Ich kann kein Blut sehen, mir wird immer schlecht!

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Manche Menschen vermeiden phobisch Blut oder Spritzen (bzw. medizinische Eingriffe). Sie befürchten, sonst das Bewusstsein zu verlieren. Solche Personen sollte man nicht überstürzt als reine Angst-Patienten einstufen, warnen V. Accurso und Kollegen. Wie die amerikanischen Wissenschaftler in einer Studie an 11 Betroffenen und 11 gesunden Kontrollpersonen herausfanden, leiden „Blutphobiker“ fast durchweg an einer Fehlregulation des autonomen Nervensystems. Denn vier von fünf Betroffenen verlieren im Kipptisch-Versuch mehr oder weniger das Bewusstsein, weil Herzfrequenz und Blutdruck beim Aufrichten deutlich abfallen (hier: systolischer Blutdruck um 21 mm Hg, Herzfrequenz um 22 Schläge pro Minute). Bei Gesunden zeigen dagegen beide Werte beim Aufrichten keinen Abfall.

Hier steht mehr darüber:

http://www.dr-mueck.de/HM_Angst/HM_Wissenschaft_Angst/HM_Blutphobie_autonomes-Nervensystem_Psyche.htm

Das erklärt auch - siehe deine andere Frage - warum es dir schlecht geworden ist, nachdem du dich gestoßen hattest.

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