com/ge/index.php?title=Cranio-Sakrale-Therapie

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@Landarzt

P.S.:

Die von dir im Link geschilderte Vorgehensweise, wie die Kassen die Osteopathie übernehmen, ist ganz schlicht eine Anleitung zum Kassenbetrug. Wer da als Arzt oder Physiotherapeut mitmacht, riskiert ein Gerichtsverfahren und den Verlust des Kassenzulassung!

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@Landarzt

@Landarzt, richtig, die Berufsbezeichnung „Osteopath“ ist (leider) nicht geschützt. Deshalb muss man auch aufpassen, dass man von jemandem behandelt wird, der (neben einer medizinischen Grundausbildung wie Krankengymnast) die mindestens fünf Jahre als Zusatzausbildung absolviert hat. Denn es tummeln sich auf dem Markt auch Leute als „Osteopathen“ rum, die eine Schmalspurausbildung hinter sich haben. - Darauf weise ich in meiner Antwort (Link) ausdrücklich hin.

Hier melnikus zu dem Thema „fünf Jahre“:

http://www.gutefrage.net/frage/wie-sind-osteopathen-ausgebildet-oder-darf-man-sich-einfach-so-nennen

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Zum Placebo-Effekt:

Bei sämtlichen Behandlungserfolgen, die sich die Wissenschaft (noch) nicht erklären kann, handelt es sich angeblich um einen solchen.

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Mal ganz abgesehen davon, dass es sich bei der Osteopathie um eine manuelle Therapie handelt (keine sogenannte Geistheilung oder hypnotische Beeinflussung), steht meiner Meinung nach im Vordergrund, ob sich der Gesundheitszustand der Patienten nach den Behandlungen deutlich verbessert hat.

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Dass sich auch die Ärzteschaft des zumindest gelegentlichen Placebo-Effekts rühmen darf, ist ja bekannt. Auf jeden Fall in der Schmerztherapie. Und auch was die Kniearthroskopie angeht, war man über den Effekt von Placebo-Operationen doch über alle Maßen erstaunt. - Ist Dir sicherlich bekannt, sonst google mit

** kniearthroskopie placebo effekt**

.

Wäre meine Schwester nicht erfolgreich von der Osteopathin be-hand-elt worden, hätte man sie an der Wirbelsäule operiert. Dies wäre auf jeden Fall wäre ein folgenschwerer und umumkehrbarer Eingriff gewesen, der ihr so erspart blieb.

Die Behandlung bei der Osteopathin hat die Krankenkasse weitaus weniger gekostet, als wenn sie operiert worden wäre.

Einmal angenommen, die erfolgreiche Behandlung meiner Schwester würde auf einen Placebo-Effekt zurückzuführen sein, wäre es mir - ehrlich gesagt - wurscht.

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@cyracus

@Borg13, zu wissenschaftlichen Studien bezüglich der minimalen Beweglichkeit der Schädelnähte Erwachsener google mit

schädelnähte erwachsene beweglich

und klick an Kraniosakrale Osteopathie: ein praktisches Lehrbuch ... Torsten Liem (der Link ist sehr lang, möglicherweise geht er hier nicht auf, deshalb der Google-Tip).

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Hast Du jemals unter Anleitung versucht, den cranio-sacralen Rhythmus zu erspüren? Oder wiederholst Du lediglich, was Du gehört und / oder gelesen hast?

Solltest Du versucht haben, das zu erlernen, doch es gelingt Dir nicht, tut es mir leid.

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Bewegliche Schädelnähte fühlen sich für den Therapeuten deutlich anders an als unbewegliche. - Ist es möglich, den Körper zu veranlassen, „verklebte“ (oder wie auch immer man es nennen mag) Schädelnähte wieder beweglich zu machen, nimmt der Klient das sofort als angenehm wahr - so meine Erfahrung. Selbstverständlich ohne den Patienten zu manipulieren, indem ihm vollmundig erklärt würde, man habe die Schädelnähte beweglich gemacht ...

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Wie auch immer der Körper den sogenannten cranio-sacralen Rhythmus herstellt (für mich lohnt es nicht, darüber zu streiten): Er ist sehr fein vorhanden, ist im gesamten Körper wahrnehmbar und ich kann ihn spüren. (Solltest Du nun meinen, ich habe eine Macke - damit kann ich leben.)

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Wenn ein Patient auf eine Weise, die die Wissenschaft nicht begeistert, nebenwirkungsfrei seine Beschwerden los wird, ist mir dies allemal lieber, als wenn er statt dessen

  • folgenschwer operiert wird

  • lange Zeit oder gar lebenslang Medikamente mit der Gefahr von Nebenwirkungen einnimmt oder

  • sich - schlimmstenfalls - ein Leben lang mit Schmerzen rumquält.

Dies sollte im Interesse aller sein, die sich mit Leiden von Menschen und deren Linderung und Heilung beschäftigen.

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@cyracus

@cyracus, ...das hast du gut gemacht... lg :-)))

  • willst du ein bisschen nebel haben?
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@8rosinchen

@ 8rosinchen - Nebel? ist ja lieb gemeint, aber nein, vielen Dank. In Hamburg regnet es oft, das reicht mir. LG

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