Ich leide unter Lupus erythematodes und würde gerne die Pille nehmen!

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Wikipedia sagt dazu folgendes:

Lange Zeit galt die Einnahme der „Pille“ (orale Empfängnisverhütung – Kontrazeption) bei Patientinnen mit Lupus erythematodes als gefährlich, da man befürchtete, die in der Pille enthaltenen Östrogene könnten zu einem Aufflackern oder zur Verschlimmerung der Erkrankung führen.

Andererseits gibt es gute Gründe für die Anwendung der „Pille“ gerade bei Patientinnen mit Lupus erythematodes:

Geplante Schwangerschaften haben in einer Phase geringer Krankheitsaktivität (Remission) weniger Komplikationen. Patienten mit hoher Krankheitsaktivität oder Patientinnen, die fruchtschädigende (teratogene) Medikamente einnehmen müssen, benötigen eine zuverlässige Verhütungsmethode. Bei Patientinnen, die Glukokortikoide einnehmen müssen, kann die Einnahme der „Pille“ den damit verbundenen Knochenschwund vermindern und so einer Osteoporose vorbeugen. Die Anwendung der Spirale bei gleichzeitiger immunsuppressiver Therapie schützt nicht zuverlässig vor Schwangerschaften und verschleiert unter Umständen Entzündungen im Genitaltrakt. 2005 konnten mehrere Studien zeigen, dass bei Patientinnen mit inaktiver Erkrankung oder moderater, aber stabiler Krankheitsaktivität die Einnahme von hormonellen Kombinationspräparaten sicher ist, wenn keine Phospholipid-Antikörper nachweisbar sind. Patientinnen mit schwerer Erkrankung, Störungen der Blutgerinnung oder Phospholipid-Antikörpern im Blut sollten die Pille hingegen nicht einnehmen.

Die Entscheidung kann Dir keiner abnehmen. Vielleicht hörst Du Dir noch eine zweite Arztmeinung an? Schau doch auch mal in eines der Selbsthilfeforen! Du bist gewiss nicht die Einzige mit diesem Problem.

Hier steht auch noch einiges darüber: http://www.rheuma-online.de/a-z/s/systemischer-lupus-erythematodes.html

Es hänmgt einzig und allein von ihrem Krankheitsbild ab und das ist mit dem Arzt und Gynäkologen zu besprechen.

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Da ich deine Krankengeschichte nicht kenne, werde ich dir keine Empfehlung für eine Spirale oder den Nuva-Ring geben. Das solltest du mit deinem behandelnden Arzt und dem Gynäkologen besprechen. Es gibt Fälle, wo die Einnahme der Pille erlaubt ist, bei anderen wiederum nicht. Wenn es eine Indikation gegen Hormone gibt, dann sollte dein Freund deiner Gesundheit zuliebe Kondome akzeptieren. Wenn er das nicht möchte, solltest du dich trennen, denn dann ist es mit der Liebe nicht weit her. Alles Gute!

Schwanger durch Petting? Brauche dringend Hilfe!!!!!

Hey leute :)

also ich habe seit ca einen monat einen freund, und wir hatten jetzt ein paar mal petting, aber es klappt noch nicht so gut, also er hatte keinen orgasmus...

es ist nun so, dass ich seit 14 tagen meine tage nicht habe, also ich bin 14 tage überfällig...

ich bekomme meine tage aber generell nie pünktlich, also sie verschieben sich normalerweise ca 2-4 tage bei mir, auch schonmal 7 tage, aber das ist eher selten... jetzt sind es aber ja schon 14...!!!!

nochmal zusammengefasst:

  • also sperma kann nicht irgndwie "in mich" gelangt sein, weil er ja keinen orgasmus hatte

  • er hat mir mal ab und zu selbst gezeigt, wie er es mag, also hat er sich selbst angefasst, aber danach hat er auch die decke mit der hand angefasst, dann kann doch auch vom lusttropfen nichts mehr an der hand sein, oder???

  • er hat seine finger auch nie in mich geschoben, immer nur weiter oben

  • kann ich trotzdem schwanger geworden sein???

und ich habe, obwohl ich meine tage ja nicht habe, ziehen und schmerzen im unterleib, also das habe ich eig jeden tag seit den 14 tagen...

es tut mir total leid, ich weiß, es ist dämlich, weil ich eigentlich weiß, dass ich nicht schwanger sein kann, aber es beunruhigt mich irgndwie schon....

eine freundin von mir meinte mal, dass sie einfach so mal einen monat ihre tage nicht hatte und sagt mir immer, dass das bei mir bestimmt auch so ist, kann das denn einfach so sein?

ich habe irgendwie angst....

und falls jetzt irgendwie kommt "nimm die pille" ich wollte sie jetzt anfangen, aber dazu muss ich ja auf meine tage warten.....

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Speicheldrüsen OP

Guten Tag !

Ich bekomme jetzt zum 5. Mal eine Parotis acuta auf beiden Seiten. Beim ersten Mal war es nur ein Verdacht auf Mumps und man empfahl mir Bettruhe und saure Getränke zu trinken sowie saure Bonbons zu lutschen. Die Schwellungen verschwanden. Jedoch kamen sie immer jedes Jahr im Winter. Bevor ich noch weiter schreibe : Ich bin rheumatisch erkrankt ( Lupus erythemados ) ,jedoch so leicht, dass ich es fast gar nicht spüre.

Meine betreuende Ärztin von der Rheumatologie ist nicht sonderlich toll und hat es als "Unbekannt" weiter behandelt ( echt lächerlich, aber was soll man machen...der Prof ( lest weiter ) hat sich fast vor lachen in die Hose gemacht, als er mitbekommen hat ,dass sie nicht wissen konnte, dass es sich um eine Parotis acuta handelt ). Also bin ich zu einem guten Hausarzt gegangen und dieser hat mich zu einem guten HNO Professor überwiesen. Er stellte fest, dass es sich um eine Parotis acuta handelt und ein Lymphknoten geschwollen ist, aber nur auf der rechten Seite. Er hat mir dann einen Termin für das MRT gemacht und hat mir ein Antibiotikum verschrieben ( Cefuroxim ) und nun hat er gesagt, dass wahrscheinlich eine OP nötig sein wird, weil nach dem häufigen Wiederanschwellen sich der Bereich bei der Speicheldrüse vergrößert und somit ein immer größerer "Nährboden" für Bakterien vorhanden ist. Ich habe ihn gefragt, was die Folge einer solchen Operation wäre.Er meinte, dass es keine Folgen haben wird, da der Mensch noch weiter Speicheldrüsen hat, als nur an den Seiten ( zb. an den Unterkiefer ).

Meine Frage : Hat jemand schon eine Erfahrung mit so einer Speicheldrüsenentfernung-OP gemacht ? ( es sollen die beiden Speicheldrüsen an der Seite entfernt werden ) Was sind die Folgen einer solchen Operation ? Ich habe echte Sorgen, dass mein Leben dadurch verändert ( negativ ) .....

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