Ist ein Sehtest beim Optiker genau so sicher und genau wie beim Augenarzt?

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4 Antworten

Mir ist es kürzlich passiert, daß ich nach einer beidseitigen Katarakt-OP nach der üblichen Wartefrist gleich zum Optiker gegangen bin, um mir neue Gläser machen zu lassen, und der schickte mich zur Stärkenbestimmung zum Arzt! Diese Verschreibung hat er dann noch einmal - z. B. mit wechselnden Abständen bei der Lesebrille - ausgetestet. Bei etwaigen Folgegläsern reicht es sicherlich, nur den Optiker zu bemühen. Davon unberührt bleiben die üblichen Kontrolluntersuchungen (Glaukom, Netzhaut), zu denen ich ohnehin zum Arzt gehe.

Ja oder viel mehr sind die Optiker oftmal besser in der Refraktion ( Sehstärkenbestimmug). Wir machen das mit den selben Geräten wie auch den Augenarzt. Für eine reine Refaktion reicht der Weg zum Optiker. Für die Früherkennung von Augenerkrankungen mußt aber zum Augenarzt.

Das lässt sich so einfach nicht beantworten. Eine Fehlsichtigkeit kann auch durch eine Augenkrankheit verursacht werden, die der Optiker nicht erkennen kann. Deshalb sollte man zuerst mal zu einem Augenarzt gehen. Die Brillenstärke können beide bestimmen, wobei der Optiker ja Brillen verkaufen möchte und sich daher mehr Zeit nehmen kann, das muss aber nicht so sein. Manchmal hat der Optiker auch die moderneren Gerät, aber auch das muss nicht so sein. Wenn der Augenarzt die Brillenstärke bestimmt hat, kann man sie ja vom Optiker überprüfen lassen.

Der Sehtest wahrscheinlich. Allerdings kann ein Optiker keine möglichen Erkrankungen an Deinen Augen diagnostizieren. Und organische Probleme können auch Seh-Probleme auslösen. Daher sollte ein Sehtest nur vom Augenarzt durchgeführt werden, da nur dieser eine Erkrankung der Augen ausschliessen bzw. bestimmen kann.

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