Ich leide an einer Angststörung. Dadurch entsehen "Stöße" gegen meinen Hals. Es sind KEINE schmerzen. Können die Stöße gefährlich für die Atmung sein?

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3 Antworten

Antwort kommt etwas spät, aber vielleicht interessiert es auch andere. Ich vermute, es handelt sich um den Herzschlag. Bei einer Panikattacke kann der Puls erhöht sein oder sogar regelrecht rasen. Der Blutdruck wird vermutlich steigen. dadurch entsteht höherer Druck in der Halsschlagader, wodurch die Herzschläge als Schläge gegen den Hals wahrgenommen werden. Das kann nicht die Atmung beeinflussen. Was aber vermutlich noch zusätzlich auftritt, ist eine erhöhte Atemfrequenz. Dadurch wird zu viel Sauerstoff eingeatmet. Der erhöhte Sauerstoffgehalt im Blut vermittelt das Gefühl zu ersticken, wodurch noch schneller geatmet wird. Das steht aber nicht im Zusammenhang mit dem Spüren Halsschlagader, abgesehen davon, dass beides von der Angst ausgelöst wird und wiederum die Angst noch verstärkt. Wichtig ist in so einer Situation: ruhig bleiben, das ist alles normal und eine rein körperliche Reaktion. Du wirst nicht sterben! Du wirst nicht ersticken! Es ist möglich, die emotionale Angst mit rationalem Denken zu kontrollieren und durch die körperliche Panik durchzutauchen. Dafür ist es wichtig, anzunehmen, was da gerade passiert und sich darauf einzustellen, dass die körperliche Angst eine Weile andauern könnte, mit Sicherheit aber wieder vergeht. Es kann helfen ein paar Minuten in eine Papiertüte hineinzuatmen, da dadurch der Sauerstoffgehalt im Blut sinkt und das Erstickungsgefühl weniger wird. Längerfristige Schritte wären: Meditation, auslösende Faktoren erkennen, eventuell Psychotherapie oder Medikation.

Kannst du bitte beschreiben was du mit "Stoße" gegen deinen Hals meinst? Ich kann mir darunter nicht wirklich etwas Vorstellen.

Beschreib es bitte genauer.

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