Im Schlaf gekrampft?

2 Antworten

Das klingt nach epileptischen Anfall. Gehe bitte sofort zu deinem Arzt. Bei einem Krampf wärst du wahrscheinlich auch wach geworden. Vor Schmerz! Bei Epilepsie verkrampfst du, und hast anschließend selten Schmerzen, außer von Verletzungen daraus. Bei einem Krampf kannst meist auch den Urin halten. Nicht aber bei Epilepsie. Versuche bis zu einem Ergebnis vom Arzt das Autofahren zu unterlassen. Auch nicht mit dem Fahrrad fahren. Wenn es zum Anfall wieder kommt, bist du eine Gefahr für dich und andere. Du hättest es nicht unter Kontrolle.

Woher ich das weiß:Berufserfahrung

Epileptischer Anfall. Geh sofort zum Arzt.

Danke für eure schnellen Antworten. War jetzt 4 Tage in der Klinik, wo man sich schnell einig war, dass es ein epileptischer Anfall war. Hatte mehrere Untersuchungen, darunter CT und MRT, aber es konnte nichts Konkretes festgestellt werden. Man hatte mir vorgeschlagen, 72 Stunden-EEG zu machen mit Video-Überwachung. Zunächst hatte ich zugestimmt. Aber dann wurde ich zu 2 anderen Patienten in ein Zimmer verlegt, wo mein Bett und ein kleiner Bereich davor im Kamera-Blickwinkel lag, und ich den nicht verlassen durfte. Die Kabel, die an meinem Kopf befestigt waren, führten in eine Kunststoff-Box, an die ein dickeres Kabel angeschlossen wurde, das mehrere Meter lang war, sodass ich damit ins Bad gehen konnte und dessen anderes Ende in einer Wand verschwand. Nach einem Nachmittag und einer Nacht, habe ich abgebrochen. Ein Mitbewohner schnarchte lautstark die ganze Nacht und ich machte kein Auge zu. Ständig rutschten Kabel aus der Box und die Klebestellen der Sensoren am Kopf fraßen langsam Löcher in meine Kopfhaut. Die Vorstellung noch 2 weitere Tage und Nächte wie ein Hund an der Leine zu verbringen, entmutigten mich vollends, zumal ich befürchten musste, dass wegen der rausgerutschten Kabel, die komplette Aufzeichnung daneben ging und das Ganze umsonst war. Ich ging auf eigene Verantwortung. Werde morgen mit meinem Hausarzt alles Weitere besprechen.

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@Ultimo

Nicht so gut. So können sie Dich nicht medikamentös einstellen und dann kann es immer wieder passieren und wenn Du nicht richtig diagnostiziert bist, kann es auch sein, dass Du tagsüber umkippst und und ein ärztliches Autofahrverbot bekommst. Epilepsie ist leider nicht so einfach.

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Nahezu tägliche Bauchmuskelverkrampfungen! Ursache?

Hallo zusammen,

ich leide schon seit längerer Zeit unter starken Bauchmuskelverkrampfungen, die nahezu täglich auftreten – mal stärker, mal schwächer. Umso entspannter und abgelenkter (z.B. bei der Arbeit) ich bin, desto besser wird es. Als ich vor wenigen Tagen seit langem mal wieder Schwimmen war (ca. 30 Minuten Brustschwimmen), waren die Verkrampfungen (die ich während des Schwimmens nicht wahrgenommen habe) etwa 2 bis 3 Stunden danach besonders stark. Ich kam nicht mehr von der Couch hoch und musste mich nach vorne gebückt ins Bett schleppen. Besonders stark ist der Schmerz direkt unter dem Bauchnabel – insbesondere dann, wenn ich dort mit einem Finger leicht drücke. Auch strahlt der Schmerz häufig nach unten, in den Bereich der Prostata und Hoden.

Eine Vielzahl von Untersuchungen (Besuch beim Orthopäden, Osteopathen und Urologen; CT der Wirbelsäule, MRT der LWS, HWS und des Darms; Magenspiegelung, Blut- und Urinuntersuchung) in den vergangenen Wochen hat leider keine Schmerzursache (z.B. Bauchmuskelzerrung) ausfindig machen können. Stattdessen heißt es: das Ganze sei sicherlich stressbedingt und ich soll es mal mit autogenem Training versuchen. Dabei habe ich doch gar keinen bzw. nur gelegentlich Stress. Hat jemand eine Idee, wie ich diese nahezu täglichen Schmerzzustände in den Griff bekomme? Und könnte es eventuell sein, dass eine Lebensmittelunverträglichkeit Lösung des Problems ist?

Beste Grüße und schon mal Danke für Eure Unterstützung. Mitch

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