Ich neige zur Hypochondrie - was kann ich tun?

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Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Hallo Herbstnebel,

ich finde, dass Sie mit Ihrem Schritt sich an diese Forum zu wenden, eigentlich schon einen RIesen-Schritt, zu einer Lösung gegegangen sind.

AUßerdem ist es super, dass SIe - wie soll ich sagen - Ihre Hypochondrie bereits selbst erkannt haben.

Damit haben SIe vielen Betroffenen eine sehr große EInsicht vorraus, die meisten, denen es so geht, erkennen nämlich nicht die Tatsache, dass es sich um harmlose Beschwerden handelt, so wie Sie es tun. DIe meisten Patienten leben in der Dauerangst todkrank zu sein, ohne aber wahrzunehmen, dass es ihre Angst ist, die diese Empfindung verursacht.

Also SIe haben sich gewissermaßen bereits selbst durchschaut.

Ich würde empfeheln, dass Sie am besten in einer Phase wo gesundheitlich alles super ist, sich an Ihren Arzt wenden, und genau das, was Sie oben geschildert habe, dort berichten.

Der Arzt wird Ihnen mit SIcherheit eine Therapie/ einen Therapeuten empfehlen, in der/mit dem Sie begleitet und mit Hilfe aus Ihrer Angst-Erkrankung herausfinden.

Wenn Sie erst wieder in einer Akutphase mit schweren Krankheitsängsten zum Arzt gehen, werden SIe nicht die Kraft finden, Ihre "Hypochondire-Neigung" einzugestehen.

Da Sie gerade bereit sind das "Problem" anzugehen, versuchen Sie doch möglicherweise sehr bald einen Gesprächstermin beim Arzt zu bekommen, damit SIe Ihre momentane Motivation noch richtig nutzen können.

Alles Gute!!!!!!!!!!!

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