Ich kann kein Blut sehen, mir wird immer schlecht!

1 Antwort

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Manche Menschen vermeiden phobisch Blut oder Spritzen (bzw. medizinische Eingriffe). Sie befürchten, sonst das Bewusstsein zu verlieren. Solche Personen sollte man nicht überstürzt als reine Angst-Patienten einstufen, warnen V. Accurso und Kollegen. Wie die amerikanischen Wissenschaftler in einer Studie an 11 Betroffenen und 11 gesunden Kontrollpersonen herausfanden, leiden „Blutphobiker“ fast durchweg an einer Fehlregulation des autonomen Nervensystems. Denn vier von fünf Betroffenen verlieren im Kipptisch-Versuch mehr oder weniger das Bewusstsein, weil Herzfrequenz und Blutdruck beim Aufrichten deutlich abfallen (hier: systolischer Blutdruck um 21 mm Hg, Herzfrequenz um 22 Schläge pro Minute). Bei Gesunden zeigen dagegen beide Werte beim Aufrichten keinen Abfall.

Hier steht mehr darüber:

http://www.dr-mueck.de/HM_Angst/HM_Wissenschaft_Angst/HM_Blutphobie_autonomes-Nervensystem_Psyche.htm

Das erklärt auch - siehe deine andere Frage - warum es dir schlecht geworden ist, nachdem du dich gestoßen hattest.

Antriebslos, Lustlos???

Hallo zusammen!

Ich fühle mich seit längerem mit meiner körperlichen und geistigen Verfassung nicht mehr wohl. Seit längerer Zeit fühle ich mich nur noch wie ein halber Mensch, bin ständig müde und antriebslos. Nachfolgend möchte ich das genauer schildern, vielleicht hat ja Jemand eine Idee, was mit mir los sein kann und was ich dagegen tun kann.

Ich habe fast ständig Appetit. Das ist kein wirklicher Hunger, sondern einfach "Esslust". Wenn ich versuche, dieser Lust zu widerstehen, werde ich weniger leistungsfähig und schlechter gelaunt.

Und am meisten Lust habe ich dann zu allem Überfluss auch noch auf weniger gesunde Sachen, also etwa auf belegte Brote oder Butternudeln mit Käse etc. Ein Apfel oder ein Salat befriedigen mich in diesen Situationen überhaupt nicht.

Weiterhin bin ich eigentlich immer unausgeschlafen und schlapp, egal wie lange ich geschlafen habe. Auch nach 10-12 Stunden Schlaf könnte ich mich nach dem Frühstück auch gleich wieder hinlegen, so "unfit" bin ich. Kleine Anstrengungen wie zB. Aufräumen oder Wäsche waschen laugen mich unnatürlich aus, ich fühle mich einfach absolut nicht leistungsfähig.

Dazu kommt, dass ich auch sehr antriebslos bin, wenn es um "wichtige" alltägliche Dinge geht (Einkaufen, Ämtergänge, Jobben). Ich kann mich echt lange mit unnützen Dingen aufhalten, etwas Spielen, im Netz surfen etc., aber sobald ich etwas wichtiges erledigen und normalen Pflichten nachgehen muss, ist es sofort aus mit der Motivation.

Auch mein Kreislauf macht mir ab und an Probleme. Ich erlebe es ca. alle 2-3 Wochen einmal, dass mir auf der Stelle extrem schwindelig und schwarz vor Augen wird, ich kann keinen Meter mehr laufen und muss mich sofort setzen. Der augenscheinlichste Grund, zu wenig Trinken, ist es sicherlich nicht. Ich trinke recht viel, in etwa 3 Liter am Tag.

Oft tun mir sämtliche Gelenke weh als wenn ich 10km gejoggt bin obwohl ich eigentlich nicht viel den Tag über gemacht habe.

Soviel also zu den körperlichen Symptomen. Psychisch tut sich auch einiges, aber das ist bei mir eigentlich schon immer so und ich weiß auch nicht, ob das direkt mit meinem Befinden zusammenhängt. Ich denke, dass wohl Jedermann gewisse Zukunftsängste und finanzielle Sorgen hat.

Vor einigen Monaten wurden mir dann vom Arzt Betablocker verschrieben, doch wenn ich diese einnehme habe ich das Gefühl. dass das alles schimmer wird.

Das ist also das grobe Gesamtbild mit den wichtigsten Faktoren.

Hat jemand eine Idee, was mir fehlen könnte? Organisch oder psychisch? Ich bin für sämtliche Ratschläge sehr dankbar.

Liebe Grüße nika

...zur Frage

Was möchtest Du wissen?