Ist das Tragen eines BHs krebserregend?

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Durch den BH passiert effektiv nichts

Einer der ausgewiesensten Experten für Fragen von äußeren Einwirkungen auf die weibliche Brust, ist Prof. Dr. Volker Barth am Institut für Mammadiagnostik im Interdisziplinären Mamma-Zentrum Esslingen.

Er hat eine Studie über die Traumatisierung der Brust, über Quetschungen, Prellungen usw. durchgeführt, wie sie etwa bei sportlichen Aktivitäten oder bei Unfällen auftreten können.

Prof. Barth kann aufgrund seines Fachwissens Entwarnung geben.

In MEDIZIN-WELT stellt er fest. „Der BH hat keinerlei Einfluß auf die Entstehung von Brustkrebs, weder bei kleinen, noch bei großen, noch bei operierten Brüsten in jedweder Form.

Das vermeintliche Brustkrebsrisiko durch den BH geistert seit 35 Jahren in regelmäßigen Abständen von ein bis zwei Jahren durch die Medien, ohne daß jemand eine Erklärung hierfür hätte. Gleiches gilt für Deodorantien u.ä.

Durch den BH passiert effektiv nichts.“

(http://www.medizin-welt.info/wissen/wissen.asp?wissenID=9)

Krebsmythen auf dem Prüfstand:

Brustkrebs durch zu enge BHs?

Das klingt nicht nur absonderlich, sondern ist zum Glück auch aus der Luft gegriffen.

Die gewagte These: Der BH klemme die Lymphbahnen ab, so dass Stoffwechselschlacken nicht aus der Brust geschwemmt werden können.

Dass dies medizinisch gesehen Unsinn ist, hat die Verbreitung des Gerüchts nicht behindert.

Eine mögliche Erklärung, wie es zu der Räuberpistole gekommen sein könnte:

Frauen mit sehr großen Brüsten - die ja auch schon früh beginnen, einen BH zu tragen - haben häufig auch Übergewicht. Und zu viele Pfunde erhöhen das Brustkrebsrisiko. Auch lassen sich Knoten in sehr großen Brüsten schwerer ertasten.

(...brigitte.de/gesundheit/medizin/krebsmythen-571928/2.html)

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