Ist das schon eine Essstörung? Wie kann ich aufhören?

4 Antworten

Zuerst einmal ist ganz wichtig, wie groß bist du und was wiegst du. Das optimale Gewicht ist Körpergröße minus 100 und davon nochmal 5kg abziehen. Also ich bin 1,60m groß, mit 55kg habe ich ein gutes Gewicht. Wenn man jung ist, kann man nochmal 5kg abziehen, mehr sollte es aber nicht sein.

Was du machst ist sehr unvernünftig und schadet deinem Körper und der Gesundheit. Durch Diäten senkt man den Stoffwechsel und wenn man dann wieder isst, nimmt man unweigerlich zu, isst man wenig bis nichts, stagniert das Gewicht. Du kommst in einen Teufelskreis. Ich habe da auch so meine Erfahrungen. Die Finger in den Mund zu stecken ist noch schlimmer, denn damit schädigst du deine Speiseröhre und deinen Magen.

Stell dir mal einen Motor vor der ohne Öl und Sprit funktionieren soll, der streikt garantiert, aber du verlangst das von deinem Körper, nur um irgendeinen irrsinigen Schönheitsideal zu genügen.

Schaffe dir nach dem obigen Konstrukt einen Rahmen, in dem du dich bewegen kannst und dich wohlfühlst. Wenn du das allein nicht schaffst, dann muss du dir therapeutische Hilfe holen, denn du machst dich sonst kaputt. Ein Gerippe im Sarg ist auch nicht schön und empfehlenswert.

Entscheide dich für das Leben, alles in Maßen und nichts in Massen. Bevorzuge gesunde Lebensmittel und pass auch bei Getränken auf. Zuviel Mehl und Zucker meiden. Du merkst dann schon, was zuführend und was abführend ist und kannst selbst ausgleichen.

Das, was du beschreibst, hört sich zu hundert Prozent an wie eine Essstörung! Such dir besser schnell Hilfe. Denn wenn du schon seit langem damit kämpfst und es bis jetzt nicht von selbst besser geworden ist, brauchst du auf jeden Fall therapeutische Hilfe, damit du nicht ständig von Gedanken an Essen und ans Zunehmen besessen bist

Du beschreibst mMn eindeutig die typ. Symptome einer Bulimie. Daher geh sehr bald zum Arzt und lass Dich behandeln. Wenn Du dies nicht tust, wirst Du auch körperlich sehr krank und jung sterben. LG

Zählen oder eher nicht?

Hallo 🙈 -

Ich hätte eine Frage und zwar habe ich eine essstörung und mir ist bewusst das ich zu wenig esse . Zwar überschlage ich Kalorien und komme somit meist auf ca 1400 -1500. ich würde gerne mehr essen allerdings traue ich mich nicht wirklich weil ich Angst habe das man eine Zunahme sehen würde da ich selbst momentan nicht zu Frieden mit mir bin (153cm groß ca 37 kg ) Denkt ihr es wäre schlauer die Kalorien zu zählen und zu steigern bis ca 1700-1800 und dann mit zählen aufhören ,damit ich ein Gefühl dafür bekomme wie viel i h essen kann /darf?

Oder doch eher aufhören zu zählen und dafür feste Mahlzeiten einplanen .Allerdings habe ich Angst das es beim zählen wieder ein Zwang wird oder das ich ohne zählen unbewusst weniger esse - Ja ich befinde mich auch in Therapie und werde es dort auch ansprechen - Danke für eure hilfe

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1kg in der Nacht zugenommen, kann das sein und wie bekomme ich den Drang wenig zu essen weg?

Hey, ich bin 14 Jahre alt, 1,66m groß und wiege momentan zwischen 47kg und 48,5kg.

Ich habe eine Essstörung das weiß ich, bin auch bei einer Ernährungsberaterin und seit kurzem bei einer Kinderpsychologin. (Mag sie aber nicht so)

Mental ändert sich schon etwas bei mir ins positive (kein schlechtes Gewissen, mehr ich will was ändern Gedanken,...) und ich möchte das auch umsetzen. Aber das ist sehr schwer...

Gestern nach der Schule bzw. Praktikum wog ich 47,3kg. Heute zur selben Zeit jedoch 48,4kg.

Wie kann das sein? Gegessen habe ich eigentlich nicht mehr als sonst.

Also frühs 3 kleine Toasts mit ganz wenig körnigem Frischkäse und Tomaten. Mittags etwa 200g Nudeln. Abends ein Stück Chibattabrot mit einem kleinen Stück Schweinezunge (Hört sich eklig an ist aber ganz lecker😂) und Sauerkraut. Zum Nachtisch einen (kalorienarmen) Pudding und verteilt über den Nachmittag einen Smoothie aus einer großen Mango und selbstgemachtem Blaubeersaft.

Vor dem Schlafen dann noch einen kleinen Keks, ein Mars, ein Dip ei und ein zweidrittel Kitkat Salted caramel.

Das Süße gibt es jeden Abend und auch Joghurt/Pudding und Shake/Smoothie versuche ich so oft es geht beides zu machen.

Ich weiß nicht warum ich so viel zugenommen habe...an sich ja etwas gutes, aber als ich auf der Waage stand und das gesehen habe, kamen sofort die Gedanken ich esse heute weniger.

(Würde eh nicht klappen da ich mittlerweile trotz Essstörung nicht mehr ohne meine Schoki abends kann und auch, weil ich im Kopf schon weiß, dass das nicht schlimm ist und ich zunehmen muss)

Aber diese Gedanken und die Angst sind so frustrierend. Ich will sie einfach loswerden! Bisher dachte ich ich habe keine Angst zuzunehmen, aber heute hat sich das erste Mal etwas anderes gezeigt.

Wie kann ich jetzt dagegen ankämpfen, da ich den Tag jetzt genießen will und nicht schlechte Laune haben möchte deshalb? Und woran kann diese Gewichtsschwankung liegen? Vielleicht daran, dass ich gestern abend so viel Smoothie getrunken habe? (War mehr rausgekommen als sonst, etwa 3 oder 4 Gläser)

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Warum habe ich immer Hunger?

Guten Abend Ich bin 17 Jahre und habe ein Problem. Ich habe durchgängig Hunger und denke den ganzen Tag nur ans essen. Meistens esse ich dann Süßigkeiten, die mag ich am liebsten, aber auch bei Nudeln werde ich schwach. Sonst esse ich auch alles, was wir zuhause haben. Ich hab schon viel ausprobiert um endlich normal essen zu können, was mir nur leider nicht gelingt, obwohl ich weiß wie das geht. Ich kenn mich meiner Meinung nach sehr gut mit Ernährung aus, da ich mich einige Jahre darüber informiert habe, doch umsetzen kann ich das Ganze nicht. Freunde habe ich auch keine mehr. Woran das liegt weiß ich nicht. Vielleicht an meiner blöden Klasse oder daran dass ich eher introvertiert bin( früher war ich extrovertiert und beliebt). Vielleicht ja aber auch an der Essstörung, denn mir fällt momentan nichts ein, was ich lieber als essen machen würde und habe daher auch nicht immer Lust mit anderen Menschen etwas zu machen. Ich denke meine Essstörung fing mit 12 Jahren an im Physikunterricht als wir irgendeine Aufgabe ausrechnen sollten. Dafür brauchten wir einen Mitschüler, der sich auf die Waage des Physiklehrers stellte. Ein Junge aus meiner Klasse tat das und meine Klassenkameraden sagten das sei viel zu viel. Ich wog aber ein wenig mehr und war ja dann auch noch ein Mädchen. Früher habe ich mir über mein Gewicht und mein Essen keine Gedanken gemacht, doch nun war ich selbst davon überzeugt abnehmen zu müssen. Da kam ich auf die blöde Idee das Frühstück wegfallenzulassen und auch morgens in der Schule nichts zu essen. Erst mittags gab es dann wieder was zu essen, denn das Frühstück fiel mir am leichtesten wegzulassen. Diese ganze Geschichte machte mein Essverhalten total kaputt und mich essgestört. Es gab immer wieder Tage, da hielt ich es nicht aus weniger zu essen und aß an diesen dann umso mehr. Diese Tage, an denen ich immer mehr aß wurden dann immer mehr und die Tage, an denen ich hungerte immer weniger, bis ich dann an dem Punkt angelangt war wo es nur noch Tage gab an denen ich unnormal viel aß. Das ist heute immer noch so. Mit meiner Mama habe ich auch schon über meinen extremen Hunger (eigentlich ja Appetit) gesprochen, doch sie meinte ich soll mich zusammenreißen und einfach weniger essen. Nur das kann ich eben nicht. Das hab ich ihr auch gesagt, doch sie versteht es nicht. Ich weiß nicht mehr was ich machen soll… Bitte helft mir!!! Es muss doch eine Möglichkeit geben aus der Essstörung herauszukommen, aber ich möchte nicht zum Psychologen, in eine Essgestörtenanstalt oder so etwas in der Art. Es muss doch eine andere Möglichkeit geben. Was wäre das Beste für mich? Ich MUSS diese Essstörung irgendwie loswerden! Vielen Dank schon einmal fürs Durchlesen, das war ja so einiges was ich geschrieben habe. Ich hoffe ihr könnt mir helfen:). Dafür wäre ich euch sehr dankbar!

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Magenbeschwerden durch Essstörung?

Seit ein paar Jahren leide ich an einer atypischen Essstörung. Sie äußert sich durch massive Essanfälle bis es mir richtig schlecht geht (Schmerzen, Krämpfe, Durchfälle, Herzrasen, Übelkeit, starker Durst und Müdigkeit, Schlaflosigkeit) und mein restlicher Tag gelaufen ist. Es gab Phasen in denen mir das über einen längeren Zeitraum hinweg fast täglich passiert ist. Kompensieren tue ich entweder gar nicht, durch ganz viel Sport, mit drastischem Nahrungsentzug, oder Abführmitteln. Es gibt aber auch Phasen in denen ich sehr wenig esse (max 500 - 1000kcal/Tag). Besonders in den letzten Monaten hatte ich immer wieder 7-8 kg zugenommen, abgenommen, wieder zugenommen usw.

Selbst an Tagen an denen ich keine Essanfälle habe, und vom Inhalt her gesund esse, habe ich zunehmend Magenbeschwerden. Ich muss sehr häufig aufstoßen, selbst nach dem Trinken (ich trinke nur stilles Wasser) Regelmäßig kommt dabei Magensäure oder auch -Inhalt mit hoch, manchmal habe ich Sodbrennen. Letztens habe ich zu viel gegessen (allerdings war es nicht einmal ein Essanfall), woraufhin ich früh morgens von starker Übelkeit und Brechreiz aufgewacht bin und kurz darauf hatte ich einen Puls- und Blutdruckabfall und bin einfach zu Boden gestürzt. Das hat mich beängstigt. Vor Kurzem habe ich eine Speise mit Blätterteig gegessen (auch etwas zu viel), kurz danach hatte ich auch Kreislaufprobleme.

Ich bin ein sehr ängstlicher und unsicherer Mensch und ich habe Angst davor, eine schlimme Magenkrankheit zu haben und zu sterben. Ich weiß nicht, ob mein Magen durch die Essstörung einfach nur gereizt ist, oder ob daraus auch schlimme körperliche Erkrankungen entstehen können, zumal das ja schon mehrere Jahre so geht. Allerdings habe ich auch sehr große Angst vor Ärzten, weil wahrscheinlich würden die dann eine Magenspiegelung machen wollen, und davor habe ich sehr große Angst. Ich habe dann immer so ein Kopfkino, dass ich währenddessen erbrechen und ersticken könnte, vor Atemnot, oder ich mich ausversehen ungünstig Bewegung könnte, so dass ich verletzt werden könnte, oder dass die Ärzte einen Fehler machen. Vor eine Kurznarkose hätte ich allerdings ebenfalls riesige Angst, weil ich große Angst vor Kontrollverlust habe (z.T. sogar schon vorm Schlafengehen) und mich vor jeder meiner erlebten Vollnarkosen unglaublich aufgeregt hatte und sowieso in Folge einer Narkose organisch schwer krank wurde.

Aus den Gründen überlege ich schon länger zum Arzt zu gehen, habe z.T. Termine gemacht, um sie dann wieder abzusagen. Ich weiß nicht was ich machen soll und meine Ängste treiben mich in den Wahnsinn.

Über einen Rat würde ich mich freuen. Danke!

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