Ist ein Einstich ins Trommelfell schädlich - und war das eine mangelhafte Behandlung?

2 Antworten

Wenn im Mittelohr eine raumfordernde Entzündung zu Gange ist, dann muss der Eiter und das Sekret raus. Wenn das nicht geschieht, kommt u.U. zuviel Druck auf das Innenohr. Das kann bleibende Schwerhörigkeit zur Folge haben, aber auch Schwindelattacken mit Erbrechen, bis hin zu Morbus Meniére.

Fazit: Der Einstich war offensichtlich dringend nötig, Du solltest der Ärztin dankbar sein, - auch wenn die ganzen Umstände etwas unglücklich verliefen und Zweifel bei Dir schürten.

Ohrenärzte sind hochspezialisiert, die machen den ganzen Tach nix anderes (besonders in einer HNO-Klinik) als die Ohren der Menschen zu behandeln, etwas mehr Vertrauen in deren Arbeit ist da durchaus angebracht.  LG

Man hat das bei mir auch gemacht vor 35 Jahren. Mein linkes Trommelfell ist vernarbt, und ich höre dort schlecht, aber man sagte mir, das liege an etlichen nicht ausgeheilten Mittelohrentzündungen.  Heute weiß ich, daß ich auf die Milch samt Produkten hätte verzichten müssen und das Ohr hätte freihalten müssen (keine Watte rein, keine Mütze drüber! Die Bakterien gedeihen besonders gut unter Luftabschluiß!!) Und immer sofort abschwellende Nasentropfen nehmen, damit die Eustach'sche Röhre freibleibt!

Mit einem Hörgerät ("einfach mehr Saft drauf", meinte der neue HNO) geht das heute sehr gut. Habe es seit 2 Jahren.

Bei der nächsten MOE legst Du abwechselnd Zwiebelsäckchen und Quarksäckchen drauf, einfach in ein Stofftaschentuch geben, 1-2 EL, Gummi drum, immer wieder mal für eine Viertelstunde drauf.

Laß es jetzt offen, tu nur Watte hinein beim Duschen, danach muß Luft ran! Verzichte auf alle Milchprodukte außer Butter und Sahne!!

Ibuprofen ist ein gutes Schmerzmittel, das auch gegen Entzündungen wirkt.

Mein Sohn hatte aber mal gar keine Schmerzen mehr mit den beiden Säckchen, probier das mal aus. Das hast Du doch vielleicht im Haus? Quark zieht Gifte heraus und wirkt gegen Entzündungen. DAs kannst Du überall am Körper anwenden, aber nicht essen, bitte. Das Zeugs ist nicht gut.


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Wenn  man im Winter keine Muetze traegt, riskiert man eine Stirnhoehlenvereiterung. Das geht also auch nicht.

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@Chrissie777

Ich trage immer ein Kopftuch, das hält warm ohne zu schwitzen oder die Luft abzuschließen.

Ich selbst bekam als Kind im Haus Watte in die Ohren, Wattebausch darüber und dann noch eine Wollmütze zum Fixieren - bitte, im Haus! Auf ärztlichen Rat!

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Nach 2-facher Parazentese dumpfes Ohr

Hallo, benötige bitte eine Einschätzung/Meinung: wie oben erwähnt hatte ich vor einer Woche meine erste Trommelfell-OP inkl. Absaugung der Sekrete (wg. Mittelohrentzündung). Nach ein paar Tagen habe ich gefühlt, dass erneut etwas in dem Ohr sein müsste. Der HNO führte deshalb eine 2. Parazentese durch und saugte wieder etwas Sekret aus. Beim ersten Mal merkte ich sofort eine spürbare Besserung und dachte mir auch bei dem 2. Eingriff nichts, .. hier war es aber komplett anders, d.h. nach Durchführung war es schlechter wie vorher, welches sich so äußert, dass ich ein dumpfes Gefühl habe, inkl. komischem Nachhallen .. schlecht zu beschreiben (als wäre noch was "drin" - was aber angeblich nicht der Fall ist), bzw. das gesunde Ohr mehr oder weniger sehr sensibel die Umgebungsgeräusche wahrnimmt. Nach Rücksprache mit meinem HNO sagte dieser, das sei alles ok, alles dauert seine Zeit - ich sollte Geduld haben, ..hatte auch eine entsprechende Nachuntersuchung. Das mit der Geduld verstehe ich, aber warum war es dann beim ersten Mal komplett anders und viel "erholsamer" als jetzt? Wurde evtl. etwas im Ohr verletzt? Was verursacht dieses dumpfe Gefühl? Ich bin mit meinen Ohren sehr empfindlich, habe da auch schon einiges negatives erlebt, bin daher nervlich sehr angespannt. Für eine Beantwortung meiner Fragen wäre ich Ihnen sehr dankbar.

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Dringend: Ohr/Trommelfell/Piepen

Hallo liebe Community!

Ich lese hier und da schon auf dieser Seite mit, leider ist jetzt der Moment gekommen und ich habe selber ein Anliegen, welches ich hier schildern möchte.

Seit knapp zwei Wochen habe ich (m.,24Jahre) ein Pfeifen, ausschließlich auf dem rechten Ohr. Ein hoher Ton, welcher morgens und abends (wenn ich ich Bett liege) am auffälligsten ist. Tagsüber "verschwindet" er fast, was aber daran liegt, dass ich täglich unterwegs bin und somit abgelenkt bin. Ich war vor einigen Tagen beim Arzt, um mal alles checken zu lassen. HNO-Ärztin hat nichts gefunden im HNO-Bereich und meinte, es sei der Stress, welchem ich in letzter Zeit ausgesetzt gewesen sei. Sie hat mir noch ein RMT verschrieben für Mitte Februar, um auszuschließen, dass da "nichts wächst was da nicht hingehört".

Nun ist es so, dass die Eltern meiner Freundin Ärzte sind, sie leben aber im Ausland. Sie empfohlen mir, so einen Druckausgleich"test" zu machen, indem ich mir die Nase zuhalte und mit ordentlich Kraft puste.

Dabei ist folgendes passiert: Als ich mit dem Pusten aufgehört hatte, hörte ich förmlich, wie ruckartig Luft durch mein rechtes Ohr geströmt ist (weiß nicht genau, ob raus oder rein). Was hat das zu bedeuten? Ich habe sofort an einen Trommelfellriss gedacht, aber das hat die Ärztin ja ausgeschlossen... Kann sie sich geirrt haben? Sollte ich eine zweite Meinung einholen?

Es ist auch so, dass mein RECHTES Ohr besonders empfindlich auf Geräusche reagiert. Schnipse ich zB mit den Fingern, merke ich förmlich, wie mein der Schall auf mein Trommelfell schlägt, es ist leider schwer zu erklären. "Überempfindlich" würde es treffen.

Der Pfeifton ist mittlerweile ein wenig leiser geworden, nichtsdestotrotz würde mich schon interessieren, ob der mal wieder weg geht irgendwann. Es ist psychisch schon anstrengend.... Ich hoffe nur, dass etwas mit meinem Ohr nicht ok ist (siehe Vorkommnisse oben) und der Tinnitus nur temporär und als Symptom anzusehen ist.

Über eine Antwort würde ich mich sehr freuen.

Liebe Grüße, Sebastian

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