Ist Alkohollismus vererbar?

...komplette Frage anzeigen

5 Antworten

Psychische Erkrankungen sind eigentlich nicht direkt vererbbar, allerdings hast du mit Sicherheit ein erhöhtes Risiko. Wenn dir das bewusst ist und es dir nicht schwer fällt, mal nichts zu trinken, ist das doch wunderbar.

Entscheident ist auch, wie du mit Problemen umgehst. Wenn du bei Problemen am Wochenende gerne mal Feiern gehst, ist das etwas bedenklich, wenn du dagegen mit Freunden über diese Probleme sprichst, gehst du den richtigen Weg.

Wenn du das Gefühl haben solltest, dass du deine Probleme mit Alkohol bekämpfst oder du unzufrieden bist und das nicht selbst steuern kannst, ist das keine Schande, dir Hilfe zu suchen. Je früher, desto leichter findet man wieder in einen normalen Alltag. Dazu gehört auch Trauerbewältigung. Du hast ja geschrieben, deine Mutter sei gestorben. Mit Sicherheit hast du in ihr nicht nur die "Trinkerin" gesehen, sondern deine Mutter. Es ist wichtig, dass du jemanden hast, mit dem du darüber sprechen kannst. Mit deinen 19 Jahren bist du wahrscheinlich sehr nachdenklich, aber du musst auch genießen jung zu sein. Dazu gehört Alkohol nicht zwingend dazu.

Alles Gute für dich!

Danke für deine Antwort. Mh naja natürlich seh ich sie als meine Mutter aber auch eine die sich wenig um ihre Kinder gekümmert hat und ständig auf dem Sofa saß mit einem bier in der Hand. Ich war 12 als Sie gestorben ist... Mein Papa ist gestorben als ich 1 war, durch einen Raubüberfall... Ich habe auch angst mich bald nicht mehr an meine Mutter erinnern zu können... Ich weiß noch genau wie ich sie früher immer versucht hab anzusprechen wegen dem alohol... aber mein Bruder meinte zu mir, lass dass. sie wird es nich verstehen. Heute ist es mir bewusst das sie es nicht verstanden hätte das ich ihr hätte helfen wollen, aber damals halt noch nicht.. und als sie dann gestorben ist hab ich mir lange zeit danach die schuld dafür gegeben weil ich ihr ja nicht geholfen habe. Ich hoffe einfachnur das ich nich so krank werde, wie sie... danke nochmal für die antwort..

alles gute auch für dich

0

Alkoholismus kann tatsächlich genetisch vererbt werden. http://www.focus.de/gesundheit/news/alkoholkonsum_aid_108148.html

Allerdings werden die Verhaltensmuster während der Kindheit abgeguckt, weil Eltern ja als Vorbild dienen. Daher neigen Kinder von Alkoholkranken manchmal dazu, ihre Probleme zu verdrängen (ertränken), statt sie zu lösen.

Ich denke mir, dass du persönlichminder gefährdet bist, weil du selber miterlebt hat, wieAlkohol einen Menschen verändern kann und wie schwer dieser Sucht oder Krankheit zu besiegen ist. Alles Gute

So eifach ist das nicht.Klaro ist es eine Kopfsache aber es braucht sehr viel Hilfe von anderen um damit klar zu kommen .Wenn Du den Eindruck hast, daß ist es zuviel Alk ist den Du zu Dir nimmst dann warte erst garnicht ob es sich wieder bessert sondern rede mit eineer Suchtberatungstelle.Also Dir Alles Gute

Ja meine Mutter ist auch vor 2 Jahren an den Folgen ihres Alkoholismus gestorben.Ich bin seit 11 jahren trocken.Ja es ist vererbar.Währe beinahe daran gestorben.

Was möchtest Du wissen?