Frage von heidebiggi, 19

Ist der Blutzuckerwert ok?

Hallo, ich bin seit 8 Jahren Diabetikerin Typ 2. Im ersten Jahr hab ich noch selbst gemessen, meine letzten beim Arzt gemessenen Werte sind ok gewesen. Im Schnitt lag ich bei 6,2-6,4. Nun war ich 9 Monate nicht beim Arzt und hab mir ein Messgerät geholt. Ich wollte wie schon damals mal so Testwerte messen, das hat mir damals schon geholfen. Ich habe auch eine 10wöchige Schulung gemacht, die sehr hilfreich war. Zur Zeit ist mein Nüchternwert bei ca. 140 und tagsüber bei durchschnittlich 150. Auch senkt sich der Wert nach 2 stunden nach dem Essen wieder auf 140. Nun frage ich mich aber, soll ich lieber versuchen meinen Wert auf unter 120 zu bekommen, wie bei Nicht-Diabetikern oder sind meine Werte ok. Ich nehme 2 x täglich 500 mg Metformin. Für eine Antwort wäre ich sehr dankbar.

Antwort
von Tigerkater, 12

Ich nehme mal an die Angabe 6,2-6,4 sollen die Werte des HbA1c sein ( die Angabe wäre schon sinnvoll gewesen ! )

Die sind für einen seit 8 Jahren bestehenden Diabetes ok.

Der Nüchtern-BZ von 140-150 ist eindeutig zu hoch. Der Zielwert ist 110 mg% !!

Da Du eine 10 wöchige Schulung gemacht hast solltest Du wissen, welche Maßnahmen zur Senkung des BZ erforderlich sind !

Hast Du alle Maßnahmen ausgeschöpft, wird Dir nichts anderes übrig bleiben, als mit Deinem behandelnden Diabetologen die Therapie zu überprüfen !!

Kommentar von xraynrw ,

Ich hab die 6,2 - 6,4 als mmol/l verstanden.... Tja, so kann es ohne Angaben zu "Missverständnissen" kommen ;)

*räusper* Oh, doch 110 mg/dl? Mir schwirrte etwas mit < 125 mg/dl durch den Kopf. Ich glaube, ich bleib besser bei den "Bildersachen" ;)

Kommentar von Tigerkater ,

Meine Frau ist Diabetesberaterin. 

Von ihr beziehe ich immer die aktuellen Werte !

Antwort
von xraynrw, 14

2 Stunden nach dem Essen ein BZ von 140 mg/dl ist erst einmal in Ordnung.

Prinzipiell sollten Sie (morgens) schon einen Nüchtern-BZ  < 125 mg/dl anstreben.

Wichtig ist aber: Ihr behandelnder Arzt muss mit Ihnen die Therapieziele definieren. Es gibt keine Einheitsantwort darauf, da die Therapieziele sehr stark den Gegebenheiten des Patienten angepasst werden und sich i.d.R. von jedem Patienten gewissermaßen unterscheidet.

Also: Besprechen Sie die Einzelheiten am Besten mit Ihrem behandelnden Arzt.

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