Ich hab seit 3 Wochen so einen trockenen Mund, woran liegt das?

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3 Antworten

Ursache ist oft einfach Flüssigkeitsmangel. Wie viel trinkst du denn am Tag? Schau mal hier: http://www.onmeda.de/symptome/trockener_mund-ursachen-10060-2.html

Ebenfalls von dem Link: Bei Mundtrockenheit besteht die Therapie vor allem aus ausreichendem Trinken (z.B. Wasser oder Früchte- und Kräutertees), um die akuten Beschwerden zu lindern. Wichtig ist auch, einen Flüssigkeitsverlust (z.B. bei Durchfall oder Erbrechen) durch entsprechende Getränke sofort wieder auszugleichen. Ebenso kann es helfen, den Mund mit Wasser oder Tee auszuspülen oder den Speichelfluss durch saure Getränke oder Bonbons anzuregen. Ist ein trockener Mund Nebenwirkung eines Medikaments, kann der behandelnde Arzt entscheiden, ob das Medikament im Rahmen der Therapie abgesetzt oder durch ein anderes ersetzt werden darf.

Sowohl kurz- als auch langfristig kann die Speichelproduktion durch Kauen, zum Beispiel eines zuckerfreien Kaugummis, angeregt werden. Diesem können verschieden Aromen zugesetzt werden, um den Speichelflusses noch weiter zu erhöhen.

Bei einer starken Mundtrockenheit, die sich durch einfache Mittel nicht bessert, können Mundspülungen, Mundgels und Mundsprays Linderung bringen. Diese enthalten zum Beispiel Enzyme wie Lactoferrin sowie Inhaltsstoffe, die die Mundhöhle feucht halten. Außerdem können künstliche Speichellösungen einen trockenen Mund vermeiden. Sie enthalten beispielsweise Carboxymethylcellulose oder Hydroxyethylcellulose und sind ähnlich wie der natürliche Speichel zusammengesetzt.

deine mundtrockenheit hängt sicher mit deiner m.bechterew-erkrankung zusammen.

du kannst dir in der apo das schüssler salz nr. 8 besorgen. hilft bei mundtrockenheit und auch trockenen augen. (pflüger salz nr. 8 D 6)

BEGLEITEND zu deiner ärztl. therapie.

ernährungstechnisch kannst du deine erkrankung auch positiv "beeinflussen". (s.u.)

auch auf ausreichend flüssigkeitszufuhr achten > stilles wasser.


Hat die Ernährung einen Einfluss auf den Krankheitsverlauf?

In der aktiven Phase der Krankheit leidet der Körper als Ganzes. Sie sollten darauf durch eine gesunde Ernährung und gesunde Lebensweise Rücksicht nehmen.

  • Dazu gehören Rohkost, Früchte und Gemüse als Vitaminquellen. Vermeiden Sie Übergewicht, denn damit würde es Ihnen schwerfallen, eine gute Haltung zu bewahren und sich genügend Bewegung zu verschaffen.

Bis vor kurzem dachte man, eine spezielle Rheuma-Diät gäbe es nicht.

  • Inzwischen hat man festgestellt, dass der Körper die "Prostaglandine", die die Entzündung aufrechterhalten, nur aus ganz bestimmten ungesättigten Fettsäuren herstellen kann, wie sie im Fleisch reichlich vorkommen, nicht jedoch in pflanzlicher Nahrung.

  • Eine andere ungesättigte Fettsäure, die die Bildung von Entzündungsvermittlern hemmt, kommt vor allem in Kaltwasser-Fischen vor, aber auch in Pflanzenölen. Empfohlen wird deshalb bei entzündlich-rheumatischen Erkrankungen wie dem Morbus Bechterew eine Ernährung mit

nur zwei Fleischmahlzeiten pro Woche,

2 bis 3 Fisch- oder Soja-Gerichten pro Woche,

Pflanzenfetten (Soja-, Lein- oder Rapsöl) statt tierischer Fette,

½ Liter fettreduzierter Milch oder Milchprodukten täglich,

ausreichend Vitaminen und Antioxidantien (Vitamin E),

wenig Alkohol, kein Nikotin, und

viel Bewegung an der frischen Luft (Vitamin D).


mehr infos hier:

http://www.bechterew.de/inhalt/morbus-bechterew/haeufig-gestellte-fragen/

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