Ist ein Hörsturz psychisch bedingt?

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Jährlich erkranken in den Industrienationen etwa ein bis zwei von 10.000 Peronen.

Ein Hörsturz betrifft meist Menschen um das 50. Lebensjahr (Tendenz fallend).

Frauen und Männer sind gleich häufig betroffen, bei Kindern und Jugendlichen sind Hörstürze dagegen sehr selten.

Die Ursachen des Hörsturzes sind vermutlich Durchblutungsstörungen der kleinsten Gefäße im Innenohr (Mikrozirkulationsstörung).

Es gibt verschiedene Faktoren, die einen Hörsturz begünstigen. Dazu gehören unter anderem:

  • Virusinfektionen und Virusreaktivierungen, z.B. Herpes- oder Windpockenvirus

  • Durchblutungsstörungen der Kopf- und Wirbelsäulengefäße (Arteriosklerose)

  • Stoffwechselerkrankungen, z.B. hoher Cholesterinspiegel oder Diabetes

  • Stresssituationen (bzw. in der Erholungsphase nach Stress)

  • Fensterruptur (rundes und /oder ovales Fenster)

  • Erkrankungen der Halswirbelsäule, z.B. HWS-Beschleunigungstrauma nach Autounfall

  • Autoimmunerkrankungen

  • Verklumpung der Blutplättchen (Thrombozytenaggregation)

  • Verschluss der Innenohrgefäße

Die Therapie des Hörsturzes besteht zunächst darin, die Durchblutung der Innenohrgefäße anzuregen und die möglichen Auslöser zu beseitigen.

Daher werden zunächst durchblutungsfördernde (rheologische) Medikamente als Infusion verabreicht.

In manchen Fällen wird zusätzlich Kortison gegeben, um mögliche Schwellungen zu behandeln. Wenn weitere Erkrankungen vorliegen, kommen folgende Therapien in Betracht:

...Stressabbau

Prognose

Allgemein gilt: Je früher die Behandlung beginnt, desto günstiger ist die Prognose.

Bei knapp zwei Drittel der Hörsturz-Patienten erholt sich das Gehör komplett.

In den übrigen Fällen kommt es zu bleibenden Hörminderungen, vor allem im Bereich höherer Töne, und/oder zu Tinnitus (Ohrengeräuschen).

Etwa 30 Prozent der Patienten mit einem Hörsturz erleiden einen weiteren Hörsturz (Rezidiv).

(http://www.netdoktor.de/Krankheiten/Schwerhoerigkeit/Wissen/Hoersturz-4223.html)

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