Ist das Endergebnis der Fehlsichtigkeit genetisch festgelegt?

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4 Antworten

Nach den möglichen Ursachen für Fehlsichtigkeiten suchen Wissenschaftler bis heute.

Zum Teil werden sie offenbar vererbt, sind also bereits in den Genen festgelegt.

  • Ein Indiz dafür ist, dass es in Familien oft mehr als einen Brillenträger gibt, und dass Zwillinge oft die gleiche Fehlsichtigkeit haben. Aber auch Umwelteinflüsse spielen eine wichtige Rolle.

    • Tatsächlich soll das viel zitierte Lesen unter der Bettdecke in der Kindheit - oder allgemeiner gesprochen - regelmäßige Augenaktivität im Nahbereich, solange das Auge noch wächst, eine Rolle bei der Entstehung von Kurzsichtigkeit spielen. Offenbar reagieren die Augen auf derartige Sehbedingungen mit Wachstumsimpulsen.

mehr hier:

http://dasgehirn.info/wahrnehmen/sehen/scharfe-sicht-fuer-alle/

Nein, es ist definitiv nicht genetisch festgelegt. Bei uns in der Familie zum Beipiel, hat keiner es gehabt und mein Bruder hat es aber dennoch gehabt und wurde dann an beiden Augen operiert. Man kann auch natürlich in diesem Fall Brille oder Kontaktlinse tragen aber er hatte da keine Lust darauf. Und richtig war es: Ein Mal gemacht und vergessen. Und wieso fragst du? Hast du auch Fehlsichtigkeit? Und was sagen die Ärzte dazu?? Falls du es wissen möchtest, in dieser Klinik hier http://www.internationalvisioncenters.com/weitere-informationen/fehlsichtigkeit.html wurde mein Bruder operiert und seitdem sind fast 4 Jahre vergangen und er hat den Schritt nie bis jetzt bereut. Kannst Dich auch kostenlos informieren lassen. glg und viel Erfolg! Schönes WE!

Mein Vater trug seit Kindertagen (nach den Masern) Brille, war stark kurzsichtig, mit 40 bereits -8 Dioptrien. Er brauchte ab 55 etwa auch einen Lesebereich wegen Altersweitsichtigkeit, die sich allmählich steigerte.

Bei meiner Mutter fing die Kurzsichtigkeit erst mit 45 leicht an. Auch sie brauchte ab 55 etwa auch einen Lesebereich wegen Altersweitsichtigkeit, die sich allmählich steigerte.

  1. Kind ab 20 -0,5 Dioptrien
  2. Kind ab 25 -1 Dioptrien
  3. Kind ab 10 -4 Dioptrien (nach schwerer Krankheit) bis 45 stabil, dann die nächsten 10 Jahre verschlechternd auf -6 Dioptrien
  4. Kind ab 30 -0,5 Dioptrien
  5. Kind ab 30 -1 Dioptrien

Wie sich das dann bei den einzelnen Geschwistern genau weiter entwickelte, weiß ich nicht, aber bei 1,2 und 4,5 steigerte sich die Kurzsichtigkeit nicht wesentlich.

Ob sich daraus eine Erblichkeit ableiten lässt, oder eine Prädisposition?

Das Ergebnis von Fehlsichtigkeiten ist genetisch festgelegt, da sie von der Beschaffenheit des Auges abhängt. 

Damit wir scharf sehen können, muss der Brennpunkt des eintreffenden Lichts exakt auf der Netzhaut liegen. Liegt der Brennpunkt jedoch vor der Netzhaut, so können weiter entfernte Gegenstände nicht mehr scharf abgebildet werden. In diesem Fall spricht man von Kurzsichtigkeit, auch Myopie genannt. Genau umgekehrt ist es bei der Weitsichtigkeit. Hier liegt der Brennpunkt hinter der Netzhaut, sodass Gegenstände aus der Nähe nur unscharf abgebildet werden können.

Quelle: https://www.powerlens.ch/kontaktlinsen-blog/wie-unser-auge-funktioniert

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