Ist ein Gleitmittel auf Dauer schädlich?

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Das Scheidenmilieu leidet eher unter falscher Reinigung (zu häufig, falsches Reinigungsmittel) als unter der Anwendung von Gleitmitteln. Wobei es bei Gleitmitteln auch Konsistenz- und Qualitätsunterschiede gibt. PH-neutral und auf Wasserbasis - wenn Du damit zurecht kommst, wäre es die sanfteste Anwendung für die Scheidenflora. Lass Dich beraten oder google ein wenig!

Ein Gleitmittel bei trockener Scheide nicht anzuwenden würde meines Erachtens grössere Schäden anrichten durch Reibung als keines zu gebrauchen. Ich habe noch nie gehört, dass ein Gleitmittel schädlich sein soll.

Diverse Beschwerden in den Atemwegen und an der Eichel - wer kann Auskunft geben?

Hey,

zu mir: Ich bin 25, männlich und habe Sex mit Männern. Außer den genannten Symptomen leide ich unter keinen anderen Krankheiten. Ich treibe regelmäßig Sport (Joggen 20km/Woche). BMI: 22,8.

Seit circa zwei Jahren leide ich unter mehreren Symptomen, war schon bei Hausärzten, Dermatologen, Proktologen und Urologen, habe aber bisher keine genaue Diagnose oder erfolgreiche Therapie bekommen.

Ich hoffe auf diesem Wege vielleicht von jemandes Erfahrung profitieren zu können. Ich habe dies trotz diverser Beschwerden im Forum "Geschlechtskrankheiten" gepostet, da die Symptome in einer Zeit auftraten, in der ich häufig wechselnde Geschlechtspartner hatte und sie auch die Geschlechtsorgane betreffen. Zu der Zeit als die Symptome autraten, habe ich oft "Deepthroat" praktiziert und gehe davon aus, dass deshalb auch die Atemwege hartnäckig betroffen sind.

Meine Beschwerden:

 - auf der Eichel: Hautveränderung von glatt zu faltig / rau ; Rötung v.a. um den Schlitz; selten kurzer stechender Schmerz von tiefer in der Harnröhre ; keine Schmerzen beim Wasserlassen

 - am Po: Afterjucken; Rötung; gelegentlich geringe Mengen Blut am Klopapier; gelegentlich Druckgefühl weiter innen (kann ich schwer lokalisieren; könnte die Prostata sein, aber das kann ich nicht sicher sagen)

 - Rachen: trocken; Rötung; leicht blutiger Schleim; regelmäßig Eiterbrocken (1 - 6 mm) im Schleim

 - Füße, Fußzehen, Hände: immer wieder Pilzprobleme; Zusammenhang mit dem Rest ist mir nicht klar, aber wurde zu der selben Zeit schlimmer, bzw. ist dann zum ersten mal auch an der Hand aufgetreten

 - Brust: hier störendste Beschwerden; trockener Husten; ständiges Gefühl von Trockenheit; hohe Empfindlichkeit auf trockene Luft (Klimaanlage, Heizungsluft usw.); Schmerzen vor allem auch hinten am Brustkorb / Rücken; keine Atemnot

 - Augen: trocken; vor allem morgens; keine Rötung

 - generell: Ermüdung; alle Symptome werden generell nach Alkoholkonsum und vor allem bei viel Zucker / weniger Sport schlimmer

Seit einiger Zeit mache ich eine Salzwasserinhalation mit einem Zerstäuber. Das lindert alle Beschwerden (auch an Augen, Po und der Eichel) außer am Fuß, sofern ich es regelmäßig mache.

Ich habe beim Arzt schon Tests auf Syphilis, HIV, Chlamydien und Tripper gemacht. Alle fielen negativ aus. Ich habe allerdings trotzdem Bedenken, dass es sich um eine Chlamydieninfektion handeln könnte und der lange Infektionszeitraum vielleicht die Messergebnisse beeinflusst. Am Po gab es Behandlungen wegen Hämorrhoiden, die die Beschwerden jedoch nicht langfristig beeinflusst haben.

Zwei Geschlechtspartner aus den vergangenen Monaten klagen über ähnliche Symptome, weshalb ich von einer Ansteckungsgefahr ausgehe und mittlerweile auch Oralverkehr nur noch mit Kondom praktiziere.

Ich würde mich sehr über Hinweise freuen. Bei Nachfragen bin ich gerne zu weiteren Auskünften bereit.

Viele liebe Grüße

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Arbeitsfähig nach Nervenzusammenbruch/BurnOut

Hallo! Ich habe heute mal eine Frage, die mich nur indirekt betrifft, aber dennoch interessiert.

Und zwar hatte mein Chef im Büro vor zwei Wochen einen totalen Nervenzusammenbruch, es ging nichts mehr. Eine Kollegin, die etwas näher mit dem Chef befreundet ist, sprach von Burn Out. Wir hatten da irgendwie schon längere Zeit mit gerechnet, aber kürzertreten kam für ihn nicht in Frage (viele vermuten auch ein Alkoholproblem, was er selber aber immer zurückweist bzw. zurückgewiesen hat).

Jetzt habe ich erfahren, dass der Chef plant, in 2 Wochen schon wieder arbeiten zu kommen.

Ist das nicht viel zu früh? Kann das auf Dauer gut gehen? Ich weiß, dass er ganz schnell mit einer Therapie begonnen hat, aber schadet er sich nicht auch selber, wenn er zu früh wieder anfängt? (Der Beruf ist nicht gerade stressfrei.)

Der Mann einer guten Bekannten hatte das auch mal vor zwei Jahren, da war er aber über ein halbes Jahr in Therapie und so lange auch krankgeschrieben.

Natürlich würde ich mich freuen, wenn der Chef wieder da wäre, denn wir haben hier alle ein recht gutes Verhältnis und wir müssen natürlich im Moment seine Arbeit mit übernehmen. Aber ich denke halt auch an ihn, ob das für ihn wirklich so gut ist, wenn er so früh wieder anfängt.

Viele Grüße

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