ich stehe unter Trauer und Wut was soll ich tun?

4 Antworten

Mein herzliches Beileid zum Tod deiner Omi.

Wut bringt wirklich nichts. Als ich auf der Beerdigung bei meiner Nachbarin war, eine Frau, die ich täglich besucht habe, weil sie krank war, waren meine Gedanken, dass dieser Mensch nicht mehr leiden muss. Wenn jemand im Schlaf ohne Krankheiten stirbt, das ist für einen Angehörigen sehr schwer zu verstehen. Aber gönne einem lieben Menschen den Frieden ohne Qual von uns lebenden gegangen zu sein.

Wenn ich etwas nicht verstehen kann, gibt es einen Satz in der Bibel, der mir immer Kraft gibt.: "Der Friede Gottes, welcher höher als alle Vernunft, bewahre unsere Herzen und Sinne in Christus Jesus.", Philipper 4, 7.

Solltest du islamischen Glaubens sein, so gehörst du auch zu den Christen: "Wahrlich, Jesus ist vor Gott gleich Adam; Er erschuf ihn aus Erde, alsdann sprach Er zu ihm: „Sei!“ und da war er." , Quran, 3:59 (im Islam wird Jesus Isa genannt.)

Gott ist der, der bestimmt, wer wann und wie zu gehen hat. Manche stellt er auf die Probe und lässt sie leiden, manche bestraft er mit starken Schmerzen und andere lässt er barmherzig zu sich kommen.

Ich wünsche dir viel Kraft den Tod deiner Omi zu verarbeiten.

kleineLaura

Wut schadet nur dir selbst und nützt nun auch nichts mehr. Sage deinen Angehörigen, dass sie dich sehr gekränkt haben, weil sie dich ausgeschlossen haben.

Abschied nehmen kann man auf verschiedene Weise. Du kannst ein Foto nehmen und deiner Oma ganz liebe Gedanken senden. Du kannst an ihr Grab gehen und dort Abschied nehmen, ihr schöne Blumen aufs Grab stellen.

Eins musst du wissen, geliebte Menschen können zwar sterben, man wird sie aber immer im Herzen behalten und in bestimmten Situationen liebevoll an sie denken.

Meine Mutter ist vor 15 Jahren gestorben. Ich zünde zu jedem Geburtstag eine Kerze neben ihrem Bild an. Lächle ihr oft zu und träume manchmal von ihr. Dann nehme ich sie in den Arm, drücke sie ganz fest und sage schön, dass du mal wieder da bist. Morgens wache ich mit einem Lächeln im Gesicht auf.

Mein Beileid! Auch meine Oma ist vor wenigen Jahren verstorben. Ich bin selber noch ein Teenager, ich weiß, wie das ist. Das, was mir geholfen hat, darüber hinweg zu kommen, war einerseits, dass ich vor meinen Freunden einfach mein Herz ausgeschüttet habe. Vielleicht solltest du das auch machen, denn glaub mir, es bringt echt viel, wenn da jemand ist, der einfach nur zuhört.

Andererseits habe ich mich selbst getröstet, indem ich daran gedacht habe, dass meine Oma jetzt im Himmel ist, wo es ihr endlich gut geht. Wenn du nicht dem Christentum angehörst, stell dir einfach vor, dass deine Oma an einem anderen schönen Ort ist und ihr euch eines Tages wiedersehen werdet.

Ich hoffe, ich konnte dich ein wenig trösten!

Lg,

Lisa

Woher ich das weiß:
eigene Erfahrung

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Mein eigentliches Problem ist aber, dass ich komplett überfordert bin. Sie ist zwar in der Klinik, aber der Terror geht trotzdem weiter. Sie schickt meiner Mutter seitenlange Listen, auf denen Dinge drauf stehen, die sie haben möchte. In drei Stunden, während sie diese mit meiner Mutter bespricht, sammelt sie die dann zusammen und beim nächsten Besuch eskaliert dann die Situation wieder. Mich macht das ziemlich fertig, erst soll meine Mutter alles besorgen und auch abends extra für sie einkaufen gehen und beim nächsten mal ist meine Schwester total sauer auf sie und zeigt enormes Unverständnis. Letztens hat sie zu meiner Mutter gemeint, dass Mama ihr nicht von ihren Sorgen erzählen soll, meine Schwester hätte doch viel größere! Dabei ist meine Schwester die größte Sorge meiner Mutter und sie wollte halt wissen, was es Neues gibt (neue Sorgen!). Mich nervt das nur noch. Am liebsten würde ich den Kontakt zu meiner Schwester abbrechen, da sie nur noch lügt, Ausreden findet und alles auf andere schiebt. Ich kann es einfach nicht mehr hören! Sie denkt, sie ist der Chef, obwohl sie in der Klinik ist und, dass sie uns alle herumkommandieren kann. Manchmal ist sie so sehr verletzend zu uns, dass wir über einen Tag keinen Kontakt mehr haben, aber dann schreibt meine Schwester wieder, dass die Magersucht Schuld sei und sie doch nichts dafür könne! Und doch, sie kann sehr sehr viel dafür. Sie soll wieder essen und nicht ständig hier anrufen und erwarten, dass wir jeden Tag sie besuchen...Meine Mutter bringt es aber nicht übers Herz, ihr die Meinung zu sagen. Ich finde aber, irgendwann sollte es mal "klick" machen und sie sollte sich damit abfinden, zunehmen zu müssen und mit dem Essen konfrontiert zu werden.

Ich weiß, dass das leichter gesagt als getan ist, aber ich kann sie einfach nicht verstehen. Ich kann ihr nicht helfen und auch nicht zusehen, wie sie ihre Zukunft durch so eine Sch verbaut! Unsere ganze Familie geht daran kaputt und sie checkt nicht, dass ihr Verhalten der Auslöser ist!

Könnt ihr mir vielleicht Tipps geben? Ich bin einfach überfordert und überaus genervt von dieser dummen Krankheit und somit auch meiner Schwester, obwohl sie nicht wirklich dafür was kann.

LG, sportyLB98

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