Ist ein Psychiater die richtige Wahl und was passiert dort?

3 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Lieber Pandy,

beim Psychiater sind Sie erstmal richtig, ja.

Es kann sein, dass er auch ausführliche Gespräche mit Ihnen führt. Aber wahrscheinlich wird er vor allem erstmal ein Medikament verordnen, damit Sie sich leichter fühlen und nicht so belastet sind. Bitte fragen Sie bei allen Unklarheiten nach. Es gibt sehr gute und einfühlsame Psychiater - aber auch welche, die genau das nicht können. Bitte fragen Sie dann dem Psychiater ein Loch in den Bauch. Bestehen Sie darauf, dass er Ihnen alles erklärt was er sagt und wonach er fragt.

Wenn Sie von "Flashbacks" reden scheint die Diagnose der Psychologin gar nicht so schlecht zu sein. Aber aufgrund Ihrer wenigen Angaben kann ich hier keine Diagnose stellen.

Wichtig ist, dass Sie behandelt werden. Den Konsiliarbericht des Arztes braucht vor allem die Psychologe, um den Kassenantrag zu stellen (nach den 5 Probatorischen Sitzungen). Eine Dringlichkeits-Bescheinigung kann Ihnen auch helfen, sehr schnell in eine Klinik eingewiesen zu werden (psychosomatische Kur). Dazu würden Sie jedoch eine Krankmeldung bekommen. Ihre Krankenkasse hat Ihnen gegenüber Versorgungspflicht.

Ich hoffe, das hilft Ihnen?

Lieben Dank Shivania! Ja- Ihre Antwort hilft!
Ich brauche auch keine Diagnose an sich... Das ist doch nur ein Name....

Es soll nur aufhören. Die Bilder sollen gehen...die Gedanken..die Angst... Ich will wissen, was Leben ist.

Klinik kommt überhaupt nicht in Frage. Es muss einen Weg geben um weiter das zu halten, was mich beschäftigt und fordert.... Meine Konstante.

Noch 15 Tage Angst....dann ist ein weiterer Schritt getan. Und geht es nicht, weiss ich genau, dass ich zu jedem Zeitpunkt gehen kann...

Danke an Alle hier für die Antworten und die Zeit! Das weiss ich sehr zu schätzen. LG Pandy

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Termin geschafft..... Die Angst konnte ich nicht abstellen aber habs geschafft und bin hin.... und auf ganzer Linie versagt.

Wer nur stumm um Hilfe schreien kann, dem wird wohl auch nicht geholfen. Wirklich schlimm war es nicht...und doch...obwohl die Angst die ganzen Tage zuvor schon sehr heftig wurde.

Dennoch geschafft und nicht weggelaufen. Es dauerte keine 15 min. Das Hauptthema war, dass die Zeit knapp ist. Der Doc war ganz nett ... aber offensichtlich genervt oder zu sehr gestresst... Ich konnte nicht wirklich reden. Hab zwar ein bisschen gesagt aber traute mich nach den Kommentaren nicht mehr....habe eher versucht zu lächeln und das möglichst schnell über die Bühne zu bringen.

Es ist ja eine alte Geschichte. Nun lebe ich schon so lange damit - da kommt es auf mehr Zeit doch nicht drauf an. Akute Traumatisierungen sind da schlimmer - wie z.B. präsente Kriegserfahrungen... Ich bin ja lebensfähig und schaffe es aus dem Haus zu gehen. Kann also gar nicht so wild sein. Mehr verieft werden muss das Thema auch nicht. Dazu ist eh keine Zeit. Der Nächste wartet ja schon. Thera...ist sicher keine schlechte Idee. Das sollte ich noch einmal versuchen. Adressen gibt es im Internet und Überweisung immerhin sofort. Um über Medis zu reden haben wir aber keine Zeit. Das können wir aber in einem Folgetermin machen....in 4 Wochen.

Und Tür zu. Das wars. Das ist doch nen Witz...oder nicht? ok.. Ich habs nicht geschafft zu sagen, dass ich solche Angst habe und es war keine Zeit um es mal zu probieren. Kaum einen Satz konnte ich sprechen ohne nicht unterbrochen zu werden.... Also war alles, was raus kam, dass da mal ein Flashback kommt... mal nen bisschen Panik aber mehr auch nciht. Vorläufige Diagnose: Wiederkehrende Depressionen derzeit mittelgradig mit Verdacht auf PTBS nicht akut.

Warum ist das nur so schwer...... Ich habe nur versucht alles runter zu spielen und auf ganzer Line versagt. Früher hat niemand stumme Schreie gehört und heute ... da ist eine andere Zeit. Ich bin doch auch wirklich dämlich. Nach all den Jahren noch nicht drüber weg... schwache Leistung. Da hat er sicher Recht.

Die Kraft ist am Ende.... rote Tränen helfen.... und warum? Weil ich zu blöd bin mit "alten Geschichten" klar zu kommen! Ein Bekannter sagte mir mal in anderem (aber ähnlichen) Zusammenhang, dass es in unserer Gesellschaft an der Zeit ist, dass man sich seiner eigenen Schuld zuwendet und nicht weiter nach Ausreden sucht. Wenn man annehmen kann, was man für einen Mist gebaut hat, kann man weiter gehen und nicht Andere suchen, denen man eigene Schuld aufladen muss.

Ach egal... So ist es nun einmal und wird es wohl auch bleiben....alles sinnlos! Den 5 Min run in 4 Wochen um über Medis zu reden kann er sich schenken. Ist sicher reine Zeitvergeudung...von beiden Seiten.

Liebe/r Pandora77,

bitte achte in Zukunft darauf, Reaktionen zu einer Antwort auch in Form von nachträglichen Ergänzungen Deiner Frage über den Link "Antwort kommentieren" hinzuzufügen. So ist sichergestellt, dass der Zusammenhang im Nachhinein nicht verloren geht, da die Antworten durch die Bewertungen ja ständig in Bewegung sind.

Viele Grüße

Emily vom gesundheitsfrage.net-Support

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Ich denke, Du bist auf dem richtigen Weg.! Zum Hausarzt brauchst Du nicht mehr, Du hast ja schon den Termin beim Psychiater.

Schildere ihm Dein Problem ohne es herunter zu spielen. Erfahrungsgemäß wird er Dir dazu gezielte Fragen stellen, um eine für Dich geeignete Therapie zu finden. Das könnten, zur Überbrückung, zunächst einmal auch Medikamente sein.

Danke!!! Also wird es "nur" ein Gespräch werden? Muss ja....mehr ist eh nicht drin...

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@Pandora77

Ja, das wird nur ein Gespräch sein. Im Allgemeinen wird es auch nicht sehr lange dauern, denn erst einmal geht es ja darum, heraus zu finden, was Dir fehlt. Außerdem sind Psychiater oft sehr überlaufen und ihre Zeit für den einzelnen Patienten ist ziemlich begrenzt.

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@FrauBee

Danke.. Das beruhigt schon einmal ein wenig.

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@Pandora77

Du kannst zu dem Termin ganz ruhig hingehen.! Viel Erfolg!

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