Warum habe ich grundlos seltsame Ängste?

3 Antworten

Hey :) Ich weiß, dass willst du bestimmt nicht hören, aber ich rate dir mit jemandem mal darüber zu sprechen. Tief im Inneren weißt du auch schon, dass dies schon überfällig ist, sonst hättest du keine Angst zwangseingewiesen zu werden. Du kannst ja einfach mal 1-2 Termin mit einer Psychologin ausmachen und dann sehen wie es läuft. Sie kann dir da viel besser helfen als wir hier! Denn deine Gedanken schränken ja auch deinen Alltag ein und du willst ja frei leben wollen :)

Lg,

Anni

Ich denke du bist viel zu paranoid. Dafür muss es einen auslöser geben, wenn du den weißt kannst du auch dagegen vorgehen. Du kannst vielleicht mal zu deinem Hausarzt gehen und der wird dich zu nem Psychologen/Therapeuten weiterleiten, mit dem du dann den Auslöser gemeinsam rausfinden kannst und der dir hilft diese Ängste zu beseitigen(gibt bestimmt auch andere Wege  wenn du strikt gegen sowas bist, aber dieser ist wohl der einfachste)

Viel Glück! 🍀 

Ich möchte dich gerne an deine Frage vom 21. Oktober 2015 erinnern:

Ich wünschte ich wäre krank, damit ich Aufmerksamkeit bekomme. Bin ich gestört?

Ja, du bist gestört. Und du brauchst auch Aufmerksamkeit, und zwar von einem Fachmann. Such dir psychologische Hilfe, anstatt dir allen erdenklichen Wirrsalat vorzustellen.  Wir hir können das nicht fachgerecht machen, für dich nur eine Münze werfen. 

Ein sicheres Anzeichen für deine Störung ist schon, dass du allen möglichen Leuten in deinem Umfeld "Störungen" anzudichten versuchst. Statt bei anderen Leuten "Probleme" zu suchen, die sie ohne dich gar nicht haben, geh mal besser deine eigenen an.

An was leide ich? :(

Hallo zusammen,

ich leide seit etlichen Jahren an unerklärlichen Symptomen, die kein Arzt wirklich erklären oder einer bestimmten Krankheit zuordnen kann. Deswegen hoffe ich, dass vielleicht einer von Euch eine Idee hat oder mir weiterhelfen kann.

Angefangen hat alles etwa 2001. Von heute auf morgen hatte ich plötzlich starke Augenschmerzen, die dann jahrelang angehalten haben. Es war ein Druck von außen auf die Augen und ich musste den ganzen Tag an diesen Schmerz und meine Augen denken und hatte das Gefühl, dass mein Umfeld sehen konnte, dass mit meinen Augen etwas nicht stimmte. Ich hatte das Gefühl zu schielen und dachte ich würde mein Gegenüber im Gespräch anstarren. Diese unerträgliche Augenschmerzen haben bis etwa 2006 angedauert. In dieser Zeit habe ich zum ersten Mal Psychopharmaka (Antidepressivum und Neuroleptikum) bekommen und die Schmerzen wurden deutlich weniger, wobei ich aber bis heute nicht weiß, ob die Schmerzen wirklich durch die Medikamente besser wurden oder durch einen anderen Faktor. 2003 kamen noch andere Symptome dazu. Mir kam plötzlich alles vor wie im Traum. Ich hatte Angst, dass ich mir alles nur einbilde. Auch las ich in dieser Zeit über die Symptome einer Schizophrenie und hatte plötzlich furchtbare Angst auch an einer Schizophrenie erkrankt zu sein. Ich dachte Dinge zu sehen und zu hören, die nicht real waren. Dabei habe ich mir das immer alles nur eingebildet. Deshalb hat auch jeder Arzt den ich aufgesucht habe ganz klar gesagt, dass ich an keiner Schizophrenie erkrankt wäre. Dieses Einbilden Dinge zu sehen und zu hören ging aber nicht weg. Ich habe mir auch eingebildet dass sich Dinge bewegen und konnte nicht aufhören mir diese Dinge einzubilden. Dann kam ein weiteres Symptom hinzu - körperliche Missempfindungen. Ich spürte plötzlich meinen Körper so komisch, als ob meine Beine beispielsweise irgendwie durcheinander waren und ich machte mir Gedanken über Dinge, die eigentlich ganz automatisch ablaufen, wie zum Beispiel "Fahrradfahren", "Laufen", etc. was mich noch mehr durcheinander brachte. Zu dieser Zeit stellte ein Arzt bei mir einen erhöhten Prolaktinwert und ein Prolaktinom fest (über eine CT). Als ein anderer Arzt später noch eine CT gemacht hat, konnte das Prolaktinom jedoch nicht mehr erkannt werden (entweder war es nie da oder es war bei dieser Messung einfach nicht zu erkennen).

Das Hauptproblem waren aber nach einiger Zeit meine Gedanken (und genau das ist auch heute noch so). In meinen schlechten Phasen komm ich gedanklich nicht zur Ruhe. Die Gedanken nehmen Besitz von mir, auch im Schlaf kann ich nicht abschalten. Ich merke den ganzen Tag wie ich denke (der Gedankenprozess an und für sich ist belastend aber auch Gedanken wie "Das wird nie mehr besser", "niemand kann mir helfen", "niemand weiß was ich habe"...), nichts lenkt mich ab und es macht mich einfach nur wahnsinnig.

...zur Frage

Selbstmord Gedanken aus dem Nichts

Hey Leute!

Mir gehts heute gar nciht gut... Seit gestern habe ich die ganze Zeit so komische Gedanken. Wenn ich eine Schere sehe denke ich an Selbstmord, wenn ich Spülmittel sehe bekomme ich Angst, weil ic hkönnte es ja trinken und sterben. Ich glaube das das mit meinem Panikanfall von gestern zusammenhängt. Ich hatte einen völligen Ausetzer und habe einfach nur noch geheult und konnte mich gar nicht mehr beruhigen. Ich wusste nicht mal warum. Ich habe auch die ganze Zeit richtig Angst die Kontrolle über mich zu verlieren. Ich habe Angst, dass ich irgendwem was antue und verrückt werde. Zum Beispiel wollte ich vorhin mit meiner Schwester was machen, da habe ich plötzlich daran gedacht, dass ich sie ja erwürgen könnte. Eigentlich weiß ich ja, das das nur Angst davor ist die Kontrolle zu verlieren. Aber ich habe mich da jetzt so hineingesteigert, dass ich diese Gedanken alle 2 Sekunden habe. Ich will doch nicht verrückt werden! Ich will nicht in die Geschlossene und Neuropharmaka nehmen! Meine Psychologin meinte, dass das nicht passieren wird. Aber was wenn doch? Wenn ich wie gestern bei dem Heulkrampf einfach die Kontrolle verliere? Das macht mir sooo viel ANgst. Hier i Forum habe ich noch nicht so viel über diese Art von Angst gelesen, das macht mir noch mehr Angst. Hört sich vielleicht kindisch an, aber: Werde ich jetzt wirklich verrückt oder ist das nur Angst? Und was kann ich machen, dass dieses Gedankendurcheinander aufhört. Will eigentlich anfangen Medis zu nehmen, aber mein Psychiater ist natürlich im Urlaub, genauso wie meine Psychologin!! Ahhh...immer dann passiert sowas... Kann mich jemand beruhigen und kennt das jemand? lgNino

...zur Frage

Psychotischer Anfall?

Hallo

ich bin 18 Jahre und männlich und bin schon seit mehreren Jahren in ambulanter Behandlung gewesen. Mit 18 bin ich dann in die Erwachsenenpsychiatrie, auch ambulant, wo ich gegen die Depression, Zwänge und Ängste Citalopram und Mirtazapin bekommen habe. Gegen Unruhe Promethazin und später Pipamperon.

Nur ist mir was sehr seltsames passiert. Ich wurde paar Tage lang sehr sehr unruhig und ich hatte manchmal paar Momente, wo mein Bewusstsein irgendwie von der Realität abgekuppelt worden ist. Ein sehr seltsames, fliegendes Gefühl. Ich habe es irgendwann nicht mehr ausgehalten und bin zur Ambulanz gefahren. Man hat mir dann Pipamperon gegeben.

Dann zwei Tage später oder so hatte ich heftigen Streit mit meiner Mutter. Wenn ich dran denke wird mir schlecht. Es war so schlimm...ich hatte an dem Abend einen richtigen Nervenzusammenbruch. Das, was am nächsten Tag passiert ist, werde ich vielleicht nie vergessen, auf jeden Fall war es extrem quälend. Ich bin ganz normal aufgewacht und habe mich so benommen und zugedröhnt gefühlt. Später im Verlaufe des Tages bekam ich erhöhte Temperatur (kein Fieber) und ich konnte mich nicht entspannen und war irgendwie fest davon überzeugt, dass ich irgendwas in der Vergangenheit machen soll, dass irgendwas unvollständig ist. Ich konnte nicht richtig duschen, weil die aktuelle Handlung mir irgendwie sinnlos erschien und ich hatte das Gefühl, was vergessen zu haben oder noch irgendwas zu machen, obwohl es nicht so war.

Dann kam der Oberhammer: ich bekam sehr seltsame Gedanken, die mich gefesselt haben. So als wäre mein Bewusstsein geteilt worden: normal und ständig im Wahnsinn. Richtig seltsame Gefühle, die mich ständig irgendwie reingezogen haben, ich konnte nicht schlafen, gar nichts. Ich wusste, dass das Halluzinationen waren. Am Ende des Tages war das so schlimm, dass sich unkontrolliert meine Augen nach oben gerollt haben und ich war die ganze Zeit in diesen irrealen Gedanken gefangen, in dieser seltsamen Bewusstseinswelt. Ich habe es nicht mehr ausgehalten und wurde in die Notaufnahme gefahren. Meine Familie hat mich natürlich nicht ernst genommen, während ich dort den ganzen Tag am Leiden war. Das waren die schlimmsten Gefühle, die ich jemals erleben durfte. Ich war ein Tag in der Geschlossenen und habe Zopiclon, Lorazepam und Promethazin bekommen. Und wurde dann in die offene verlegt, wo ich jetzt eine stationäre Therapie mache.

Ich habe das den Ärzten dort erzählt und ratet mal, was die gesagt haben...es war wohl angeblich alles Einbildung und ich wäre hypochondrisch. Ja genau. Als ob...deswegen hatte ich auch ständig unkontrollierbare Halluzinationen und bin Stunden lang zu Hause vor Panik hin und hergelaufen. Ich konnte mich nur mit extremer Mühe und Not in der Realität halten.

Was soll ich jetzt von den Aussagen der Ärzte halten? Ich fühle mich nicht ernst genommen!

...zur Frage

Was möchtest Du wissen?