Im Winter joggen?

4 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Hallo Jekyll!

Ich gehe im Winter joggen, je kälter desto lieber ;-)) Und natürlich ist das in Ordnung, warum auch nicht? Bewegung an der frischen Luft ist immer gesund. Bei mehr als -10° viell. nicht mehr, aber ich habe für mich persönlich herausgefunden das es so bis -5,6° kein Problem ist laufen zu gehen. Du mußt für dich selbst herausfinden bis zu welcher Temperatur du noch gut klarkommst, das ist bei jedem anders.

Viele Menschen haben Probleme mir der eiskalten Luft die sie einatmen. Wenn das bei dir auch so ist könntest du es mit einem feinen Tuch/Schal vor dem Mund versuchen. Ich nehme das fast nie, mir macht die kalte Luft nichts aus obwohl ich fast ausschließlich durch den Mund atmen kann weil ich wegen einer verkrümmten Nasenscheidewand einfach zuwenig Luft durch die Nase bekomme.

Zum Anziehen sei folgendes gesagt: Du solltest soviel anziehen das du, wenn du hinausgehst, leicht fröstelst, beim Laufen wird dir dann schon warm. Atmungsaktive Unterwäsche als erste Schicht auf der Haut ist ratsam weil sie die Feuchtigkeit besser abtransportiert, Baumwolle klebt immer so am Körper (ich persönlich mag das gar nicht), die nächsten Schichten nach belieben. Mütze und Handschuhe nicht vergessen.

Ganz wichtig ist auch das du dir nur so eine Strecke vornimmst die auch laufend bewältigen kannst. Wenn du vorher beim Laufen schwitzt und dann gehen mußt könntest du dich tatsächlich verkühlen, also immer bis nach Hause laufen, anschließend sofort umziehen oder heiß duschen.

Alles Gute!!

Dieser ausführlichen Antwort gibt es nichts hinzuzufügen. Ich gehe genau so vor, wie hier beschrieben. 2 x Daumen hoch.

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@Ente63

Den hast du verdient, das war wirklich eine sehr ausführliche und hilfreiche Antwort :-) Vielen Dank!

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Der Antwort von Ente ist wirklich kaum etwas hinzuzufügen.

Ich halte es beim Anziehen immer so:

-eine Lauftight als lange Unterhose quasi, darüber eine normale kurze Laufhose

-ein Funktionslangarmshirt

-darüber eine windabweisende Jacke gegen den eisigen Wind.

-zusätzlich noch Laufhandschuhe und einen Neckwarmer, den ich mir auch vor den Mund ziehen kann, damit ich keinen Gefrierbrand in der Lunge bekomme :)

Tipp für den Neckwarmer: Unbedingt einen nehmen, den man in der Enge verstellen kann. Wenn man keine Kordel oder ähnliches zum enger schnüren hat, dann kann es sein, dass der Wind und die Kälte den Hals trotzdem errreichen können. Siehe zum Beispiel hier --> http://www.sportscheck.com/buff-loop-p170967-F040/schwarz/

Wieso beantwortetest du Fragen die schon längst am 11. 11. 2014 beantwortet wurden?

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@rulamann

Ist doch nicht verboten, oder? Mich interessiert das Thema eben und ich würde nie auf die Idee kommen, jemanden nach seine Beweggründen zu fragen eine gerade mal zwei Wochen alte Frage (noch) zu beantworten ;)

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Ja, das geht tatsächlich.

Wegen der Kleidung musst du ein bisschen rumexperimentieren, wie dünn bzw. dick zu dich einmummen musst. Ein Freund von mir läuft zum Beispiel mit Langarmshirt, Fleecejacke und Mütze. Das ist mir persönlich schon zu warm. Wenn man die ganze Zeit durchläuft (also keine Gehpausen macht), ist meine Erfahrung, dass ich manchmal zu warm, aber eigentlich nie zu kalt angezogen bin.

Bei Plusgraden reichen mir ein T-Shirt oder ein Langarmshirt, eine leichte Laufjacke und eine leichte Weste - die Weste ist wichtig als Windschutz, damit der Oberkörper warm bleibt (an den Armen ist mir das dagegen relativ egal).

Für Minusgrade kann man aber nach Belieben mit Handschuhen, Mütze/Stirnband, langer Unterwäsche und einem Multifunktionstuch (Schlauchtuch für den Hals) "upgraden".

Tchibo hat immer mal wieder relativ günstige Winter-Laufbekleidung im Angebot. Wenn du erstmal austesten willst, ob das was für dich ist, kannst du dich vielleicht da mal umschauen.

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