Ist Diabetes vererbbar?

3 Antworten

Die Veranlagung für Diabetes liegt möglicherweise in der Familie und kann dann auch vererbt werden. Das heisst aber nicht, das der Diabetes auch ausbrechen muss. Sicherheit kannst Du über einen Gentest erhalten. Die Kosten dafür übernimmt Deine Krankenkasse. Du brauchst nur eine Überweisung für eine Humangenetische Beratung, gehst in ein Humangenetisches Institut, lässt etwas Blut und hast dann bald Gewissheit.

Vater, leicht Zuckerkrank, kippt um und weigert sich darüber zu reden..

Guten Tag, ich habe mich extra deswegen hier angemeldet, um der Sache auf den Grund zu gehen und hilfe, evtl auch Adressen für professionelle Hilfe zu bekommen.

Mein Vater ist 60, leicht übergewichtig, starker Raucher, gelegenheitstrinker und nicht mehr so ganz. Er arbeitet noch und zwar im 4-Schichtdienst, d.h. auch Sa, So und teilweise 12 Stunden. Meine Eltern wohnen unten und ich habe die Wohnung im 1. Stock, deswegen bekomme ich einiges mit. Seit einigen Monaten ist mit ihm überhaupt nichts mehr los, er isst fast gar nichts mehr und liegt nur noch im Bett, wenn er nach Hause kommt.

Meine Mutter koch ab und zu auch für mich mit, weil mein Vater fast gar nichts mehr isst- er trinkt fast nur Cola und wenn er frei hat auch mal eine halbe Flasche Whisky. Er ist auch, was Essen angeht wählerisch, wie ein Kleinkind- der hat früher ALLES gegessen. Alkoholiker im pathologischen Sinne kann er eigentlich nicht, sein, da die Definitionen nicht erfüllt sind und er im Urlaub mit meiner Mutter auch mal 2 Wochen gar nichts trinkt- ein Alkoholiker könnte das nicht oder? Er geht nur ganz ganz selten zum Arzt und ignoriert sämtliche Risikofakoren, wie ein Kind, schon fast vorsätzlich. Seine letzte medikamentöse Einstellung wegen seiner Diabetes (keiner von uns weiß genau, welche) ist ca. 10 Jahre her. Meine Mutter und ich haben versucht ihnzu überreden sich mal durchchecken zu lassen, aber er weicht immer nur aus.

Gestern ist er lt. meiner Mutter einfach im Flur umgekippt und blieb dann für ca. 10 Minuten liegen. Sie meinte er war nicht bewusstlos und sie konnten reden. Er wollte ageblich nicht aufstehen und hat etwas verwirrt gewirkt.

Vorher am abend hat meine Mutter zufällig den Blutdruck bei ihm** gemessen und er was sehr niedrig (Werte weiß ich jetzt nicht). **Als meine Mutter mir das heute erzählte, war ich empört dass sie mich nicht geholt hat, bzw. dass er heute nicht beim Arzt ist oder meine Mutter gestern abend nicht die stabile Seitenlage angewandt hat oder....was auch immmer...irgendwas. Ich habe ehrlich gesagt angst um meinen Vater, da er ein riesen Dickkopf ist und in der Beziehung Gesundheit mit total verblödet vorkommt. Er hat nun keinen IQ von 180, ist aber auch kein Dummkopf, deswegen verstehe ich das nicht und bin verzweifelt! Ich ärgere mich aber auch über solche Sturheit, denn wenn ich solche Ausfallerscheinungen hätte, würde ich sofort zum Arzt gehen ! Oder er weiß, was er hat und sagt es uns nicht.

Was wird nur, wenn er erstmal Rentner ist !?! Dann liegt der 12 Stunden und mehr im Bett. Leider hat er auch keine Hobbies außer TV und früher mal kochen.

  1. Was könnte er haben, nach eurer Ferndiagnose ?
  2. Wie kann man solch einen Menschen dazu bringen sich durch ckecken zu lassen ? gibt es hierfür spezielle Psychologen ? Wenn ja, befürchte ich , dass wir ihn da nicht hinbekommen.
  3. Wie kann ich ihn motivieren ? Bitte um Tipps, Vorschläge und Ratschläge.

Andre

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