Im Moment ertrage ich die vorlauten, frechen Schüler einfach nicht.

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(mich bitte nicht verwechseln mit @betmann)

Ich war ja selbst einmal Schüler und heute sind meine Kinder und z.T. auch meine Enkel schon "mit der Schule durch" Da habe ich so einiges beobachten können und daraus Schlüsse gezogen.

Meiner Meinung nach sind heutzutage die Schüler nicht überfordert, sondern unterfordert. Dieses rotzfreche, pampige und provozierende Verhalten resultiert sicher nur aus Langeweile und dem Bemühen jedes einzelnen Schülers, vor der Gruppe besonders cool zu wirken.

In meiner Schulzeit waren es nur 2 oder 3 Rüpel in der hintersten Bank, aber schon meine Kinder und später noch mehr meine Enkel saßen in Tohuwabohu-Klassen. Sie beklagten sich auch, dass der Unterricht nichts mit ihrer eigenen Welt, ihren Interessen, ihrer Lebensweise usw. zu tun hat. Das machte den Unterrichtsstoff gähnend langweilig, und sie bekamen den Eindruck, sie würden das alles nur für die Schule machen, weil der Lehrer es so haben will, aber nicht für sich selbst und ihr späteres Leben.

Vor Jahr und Tag habe ich einmal einen Film gesehen, an dessen Titel ich mich leider nicht erinnere. Da hatte ein Lehrer die Rüpelklasse der Schule, wahrscheinlich so wie Sie Ihre Schüler gerade erleben, auf Vordermann gebracht. Ein kleines Beispiel daraus verdeutlicht wohl am besten, was ich mit interessantem Unterricht meine:

"Nächste Woche gehen wir ins Museum..." Reaktion der Schüler: maulen, lästern, verweigern, Trotz, dumme Sprüche etc. "Da werdet ihr dann sehen, dass sogar schon die alten Ägypter Miniröcke kannten... und übrigens Schminke hatten die Frauen da auch schon..." Plötzlich fanden sie die Idee interessant, fragten alles mögliche "Woraus haben die denn damals Schminke gemacht?..." etc. Plötzlich waren alle Schüler ganz versessen auf den Museumsbesucht und haben dabei etwas für sich mitgenommen.

Auf diese Weise wurde der Ehrgeiz der Schüler nach und nach geweckt. Die Schule hatte plötzlich etwas mit ihnen selbst zu tun. Ihnen wurde klar, dass der Lehrer ihnen etwas vermitteln wollte. Die Schule war nicht mehr einfach nur ein Ort, an den man aus Bock vielleicht heute nicht geht. Sie hatten den Sinn des Unterrichts (wieder)entdeckt.

Es gibt sogar einen deutschen Film mit diesem Thema: "Der Pauker" mit Heinz Rühmann und Gerd Fröbe. Der spielt 1958 und ist im Ansatz vergleichbar.

Nun ist das Leben ja kein Film, auch kein Ponyhof. Aber Schüler, die sich vom Unterricht nicht angesprochen fühlen, wenden sich ab und kommen auf "komische Ideen".

Und dann habe ich durch die Bank festgestellt, wenn man bei Kindern stets auf die negativen und unerwünschten Dinge achtet und eingeht, bekommt man diese dann verstärkt präsentiert. Das geht nach dem Schema: "Wenn du mich schon nicht lobst, dann sollst du wenigstens auf mich böse sein." Und dann muss man immer öfter böse werden.

Auch die sich selbst erfüllende Prophezeiung funktioniert bei kleinen Kindern genau so gut wie bei Jugendlichen und Erwachsenen. Schon ein kleines Lob hier und da wirkt sehr beflügelnd. Ein treffendes Beispiel: Meine Waschmaschine ließ sich sehr leicht verstellen. Mein Enkel (3) ein "Technikfreak". Wenn der an der laufenden Maschine dreht... will ich nicht! Ich habe ihm genau erklärt, warum ich die Maschine jetzt so einstelle, warum man da nun nicht drehen soll, was dann sonst passieren kann... Das wollte er auch nicht!

Ganz spontan machte er es dann zu seinem Job dafür zu sorgen, dass niemand an der Maschine dreht, und jedem hat er das genau so erklärt... Optimale Lösung, viel besser als Verbote oder Drohungen etc. Es hatte nämlich auch etwas mit ihm selbst zu tun, denn seine Pullover und Strümpfe sollten ja nicht einlaufen, wer soll die denn anziehen...

Auch wenn manches hier nicht unbedingt auf die Situation Lehrer/Schüler passt, sich nciht 1:1 umsetzen lässt, es ist von mir als Denkanstöße gedacht. Machen Sie nicht nur Lehrplan, beziehen Sie Ihre Schüler mit ein, sonst bleiben die auf der Strecke und machen eben nur Blödsinn ;-)

Hallo Paukerin,

ich fürchte es ist äußerst schwierig gelassen zu reagieren. Man reagiert ungewollt mit Gesten usw.. Die Schüler merken das schon und wenn es dann ein Lehrer noch so gut meint er / sie ist unten durch. Mitunter kann man ja einmal versuchen mit gleicher "Munition zurückzuschießen". Wenn es wieder einmal so eine pampige Antwort gibt .... könnte man ja einmal die Frage stellen ob er /sie beim nächsten Test auch so schlau ist.

Man sollte auch unbedingt versuchen so etwas nicht ganz so dicht an sich heran zu lassen. So schwer das auch ist.! Wie schon hier beschrieben melde Dich einmal in einem Lehrerforum an und frage einmal die Kollegen, wie die damit fertig geworden sind, zumindest einigermaßen.

http://www.focus.de/schule/dossiers/neue-medien/internet-foren_aid_27324.html

Das Patentrezept wird es aber nicht geben! Aber man kann Dir evtl. mehr zum Thema sagen. Noch ein Forum (lehrerforum.de). So nun hoffe ich, dass ich nicht zuviele Fehler gemacht habe, nicht das ich dann eine 5 von Dir bekomme!

VG Stephan

hey, vllt ist es einfach mal soweit eine auszeit in form einer therapie zu machen. die jugend heute ist ja inzwischen ganz anders drauf, und ich bin jetzt gerade mal 29 und merke auch schon, wieviel iese 15 jahre zurück alles anders war. wenn du beginnst, deine wut zu unterdrücken wirst du schwere psycische und körperliche schwierigkeiten bekommen. deshalb lieber früh handeln. du solltest dann auch stationär gehen am besten. oder du beantragst eine kur, was aber sicher sehr lange dauern wird. wichtig ist jedenfalls, dass du bald handelst

Wir hatten im Unterricht das Thema Krebs. Seitdem rede ich mir ein, dass ich auch Krebs habe - was sagt ihr?

Wir hatten vor 3 Monaten an einem Freitag das Thema Krebs im Unterricht. Als ich zu Hause war habe ich gleich gegoogelt wie die Chancen sind, (in meinem Alter gering) aber jeder 2te Mensch wird in seinem Leben einmal daran erkranken -erschreckend! Ich gebe zu das ich ein Hypochonder bin und mit vll alles nur einbilde und es eine logische Erklärung gibt.... Am darauffolgenden Tag bin ich mit meinem Kumpel feiern gegangen, ich habe ziemlich viel getrunken darunter leider 2 Gläser pur (Spirituosen 35%) weil wir nichts mehr zum trinken hatten. Eigentlich trinke ich im Jahr nur rund 5 Bier diesmal war es eine Ausnahme ...ich Rauche nicht und mache Sport. Am nächsten Tag als ich zu Hause angekommen bin war mir ein bisschen schlecht und einmal hatte ich grauen Stuhl (seitdem nie wieder) und natürlich bekomm ich Panik da ich dies bei Krebs Symptomen gelesen habe. Ich bin 2 Tage darauf zur Ärztin ...Bluttest erhöhten Alkohol gehalt. ..Röntgen Alles Normal im Bauchbereich da ich manchmal leichte Stiche hatten die machbar erschienen aber nicht Schmerzhaft waren. Nachdem ich wieder Sport gemacht hatte merkte ich das ich mir dann besser ging alle Beschwerden weg....so jetzt zum eigentlichen Punkt ^^ Fast 3 Monate dannach (Sommerferien seit Wochen 30 bis 37 Grad... sitze seit Wochen faul auf der Couch und Schlafe den ganzen Tag, da gerade mein Verein Sommerpause hat. Durch die Hitze habe ich jetzt manchmal Stiche im Kopf und ein Druckgefühl bei beiden Augen...dazu kommt wieder diese leichten Stiche die manchmal am Tag erscheinen diesmal an verschiedenen Stellen am Körper ...an einem Tag mal bei den Rippen dann am Unterleib...dazu fühl ich mich schwächer durch meinen Kreislauf (sicher durch das ganze liegen und der Hitze) komme mir manchmal schwach vor und mein Stuhl weicht von Normal Braun zu hellbraun und manchmal ein bisschen Grün (durch das ganze Gemüse das ich esse) ab. Nun bilde ich mir ein Darmkrebs oder so zu haben...aber ich habe keine Schmerzen und ich Übergebe mich nicht! Ich glaub das ich ein Hypochonder bin.

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Das grundsätzliche Problem, welches sich seit dem Abi (mal stärker mal schwächer) durchzieht, ist eine viel zu übermäßige Erschöpfung NACH Anstrengungen insbes. Sport!

Seit meiner frühsten Jugend war ich ein sehr aktiver Mensch. Zwar habe ich nie eine Sportart auf Leistungsniveau betrieben. Dafür habe ich viele verschiedene Sportarten ausprobiert und parallel ausgeübt. Die körperliche Aktivität hat mir, als eher zurückhaltenden Typ, immer viel Gelassenheit und Selbstwertgefühl gegeben.

Als ich mit meinem Zivildienst anfing merkte ich zum ersten mal, dass ich nach dem Sport nicht gelassener, klarer, konzentrierter quasi „erstmal richtig wach“ wurde, sondern ganz im Gegenteil. Ich wurde im Anschluss an die geringsten sportlichen Aktivitäten (bspw. 30 min Joggen) wie krank! Während der Anstrengung die nächsten paar Minuten bis Stunden danach, in denen ich noch angespannt bin, habe ich keine Probleme. Aber dann geht es los. Ich werde total unkonzentriert, schlapp, gereizt und müde, bin zu nichts mehr in der Lage und habe an nichts mehr Freude oder Interesse. Als würde ich nach dem Sport in eine Depression verfallen, die allerdings darauf gründet, dass ich zu unkonzentriert und müde bin um irgendwas mit Freude zu betreiben. Nicht mal aufs Fernsehen kann ich mich dann einlassen. Ich will eigentlich nur noch ins Bett, schlafen. Und selbst das klappt oft nicht. Obwohl ich total platt bin und auf nichts Lust habe ist an schlaf nicht zu denken! Dieser Zustand hält sich nach größeren Anstrengungen oft über mehrere Tage an denen ich nichts mehr auf die Reihe bekomme. Das einzige was dann hilft ist eine ausgedehnte Ruhephase mit sehr viel Schlaf.

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