Ist Ayurvedische Medizin wissenschaftlich anerkannt?

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3 Antworten

Die meisten Krankenkassen tun sich i.d.R. schwer mit alternativen Heilverfahren. Dazu zählen auch ayurvedische Behandlungen. Aber fragen kostet ja nichts - und einen Versuch bei der KK nachzuhaken, ob eine Ausnahme gemacht werden kann - kann nicht schaden. Wenn man mit guten Argumenten seine Anfrage belegen kann...

Ich habe auch eine Internet-Seite gefunden, auf der das nochmal als "nicht anerkannt" zu sehen ist: Wissenschaftlich nicht anerkannte Heilbehandlung: (die Aufzählung ist nicht erschöpfend)

Autohomologe Immuntherapie, Ayurveda, Biochemische Phototherapie, Bioresonanztherapie, Blutkristallisationstests, Eigenblut-Ozon-Therapie, Elektro-Akupunktur-Diagnose, Elektro-Neuraltherapie, Frisch- und Trockenzellentherapie, Heileurythmie, Krebs-Mehrschicht-Therapie, Moxibustion, Ozon-Therapie, Parenterale-Autovaccine-Behandlung, RiV-Immuntherapie, Rolfing, Tanztherapie, Yoga-Übungen, Zellmilieutherapie

Ebenso sind die Kosten für eine ICSI-Behandlung nicht beihilfefähig.

Bitte erkundigen Sie sich vor Beginn einer besonderen Behandlung bei der Festsetzungsstelle über deren Beihilfefähigkeit.

Siehe auch: http://verwaltung.uni-koeln.de/abteilung34/content/beihilfeservice/wissenschaftlichnichtanerkannte_heilbehandlung/

Ayurveda (A.) hat sich in Indien über tausende von Jahren entwickelt, d.h. ist viel älter als die westliche Medizin. A. bietet gute Ansätze, wird aber von den Kassen i.d.R. nicht übernommen, vielleicht teilweise von den Privatkassen und ist bei uns natürlich auch nicht "wissenschaftlich" anerkannt. Ideal wäre eine Medizin, die effektive Methoden der Schulmedizin, der Naturheilkunde und anderer heilkundlicher Systeme wie TCM, Ayurveda und andere integrieren und verbinden und auf ineffektive Methoden zum Wohle der Patienten verzichten würde. Das läßt die westliche Medizin und unsere Gesundheitssystem aber nicht zu, weil es pharma-dominiert ist und so schottet es sich lieber ab. Unsere Gesundheitsindustrie ist auf Gewinn und Profitmaximierung angelegt und verteidigt dies Konzept gegen jede Konkurrenz. Profit geht vor Gesundheit. Das ist leider die traurige Bilanz. Und ob das ganze Gesundheitssystem unter der Last ächzt und stöhnt, interessiert die Pharma-Lobby nicht, die bei uns das Sagen hat. Man sieht es an den davon-galoppierenden Arzneimttelpreisen, die immer weiter erhöht und erhöht und erhöht werden. Alles Gute! M.

Was heißt schon "wissenschaftlich" anerkannt. Hier wird nur das anerkannt, was der Gesundheits-Industrie und der Pharma-Lobby in den Kram passt. Was meinst Du denn, wer da in den Prüfungsgremien sitzt und die Entscheidungen trifft?
Man sollte das mal realistisch sehen. Es gibt genügend Mediziner und andere Experten, die das kritisch sehen und für echte Reformen sind und "Scheinreformen" zur Beruhigung der Bevölkerung ablehnen. Alles Gute! M.

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