Impfung gegen FSME - welche Nebenwirkungen können auftreten? Erfahrung?

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Bei der aktiven FSME-Immunisierung/Impfung werden abgetötete FSME-Viren geimpft, so dass der Körper einen eigenen Infektionsschutz aufbauen kann.

Es gibt Impfstoffe für Erwachsene und Kinder, die nach einem bestimmten Impfschema verabreicht werden müssen. Für alle derzeit auf dem Markt befindlichen Impfstoffe kann das reguläre Impfschema angewandt werden:

* 1. Teilimpfung

* 2. Teilimpfung: 1 (bis 3) Monate nach der ersten Teilimpfung.

* 3. Teilimpfung: 9 (bis 12) Monate nach der zweiten Teilimpfung.

Schon kurze Zeit nach der zweiten Teilimpfung besteht ein Infektionsschutz von ungefähr 90 Prozent. Nach einem vollen Impfzyklus besteht ein 98-99 prozentiger Schutz. Alle 3 Jahre wird eine Auffrischungsimpfung empfohlen, um den Immunschutz nicht zu verlieren.

Als Nebenwirkungen der Impfung können leichte bis mittlere Rötungen und Schwellungen der Impfstelle auftreten. In manchen Fällen können auch Kopfschmerzen, leichtes Fieber, Muskel- und Gelenkbeschwerden in den ersten Tagen nach der Impfung vorkommen. Meistens halten die Beschwerden nur kurz an und sind spätestens nach einigen Tagen vorüber. Eine FSME-Erkrankung kann durch die Impfung nicht ausgelöst werden.

Schwerere Komplikationen sind bei einer FSME-Imfpung wirklich sehr selten. Zu ihnen gehören starke Kopfschmerzen und lokale Nervenentzündungen und das Guillain-Barré-Syndrom, eine Entzündung der Spinalwurzeln, Spinalganglien und peripheren Nerven, die auf eine virale Infektion zurückgeführt wird. (Quelle: Urbia.de)

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