Ich kann mir selbst nicht vertrauen?

2 Antworten

Ich empfehle dir natürlich, dich um einen Therapieplatz zu bemühen.
Darüber hinaus ist es aber notwendig, auch selber etwas für das psychische Heil zu tun. Ich habe selbst psychische Störungen und arbeite gerade mit dem Selbsthilfebuch Wer dem Glück hinterherrennt, läuft daran vorbei. Es ist stellenweise auch hunmorvoll geschrieben, liest sich also leicht. Das Wichtigste sind die grundlegenden Informationen und dann vor allem die Übungen, die den effektiven Umgang mit belastenden Gedanken und Emotionen bewirken. Der Autor (Russ Harris, Arzt und Psychologe) schreibt, die in dem Buch beschriebene Akzeptanz- und Commitment-Therapie (ACT) ist hilfreich bei Angstzuständen, Süchten, Depressionen, sogar bei Schizophrenie und anderen psychischen Belastungen. Problematischen Gedanken gilt gleich der erste praktische Teil. Die sehr erfolgreiche Therapiemethode basiert auf Achtsamkeit und dem Erlernen eines gesunden Umgangs mit Gedanken und Emotionen, so dass ein erfülltes Leben möglich wird.

Kann das mit der Diagnose zusammen hängen, ist das normal nach so einer Diagnose? Oder sind das womöglich beide Störungen die sich gegenseitig bedingen?

...das ist bei dieser Diagnose "normal", genau diese (überflüssigen) Gedankengänge sind ja quasi das Wesen der gen. Angststörung, - insoweit normal.

Dass diese Gedankenkreisel aber grundsätzlich nicht normal sind, wird Dir schon selber klar geworden sein.

Daher gehe ich davon aus, dass derjenige Arzt, der Dir diese Diagnose erstellte, Dir auch die entsprechend passende Therapie verordnet hat.

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