Ist das herumtoben in der Hitze für Kinder ungesund?

2 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Lieber Enrico,

die Wärmeregulation funktioniert bei Kindern noch nicht so gut. Bis zur Pubertät schwitzen sie nicht so stark wie Erwachsene und vor allem Säuglinge produzieren noch nicht ausreichend Schweiß, der zur Kühlung des Körpers notwendig ist. Erst ab etwa fünf Jahren ist bei Kindern eine optimale Wärmeregulation entwickelt.

Wie viel müssen Kinder trinken?

Grundsätzlich sollten Drei- bis Sechsjährige täglich etwa 0,8 Liter trinken, Sieben- bis Neunjährige 0,9 Liter und Zehn- bis Zwölfjährige einen Liter. An heißen Tagen steigt der Flüssigkeitsbedarf: Ab dem ersten Lebensjahr sollten Kinder dann bis zu einem halben Liter zusätzlich trinken, vom zweiten bis vierten Lebensjahr einen halben bis 0,7 Liter mehr und zwischen vier und sieben Jahren bis zu einem Liter zusätzlich. Über Siebenjährige sollten bis 1,3 Liter mehr am Tag zu sich nehmen. Tee, Wasser oder verdünnte Fruchtsäfte sind geeignete Durstlöscher. Zuckerreiche Limonaden dagegen sorgen für noch mehr Durst. Babys, die gestillt werden, brauchen in der Regel keine zusätzliche Flüssigkeit.

Können Kinder trotz Hitze im Freien spielen?

Grundsätzlich ja, aber die pralle Sonne vor allem zwischen 11.00 und 16.00 Uhr sollte gemieden werden. Besser ist es, morgens und am späteren Nachmittags draußen zu spielen. Ab Außentemperaturen von 30 Grad Celsius sollten Kinder möglichst keinen Sport mehr treiben, vor allem keine Ausdauersportarten.

Wie schütze ich mein Kind am besten vor der Sonne?

Empfohlen wird leichte Baumwollkleidung, unbedingt ein Sonnenhut und gründliches Eincremen. Experten raten zu Sonnenschutzmitteln mindestens mit Lichtschutzfaktor 30. Das Mittel sollte immer wieder neu aufgetragen werden. Gefährlich ist es, wenn Kinder sich längere Zeit in der prallen Sonne im Wasser aufhalten. Denn die direkte Sonnenbestrahlung auf den Kopf kann zu Bewusstseinsstörungen durch Hitzschlag führen. Zudem reflektiert das Wasser die Sonne, was einen Sonnenbrand an Kopf und Oberkörper verursachen kann. Nach 30 Minuten Planschen sollten sich Kinder daher für eine Stunde in den Schatten zurückziehen.

Liebe Grüße, Alois

Ich bin ganz deiner Meinung!!! Den Kindern macht die Hitze weniger zu schaffen, als den Erwachsenen und sie können nach Herzenslust draußen rumtoben. Sie sollten aber eine Kopfbedeckung auf haben, damit sie keinen Sonnenstich bekommen, sollten viel trinken und sollten auch mit Sonnenschutzmittel eingecremt werden. Kinder legen sich ja nicht in die pralle Sonne, sondern springen hin und her und das schadet ihnen nicht.

Bis zu welcher Herzfrequenz bei der Hitze belasten?

Ich gehe regelmäßig joggen. Habe also eine gute Kondition. Dennoch fällt mir das Joggen bei der Hitze schwer. Kann das daran liegen, weil ich mit zu hohem Puls laufe? Gibt es eine Regel wie hoch der Puls sein darf, damit mein Kreislauf nicht zu stark belastet wird?

...zur Frage

Ich habe keine Kraft zum rausgehen, ich fühle mich unwohl im Freien. Einen Hometrainer kann ich mir nicht leisten. Wie schafft man es ohne Bewegung zu leben?

Es gibt doch alte Menschen die nicht jeden Tag spazieren gehen oder dergleichen, wie schafft man es sich nicht zu bewegen und trotzdem keine Schmerzen zu bekommen, ich leide unter einer schweren paranoiden Schizophrenie und schweren Depressionen, ich leide ausserdem unter einer Muskelerkrankung und Spätdyskenesien, bitte um ein paar Tips wie man sich zuhause fit hält ohne Gräte, Die Schmerzen sind das Problem

...zur Frage

Wie bekomme ich auf gesunden Weg eine straffere, trainierte Figur und eine ausgewogene Ernährung/Trinkverhalten?

Ich bin w 31 Jahre alt, 160cm groß und wiege derzeit 59kg. Seit etwa 1 1/2 Monaten mache ich fast jeden Abend etwa 20 Minuten Yoga plus 5 Minuten leichte Stepaerobic , alle 5 Tage 30 Minuten leichte Stepaerobic und alle 3 Tage eine viertel Stunde Muskelübungen plus 10 Minuten leichte Stepaerobic. Alles mit der wii fit u zuhause vorm Fernseher. Nebenbei bewege ich mich nicht sonderlich viel und an der Ernährung könnte man bestimmt auch noch ein wenig feilen. Aufgrund einer chronischen Krankheit habe ich gelernt nicht mit Kalorien, Punkten, o.ä. die Lebensmittel zu bestimmen. Doch mein Ernährungsverhalten ist nicht sehr ausgewogen oder gesund. So gut wie gar kein Obst oder Gemüse, zudem trinke ich sehr wenig Wasser, Tee usw. Kaffee dafür regelmäßig bis zu 8 Tassen am Tag. Nach 18 Uhr zumindest koffeinfrei. Aufgrund von Medikamenten ist mein Schlafbedürnis sehr hoch und ich stehe oft erst nach Mittag auf. Das führt dazu, dass ich mich sehr wenig bewege und die Mahlzeiten-Zeiten ziemlich durcheinander geraten. So viel zu mir. Jetzt zu meinem Anliegen:

Mein persönliches Wohlfühlgewicht liegt bei etwa 50 bis 52 kg. Ist das eurer Meinung nach zu wenig? Welches Gewicht würdet ihr mir sozusagen empfehlen? Ich möchte gerne trainiert aussehen und eine straffe Figur haben. Kann ich das mit ALLEIN diesen Übungen die ich mache erreichen oder was schlagt ihr vor? Fitnessstudios sind in unserer Umgebung sehr rar und bis zu 30km entfernt. Und in einen Dorf-Sportverein möchte ich nicht. Was könnte ich alternativ machen, um meinem Ziel näher zu kommen? Aktuell besteht meine tägliche Ernährung aus Frühstück (2 Toast mit Nutella, Marmelade, oder 1 Schale Nougat Bits, Chocos oder Schokomüsli) und einer warmen Mahlzeit. Zwischen 22 und 23 Uhr überkommt mich immer der Heißhunger und ich esse dann Gummibärchen, Chips o.ä. und Schokolade (oder noch mal 1 Schale Müsli oder zwei Toast s.o.) Eine ganze Zeit lang hatte ich 7 Mahlzeiten. Die bestanden aus Frühstück, Mittagessen, Kaffeemahlzeit, Abendessen, zwei Zwischenmahlzeiten und einem kleinen Gute-Nacht-Snack. Für jede Mahlzeit gab es eine fixe Uhrzeit. Grundsätzlich würde ich da auch gerne wieder hinkommen, da so auch meine Tagesstruktur gefestigter war. Mache mir aber Gedanken, dass ich dann wieder viel zu viel esse und dadurch zunehme. Sind meine Sorgen berechtigt? Oder esse ich derzeit vielleicht sogar zu wenig? Was würdet ihr sagen?

...zur Frage

Schultermobilität stark eingeschränkt?

Hallo,

Ich habe folgendes Problem. Mein Schulter bzw. meine Arme sind absolut ungelenkig, aber um zu erklären was ich genau meine hier die ganze Vorgeschichte (sorry, dass sie etwas länger ist; ich freue mich aber trotzdem über JEDEN Rat und bitte auch um diesen, da mich dieses Problem echt belastet):

Ich habe mit 16 Jahren angefangen im Fitnessstudio zu trainieren. Wie das in dem Alter so ist, ist man sturr und hört nicht auf die ''Älteren'' (Eltern usw.) man solle langsam machen oder auf Ärzte bei denen ich war, welche sagen ich muss unbedingt beweglicher werden. So trainierte ich fleißig vor mir her und hüpfte von dem einen Gerät zum nächsten. Als 18 Jahre alt wurde gab es wie ein Klick in meinem Kopf und ich wollte dieses stumpfsinnige Pumpenaufhören. So entdeckte Crossfit für mich. Und nun fing alles an. Nach 2 Jahren bin ich durch einen Trainer bei der Trainingsplanerstellung hingewiesen worden, dass ich ja nicht mal die Arme im Ansatz über den Kopf bekomme!! Somit wurde mir klar wie falsch ich davor Schultertraining usw betrieben habe (Hohlkreuz um die Arme mehr nach hinten zu bekommen).

Mir wurde klar, dass das nun ernsthaft ein Problem ist, was ich bekämpfen muss da ich jegliche Überkopfbewegungen im Crossfit brauchen werde! Ich war bis heute bei 2 Physiotherapeuten, einem olympischen Gewichtheber (Profi) und 1 Arzt... Ich habe seit 4 Monaten sehr stark an der Mobilität gearbeitet: Fazit bis heute: JEGLICHE Mobilität (Beine, Hüfte usw.) wurde besser AUßER die so sehr gewünschte Schulter :((.

Und nun das eigentliche Problem: Wenn ich versuche in eine Dehnung für die Arme (nach hinten) zu gehen fühle ich was ganz anderes als wenn ich meine Oberschenkel oder die Hüfte dehne. Dehne ich die Hüfte oder die Beine eben fühle ich wirklich ein Band was steif ist was sich aber ziehen lässt und nach par Minuten merke ich starke Erfolge. Bei der Schulter jedoch fühlt es sich wie eine art Blockade an an der ich einfach nicht vorbei komme. Wenn, dann muss ich mit sehr sehr viel druck arbeiten und dann kommt auch ganz schnell ein gefühlter schmerz "in" den Schultern.

Ich habe wirklich alles probiert was mir gesagt wurde von den Trainern, Physios (beispielsweise Behandlung durch Faszientraining, welches auch überall hilft nur nicht in den Schultern). Ich weiß einfach nicht weiter und bin verzweifelt... jeder sagt was anderes: Dein Latissimus ist verkürzt, deine Schultergürtel ist blockiert du musst dies und das tun... ich habe alles was man mir gesagt hat 4 Monate lang gemacht und es hat nichts geholfen :(

Ich bin über jeden Rat und jede Hilfe sehr dankbar!

...zur Frage

Ab welcher Temperatur Sport nicht mehr draußen machen?

Man sagt doch, dass man im Sommer nicht in der Hitze draußen Sport machen soll. Ich selbst hab niedrigen Blutdruck und daher schonmal Kreislaufprobleme. Gibt es da soetwas wie einen Richtwert ab welcher Temperatur oder welchen Ozonwerten man aufpassen muss?

...zur Frage

Mein behandelnder Arzt weigert sich den Wundbereich zu rasieren. Haare liegen in der Wunde, reizen diese und lassen diese auch Bluten. Was kann ich machen?

Ich: männlich, 23 Jahre alt, ledig - niemand familiäres Vorhanden Schlechte Behandlung durch den betreuenden Chirurgen und Nichterbringung von heilungsfördernden Leistungen.

Mir wurde ende Juli 2015 eine Steißbeinfistel zusammen mit einem Begleitabszess entfernt. Ich war an diesem Tag morgens noch arbeiten, bin zum Arzt, von da aus direkt ins Krankenhaus und eine Not-OP gehabt. Die Gefahr einer Sepsis war sehr groß.

Die Operation ging schnell und wurde unter Vollnarkose durchgeführt. Nach der OP hatte ich keinerlei Schmerzen und wurde mit Schmerzmitteln gut versorgt (keine Opiate). Ich wurde zur Kontrolle eine Nacht im Krankenhaus behalten und durfte Vormittags gleich wieder zurück nach Hause.

In den ersten zwei Wochen wurde die Wundversorgung im Krankenhaus selber durchgeführt, erst täglich und dann immer alle zwei Tage. Bereits nach 4 Tagen wurde auf die Tamponaden verzichtet und ich trug nur noch eine Einlage in der Unterhose. Lediglich ein dreimal tägliches ausduschen der Wunde musste von meiner Seite aus gemacht werden, welches auch recht angenehm funktionierte.

Nach diesen 2 Wochen bin ich zu einem Chirurgen zur weiteren Wundversorgung gegangen. Bei ihm sah die ganze Sache aber anders aus. Er hat die Wunde nicht gereinigt, sondern immer nur kurz einen Blick darauf geworfen. Im Krankenhaus haben sie mir immer mittels Pinzette und Kompresse etwaige Fremdkörper o.ä. entfernt.

Jetzt bin ich eigentlich kein richtig behaarter Mensch, aber gerade an dieser Stelle wachsen bei mir übermäßig Haare. Diese Haare wachsen relativ schnell und legen sich immer wieder in die Wunde hinein und verhindern so ein zuwachsen. Weiter wird der Fluss des Wundwassers und auch des Blutes dadurch angeregt. Das Ergebnis hier von sehe ich dann immer auf den Einlagen aus der Unterhose.

Besagter Arzt hat mich bis jetzt zweimal an der Wunde rasiert, da die Reizung sehr enorm war. Immer wieder sagte er mir das ich mich dort rasieren solle. Nicht mit einem Nassrasierer, sondern mit Enthaarungscreme.

Ich habe ihn darauf hingewiesen das ich es selber nicht kann, niemanden dafür habe und ich nicht weiß was ich tun soll. Selbst darauf hat er mich letztes mal nicht rasiert, ob wohl die Wunde gereizt war und eine gewisse Blutungsneigung hat.

Also sitze ich jetzt hier weiterhin mit den Haaren am Steißbein/Po, welche die Wunde weiter reizen und den Fluss des Wunderwassers/Blut steigern, und keinerlei Chance dies zu beenden.

Ich bin sehr verzweifelt und weiß nicht wie ich weiter vorgehen soll. Mein Hausarzt macht es auch nicht laut Aussage seiner Empfangsdame, und ein Wechsel des behandelnden Arztes sei nicht ratsam.

Was kann ich machen? An wen kann ich mich wenden? Ambulanter Pflegedienst auf eigene Kosten? Oder riskante Heilung mit Haaren im Narbengewebe?

Helft mir, ich verzweifel langsam :( Ich fühle mich im Vertrauen zum Arzt hintergangen, im Stich gelassen! Eine einfache Leistung wird verweigert!

...zur Frage

Was möchtest Du wissen?