Ist der Schlaganfall vererblich?

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Es gibt sehr viele Risikofaktoren, die zu einem Schlaganfall führen können: Rauchen (dadurch Gefäßverkalkung) Diabetes mellitus (auch Gefäßverkalkung) Hoher Cholesterin Bluthochdruck Übergewicht Stress..... Außerdem gibt es noch die erbliche Komponente, wenn du aber alle Risikofaktoren meidest, dann ist die Gefahr nicht so hoch, einen Schlaganfall zu bekommen!

Schlaganfall mit 16?

Hallo,

nun erstmal ein paar infos über mich: Wie der Titel schon verrät bin ich 15 jahre alt, nehme keine Drogen, außer ab und zu mal ein bier. Auf Partys wird es dann schon manchmal mehr als ein bier, aber ich habe den Alkoholkonsum seit 5 Wochen komplett eingestellt Zurzeit habe ich zudem Schulstress. Vorkranktheiten die eine Rolle spielen könnten:

-(Ungeklärt)Ein paar Tage vor Weihnachten bemerkte ich ein Druckgefühl in Milzregion, nach den Feiertagen bin ich zum Arzt gegangen. Dieser hat eine Splenomegalie (Milzvergrößerung) um ca. 4,5cm festgestellt. Des weiteren wurde mir Blut abgenommen und ein großes Blutbild angefertigt (unauffällig), genauso wie die Urinprobe. Durch die Weihnachtsfeiertage, Neujahr, Urlaub und Neujahrbesprechung meines Hausarztes hat sich alles bis jetzt herausgezögert. Es muss nochmal die Milz kontrolliert werden und Blut auf Antikörper von Mononukleose (Pfeifferisches Drüsenfiber) getestet werden um die Ursache der Splenomegalie herauszufinden. Deshalb ungeklärt.

- (Ebenfalls ungeklärt) Kloßgefühl im Hals, Schluckbeschwerden, ewige Müdigkeit und Schlafstörungen (mögliche Schillddrüsenerkrankung, könnte auch mit der Mononukleose zusammenhängen), deswegen schreibe ich diesen Text auch um 4:00Uhr nachts.

-Migräne mit Aura 

Nun zum eigentlichen Thema: Ich bin diesen Mittwoch aufgewacht und mir sind einige ganz einfache Wörter erst nach geraumer Zeit eingefallen,zudem hatte ich sehr starke Kopfschmerzen aus dem Nackenbereich die ich am Vortag noch nicht hatte. Danach bin ich Duschen gegangen und etwas gegessen (keine Allergien o.ä bekannt). Kurz nach dem Essen wurde mir unheimlich Übel und meine Hand wurde Taub und kribbelte, weshalb ich beschloss nicht zur Schule zu gehen. Ich habe mich ins Bett gelegt, den Raum abgedunkelt und eine Halbe 600er Ibuprofen (Ibuflam) genommen, weil ich zuerst dachte es sei ein Migräneanfall. Doch dann breitete sich das Taubheitsgefühl in den ganzen Arm, anschließend in die Brust bis hin zu einer Lähmung der rechten Gesichtshälfte aus (ungewöhnlich für Migräne). Die Zunge wurde schwer, die Backe pelzig wie nach einer Betäubung beim Zahnarzt und das Reden viel schwer. Das Taubheitsgefühl wanderte dann noch ein bisschen in der rechten Körperhälfte umher, bis es dann aufhörte. Danach war ich unglaublich müde und habe nochmal satte 8 stunden geschlafen (hängt aber eventuell mit den Schlafstörungen zusammen. Ich fühlte mich an dem Tag nicht mehr im stande zum Arzt zu gehen. Am Donnerstag musste ich mich dringend für eine Prüfung am Freitag vorbereiten da der Mittwoch ja weggefallen ist. Freitag hatte schließlich mein Hausarzt zu und für die Notaufnahme hatte ich wirklich keinen Nerv. Ich habe keine Schäden/Eingeschränktheiten außer vereinzelte Begriffsschwierigkeiten.

Kann es sein das das ein Schlaganfall war? Was könnte es statt einem Schlaganfall gewesen sein, hängt es vielleicht mit einer Vorerkrankung zusammen? Vorab schonmal Danke für alle Antworten!

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