Ist die Reaktionsfähigkeit bei alten Menschen immer eingeschränkt?

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Zu dieser Frage hat sich meine Einstellung im Laufe der Jahre immer mal wieder geändert. Als ich jung war, gerade den Führerschein hatte, war ich der Meinung, "über 60" sollte man den Führerschein freiwillig abgeben. Da nervten mich nämlich speziell "die Alten", die langsamer und zögerlicher fuhren als ich selbst.

Heute bin ich selbst über 60 und meine Reaktionen sind völlig in Ordnung. Vor zwei Jahren, als ich nach längerer Fahrpause wieder hinters Steuer mußte, habe ich deshalb etliche Fahrstunden genommen, weil ich mir selbst nicht traute. Das kann ich nur jedem in ähnlicher Situation empfehlen.

Kommen wir zu Deiner Großmutter. Fährt sie immer allein, oder fährt auch mal jemand von Euch mit? Da läßt sich doch auch ganz gut beurteilen, wie gut sie in Verkehrssituationen reagiert. Bei meinem Mann beispielsweise merkte ich es als Beifahrerin an der Tatsache, daß ich schon fast das Bodenblech durchgetreten hatte, ehe er anfing zu bremsen, daß der Zeitpunkt gekommen war, künftig lieber selber zu fahren.

Grundsätzlich kann man sagen, der ältere und alte Mensch macht sein langsameres Reaktionsvermögen meist durch vorausschauendes und defensives Fahren mehr als wett. Und damit beantworte ich Deine Frage im letzten Satz: Ja, vermutlich fährt Deine fitte Großmutter besser als der 40-jährige übermüdete Schichtarbeiter, besser als der 30-jährige unausgeschlafene Berufstätige mit Restalkohol vom Feiern und besser als der 20-jährige bekiffte Knabe.

Bedenke bitte auch: für ältere Menschen ist ein Auto ein wichtiges Stück Mobilität und Selbstständigkeit. Fahrt daher ab und zu mal mit der Großmutter mit und bildet Euch Euer Urteil dann.

Hallo nunca! Das ist eine schwierige Frage und für die Betroffene wäre Aufhören keine einfache Entscheidung.. Wie fit und reaktionssicher eine 90-jährige noch ist, läßt sich am besten durch einen Reaktionstest feststellen. Wenn Sie das ehrlich wissen will, kann sie z.B. auch in einer Fahrschule mal eine Fahrstunde mit einem netten Fahrlehrer vereinbaren und sich anhören, wie der ihre Fahrtüchtigkeit einschätzt. Auf jeden Fall ist das ein hohes Alter und man sollte sich selbst schon Klarheit darüber verschaffen, ob es nicht besser und sicherer für sich und andere ist, aufzuhören und den Führerschein abzugeben. Wie heißt es so schön ? „Man sollte aufhören, wenn es am schönsten ist!“ Wenn es erst wegen unzureichender Fahrtüchtigkeit zu einem schweren Unfall gekommen ist, ist der Zeitpunkt verpasst. Alles Gute! M.

Psychische Probleme - weiß nicht mehr weiter. Wie kriege ich meine Panik in den Griff?

Hallo. Also erstmal vorab: Ich hatte schon immer Panikattacken und Albträume, seit meiner Kindheit. Aber es hatte mich nie eingeschränkt, ich bin immer gut damit klargekommen. Seit ich mal Gras ausprobiert hatte, das vermutlich mit Haarspray o.Ä. gestreckt war, was eine riesige Panikattacke mit absolutem Realitätsverlust zur Folge hatte, ist es so schlimm. Noch Wochen danach hatte ich Panikattacken, die um einiges häftiger waren, wie das, was ich gewohnt bin.

Ich habe ständig von Grund auf so ein Unwohlsein. Selbst wenn ich zwischendrin so Momente habe, wo ich mir selbst sage "Was soll das eigentlich? Es ist doch alles super!", fühle ich mich meistens ängstlich.

Egal ob ich was zu tun habe oder nicht, selbst wenn ich gerade Leuten ganz normal antworte, schweife ich in Gedanken immer zu irgendwelchen Sorgen ab. Ein wenig, als wäre ich in meinen eigenen Gedanken gefangen oder als würde ich neben meinen normalen Gedanken immernoch zweite Gedanken haben.

Ich mache mir über alles Gedanken, selbst total unsinnige Sachen. Kleine und total normale Symptome meines Körpers oder der Umwelt bewerte ich total über, aber in solchen Momenten hänge ich mich immer daran auf. Es ist, als hätte ich meine eigenen Gedanken nicht unter Kontrolle.

Ab und zu kommen einfach so Bruchstücke von Dingen in meinen Kopf, von denen ich nicht mehr weiß, ob es wirklich passiert ist oder nur ein Traum war. Dinge aus der Vergangenheit, wirklich lang her poppen auf einmal auf. Vorher habe ich mich nie an Träume erinnert, oder sie ein paar Tage später wieder vergessen. Jetzt erinnere ich mich an alles. Und es sind oft richtig komische, fast schon kranke Alpträume, die mich richtig fertig machen, weil ich mich dann immer frage, ob ich irgendwann den Verstand verliere.

Schlaf ist darum schon lange ein großes Problem. Ohne meinen Partner ist es fast unmöglich.

An manchen Tagen ist auch Garnichts, dann frage ich mich, ob ich endlich wieder unbeschwert leben kann. Aber dann ist irgendeine kleine Unstimmigkeit und ich zweifle direkt manchmal sogar daran, ob ich nicht gerade noch Träume.

Ein guter Freund meinte, ich habe vermutlich eine Panikstörung (er hat selbst auch eine nur mit anderen Symptomen). Bis auf diese komischen Sorgen und die Träume jederzeit ist eigentlich alles wieder normal. Aber es schränkt ein.

Ich möchte mein Leben genießen und für die Menschen die ich liebe da sein. Tabletten möchte ich wenn nur falls es nicht anders geht. Kann mir jemand einen Rat geben? Ich bin dankbar für jede Antwort, denn alle Ärzte hier (sind sehr wenige) denen ich mich anvertraut habe, sagen nur, sie wissen auch nicht.

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Auf dem einen Auge "Kurzsichtig" - auf dem anderen Auge "weitsichtig"? Überhaupt keine Sichtigkeit?

Hallo, normalerweise erzähle ich es niemandem, weil es mir in echt sowieso niemand glauben würde. Ich bin im Internet auch noch nicht fündig geworden. Ich finde gar nichts dazu. Das ist meinen "Augen" komisch.

Ich bin seit meiner Geburt (glaube ich zumindest) auf einem Auge kurz- und auf dem anderen Auge weitsichtig. Also ich weiß es schon ziemlich lange. Der Augenarzt sagte zwar, es wäre ratsam eine Brille zuzulegen, aber ich komme ohne Probleme ohne eine Sehhilfe aus, sowie Leute ganz ohne Sehschwächen eben auch. Meine "Nicht-Kurzsichtigkeit" ist schwächer ausgeprägt als die "Nicht-Weitsichtigkeit". Veränderungen konnte ich nie feststellen. Zur Kontrolle gehe ich mittlerweile nicht mehr. Ich bin alt genug und merke selbst, wenn etwas nicht stimmt.

Nun interessiert mich aber besonders, wie das überhaupt möglich ist, dass beide Sehschwächen (jeweils eine bei einem Auge) existieren können? Kennt sich da jemand aus? Gibt es für so etwas eine bestimmte Bezeichnung, weshalb ich nicht fündig wurde (was ich für Schwachsinn halte, ich hätte trotzdem mit Google auf etwas stoßen müssen)? Ich will mir keinen neuen Termin beim Arzt holen, nur um diese Frage zu stellen, wenn ich sie auch hier stellen kann (vorausgesetzt es weiß jemand etwas dazu). Zum anderen würde ich gerne wissen, ob es bei Menschen möglich ist, dass sie weder über Weit- noch über Kurzsichtigkeit verfügen? Theoretisch wären sie dann blind. Aber mein Gedanke ist, dass sie dann einfach alles verschwommen sehen. Ist das möglich? Das hat ja auch mit der Linse zu tun. Oder wäre es dann so, dass sie dann nur eine mittlere Weite klar sehen könnten? Welche Fälle sind den in dieser Richtung möglich? Verlinkungen sind auch erwünscht, aber ich habe wie gesagt nichts gefunden. Und bitte nur Antworten-Inhalte, die sich mit meinen gestellten Fragen befassen. Danke wenn mir jemand dazu etwas erzählen kann.

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Ich bin wortwörtlich entmenschlicht, ich bezeichne mich als unmenschlich.

Zu aller erst einmal, guten Abend an die Menschen die sich hier in diesem Forum aufhalten, dies ist ein vollkommen ernst gemeinter Beitrag. Nun zu meiner Person, sollten sie sich fragen wie ich zu dieser (etwas längere und unübersichtlichen) Überschrift gekommen bin. Ich bin 20 Jahre alt. Ich bin noch 'Schüler', an einer Schule an denen mehrere unterschiedliche Schularten geführt werden. Ich habe keine Freunde, dies ist auch zum (größten) Teil meine eigene Schuld. Es gibt zwar Mitschüler mit denen ich mich unterhalte aber das tue ich auch nur wenn nötig,also ich höre in den Pausen nur Musik über mein MP3 Player. Stress/Probleme habe ich mit meinen Mitschülern nicht. Also zusammengefasst, ich fahr zur Schule, tue was ich nun tuen 'soll', obwohl es natürlich eine freiwillige Schule ist worauf ich gehe. (Meine Schulpflicht ist auch bereits erfüllt und die notwendigen Abschlüsse habe ich auch schon längst abgeschlossen) Ich bin auch ein guter Schüler, ich setze mich immer sofort auf meinen Platz wenn es klingelt, bin ruhig und melde mich regelmäßig. (Was ich von meinen Mitschülern nicht behaupten kann - aber um die geht es hierin ja auch nicht). Nach der Schule gehe ich nach Hause und 'warte' bis die Zeit vorrüber geht. Ich habe nicht wirklich Hobbys, obwohl ich sagen würde das ich es mir als Hobby genommen habe Verhaltenspsychologie zu 'studieren'. Ich achte darauf wie die Menschen sich verhalten wenn sie untereinander Dinge tun oder wenn ich etwas tue.

Nun langsam mal zum eigentlich Thema: Ich bezeichne mich als unmenschlich. Ich lebe mit meiner Mutter zusammen und ich kann sie nicht ausstehen, ich habe so wenig Kontakt mit ihr wie möglich. Ich hasse sie aber nicht, nein. Jedoch liebe ich sie auch nicht, sie ist mir vollkommen gleichgültig, (selbst das Wort "Mutter" oder ähnliches, hat für mich keinerlei Bedeutung), genauso wie alle anderen Menschen auch, genauso wie jeder einzelne von euch der diesen Artikel liest. Dies mag für viele von euch wohl provozierend wirken aber es ist eine Tatsache. Ich bin ein ziemlich objektiver 'Mensch', ich sehe die Menschheit als eine Krankheit an "vom Support editiert" Jeden Tag wenn ich aufstehe hoffe ich das ich heute sterbe, genauso wie jeden Abend wenn ich einschlafe. Selbstmord kommt für mich nicht wirklich in Frage. Ich hoffe im Prinzip das die Welt untergeht und ihr bekommt was ihr und eure Vorfahren verdient. Es interessiert mich in keinster Weise was ihr hiervon hält, ich bin hier um eine Frage zu stellen und hoffe trotzdem das mir jemand 'helfen' bzw. sie beantworten kann. Kennt ihr Personen oder ähnliche die so ähnlich wie ich denken? Denn ganz im ernst, ich wünschte mir jeden Tag das ich lieber abgetrieben worden wäre. Ich werde mir alle eure Kommentare durchlesen, selbst wenn dieser Artikel gelöscht werden sollte, ist mir dies auch recht.

Vielen Dank

PS: Ich weiß nicht wirklich warum ich das hier und jetzt in diesem Forum schreibe.

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Soll ich meine Nase operieren lassen oder nicht?

Hallo zusammen, ich habe seit letzter Zeit wieder häufiger Infekte, die außerdem ziemlich hartnäckig sind. Auffällig ist für mich dass sie immer exakt gleich verlaufen. Zuerst kratzen im Hals und Brennen in der Nase, nach 1 bis 2 Tagen folgen eitriger Schleim, fehlender Druckausgleich der Ohren, schmerzende Augen und zu guter letzter extrem trockener Husten. Das einzige was nicht immer dabei ist diarrhoe. Ich habe außerdem das Gefühl, dass ich mich viel mehr und länger schonen muss als andere Menschen in meiner Umgebung. Das ganze kommt momentan sogar wieder im Sommer, im Winter sowieso. Ich war bei mehreren wirklich guten HNOs: auf dem MRT und CT sind zwar Polypen zu sehen, die allerdings nicht die kompletten Höhlen ausfüllen. betroffen sind Kiefernhöhle , Siebeinzellen und minimal die STirnhöhle, die Nasenscheidewand ist ebenfalls (leicht) verkrümmt. Die Ärzte waren alle der Meinung dass eine OP in Betracht käme wenn es mich extrem behindern würde, was der Fall ist. Es wäre jedoch keine klare OP-Indikation, was mich verunsichert, ob es wirklich den gewünschten Effekt bringt. Ich habe schon über Antibiotika, (Kortison) Nasensprays, Nasendusche, Inhalation, Infrarot, in gesunden Phasen Sport, gesunde Ernährung, Zink abschwellende und Schleimlösende Medikamente und sogar homöopathie alles probiert. Oder kann es sein, dass ich einfach ein anfällig bin, was doch unlogisch wäre, wenn alle Infekte gleich verlaufen oder? Was ist eure Meinung dazu? Danke!

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Hilfe! Jeden Tag Halsschmerzen! Wieso gehen die nicht weg?

Hallo,

ich bin 20 Jahre alt und ziemlich verzweifelt. Ich hoffe mir kann jemand weiterhelfen. Ich versuche mein Problem so gut wie möglich zu beschreiben.

Also, es fing eigentlich alles an mit pfeiffesches Drüsenfieber. Hatte immer wieder eine Mandelentzündung und hab deswegen immer wieder Antibiotikum genommen. Es ging und ging aber einfach nicht weg, also hat mein Arzt irgendwann mal Blut abgenommen und siehe da, ich hatte das Drüsenfieber, was aber schon wieder am "abklinken" war.

Danach gingen aber meine Halsschmerzen nicht weg. Seit heute laufe ich mit einem geröteten Hals rum. Ich hab mir immer wieder eingeredet, dass die Schmerzen bald weggehen, aber sie sind geblieben. Ich habe jetzt vor kurzem Blutabgegeben und die Werte waren gut. Nichts auffäliges. Auf Drüsenfieber wurde auch nochmal geguckt, aber auch diese Werte waren gut. Danach bin ich zum HNO Arzt, der mich dann Untersucht hat. Auch er konnte leider nichts finden. Nächsten Monat mache ich noch einen Allergietest und hoffe ehrlich gesagt, dass der Test was findet.

Die Halsschmerzen sind besonders schlimm, wenn ich morgens aufstehe. Nachts kann ich nur noch mit einem Halsbonbon im Mund schlafen und mit viel trinken. Tagsüber muss ich viele Bonbons lutschen, damit ich mich konzentrieren kann. Mein Hals ist also jeden Tag gerötet, besonders der Zapfen im Mund. Es sind nicht unbedingt immer die Mandeln. Ich habe mir dann noch überlegt, ob ich vielleicht immer mit Mund auf schlafe, aber das habe ich überprüfen lassen und dies ist nicht der Fall. Wenn der Allergietest nichts sagt, dann weiß ich nicht was ich noch machen soll. Ich fühle mich soweit körperlich ziemlich fit und bin auch nicht eingeschränkt. Es sind wirklich nur die Halsschmerzen.

Vielleicht hat jemand eine Idee, was es noch sein könnte. Vielleicht hat jemand das gleiche durch gemacht und kann mir davon berichten. Ich würde mich über alles freuen! Auch wenn es nur ein Hinweis ist! Hauptsache ich könnte den Arzt vielleicht beim nächsten mal sagen, was es vielleicht sein könnte und ihm somit ein denkstoß verpassen.

Bitte, ich wäre euch mega dankbar. Ich möchte endlich wieder gesund sein und richtig Sport machen können! Ich beantworte euch auch jede Frage, soweit ich eine Antwort darauf geben kann.

Mit freundlichen Grüßen!

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