Ist eine Info an Kasse erforderlich, wenn Patient weitere Chemo ablehnt?

...komplette Frage anzeigen

4 Antworten

Hallo Natalina,

die einzige zu erwartende Konsequenz ist, dass der Patient früher stirbt, als mit der Therapie. Der KK ist das mit Sicherheit recht egal, streng genommen sogar sehr recht, -was natürlich so niemals jemand zugeben wird-, weil solche Therapien extrem  teuer sind.

Auch ohne den Fall zu kennen vermute ich, dass der Patient einfach seinen Leidensweg verkürzen will, wenn sowieso der Tod die einzige Prognose ist. Vermutlich lehnt er in seiner Patientenverfügung auch den "lebenserhaltenden" Einsatz von allerlei Maschinen ab.

Der Hausarzt ist sowieso außen vor, denn der Patient kann sein Leben selbst bestimmen. LG


Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von Hooks
20.09.2016, 19:30

Auch ohne den Fall zu kennen vermute ich, dass der Patient einfach seinen Leidensweg verkürzen will,

Vielleicht will er auch einfach seine Lebensqualität verbessern. Hast Du mal diese Chemomedikamente bekommen? Sie sind scheußlich.

Eine Krankenschwester, die in der Onkologie gearbeitet hat, sagte mir, daß beide Sorten Menschen sterben und überleben (Chemonehmer und Chemoablehner), daß erstere aber eine wesentlich bessere Lebensqualität hätten. Das hat mir sehr zu denken gegeben.

MIr hat das MTX in Rheumadosierung schon gereicht...

1

Dass der Patient die Therapie in der Klinik nicht wahrnimmt, erfährt die Kasse ohnehin über fehlende Codierung dieser Prozedur durch das Krankenhaus, aber auch das hat für den Patienten natürlich keine Konsequenz.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Hallo,

m.E. gibt es hier keine Grundlage für eine Info des Hausarztrews an dier Krankenkasse. Der Arzt sollte ggf.:

- einschätzen, ob der Patient die Tragweite seiner Entscheidung überblicken kann (ggf. Ernennung eines Betreuers durch das Amtsgericht bzw. Vorsorgevollmacht für Angehörige)

- sich die Entscheidung des Patienten schriftlich geben lassen

Gruß

RHW

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Hallo!

Die Ablehnung war vom Patienten sicherlich gut durchdacht und sicher eine kluge Entscheidung. Er selbst kann ja entscheiden, in welche Hände er sich begibt und welche Therapien er machen möchte.

Es ist nicht immer alles so, wie es auf den ersten Blick scheint oder wie es von schulmedizinischer Seite dem Patienten gern angepriesen wird.

Wenn man sich bestimmten Behandlungen nicht unterzieht, werden diese nicht von den Kassen abgerechnet.

Es gibt heute so viele gute ganzheitliche Krebsbehandlungen, die nicht so extrem schädigend sind wie diese.

http://www.deutsche-gesundheits-nachrichten.de/2013/11/01/chemotherapie-das-falsche-versprechen-der-heilung-vom-krebs/


Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von GeraldF
19.09.2016, 15:04

Sie wissen absolut gar nichts von dem in der Frage geschilderten Fall und kennen auch den Patienten nicht. Trotzdem nutzen Sie Ihre Antwortmöglichkeit - fernab der eigentlichen Frage - als Plattform für eine unqualifizierte pauschale Bewertung von Chemo- und Strahlentherapie. Leider typisch.

6

Was möchtest Du wissen?