Ich hab darauf keine Lust mehr!😕 Wie schaffe ich es das zu kontrollieren und da weg zu kommen?

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3 Antworten

Hallo kackbulle,

Zu deiner 1. Frage " Wieso muss ich so viel weinen": Man kann aus deinem Text unschwer erkennen, dass du ganz und gar nicht zufrieden bist mit deinem Leben. Du wärst anscheinend gern öfter bei deiner Mutter usw. Und dadurch hast du das Bedürfnis zu weinen. Deine Seele kann mit alldem nicht umgehen.

Zu deiner 2. Frage " Wieso bin ich so schlecht gelaunt und wie bekomme ich wieder bessere Laune?" : So schlecht gelaunt bist du, wie bei deiner 1. Frage schon geschrieben, in deiner Seele etwas im Unreinen ist. Dadurch wirst du traurig und auch schlecht gelaunt. Bessere Laune bekommst du, indem du die Ursache für dein grundsätzliches Problem bekämpfst.

Zu deiner 3. Frage " Wieso will ich eine Krankheit haben?": Dadurch erhoffst du dir wahrscheinlich mehr Beachtung.

Das alles klingt sehr danach, dass du Depressionen hast.( Die starke Traurigkeit, Lustlosigkeit, morgens nicht aus dem Bett kommen usw.) Du solltest dich aufjedenfall in psychologische/psychiatrische Therapie begeben. Und ggf auch in eine Kinder und Jugendpsychiatrie einweisen lassen. Hast du denn mit deiner Mutter schonmal darüber gesprochen? Vielleicht würde euch eine Familientherapie gut tun. 

Liebe Grüße und alles Gute allesam.

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kackbulle 29.05.2016, 08:21

Ich hab bis jz mit noch niemandem darüber gesprochen

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Du bist 15, ein Alter wo die Selbstfindung beginnt oder man mittendrin ist. Dazu gehört aber unbedingt, dass man weiß, was man will und sich Ziele setzt.

Solche Phasen wie du sie beschreibst kenne ich auch. Ich hatte auch kein Elternhaus mit Mutter und Vater und war schon sehr zeitig auf mich selbst gestellt.

Das hat natürlich Nachteile, aber auch Vorteile, denn man kann sein Leben gestalten wie man möchte und braucht niemanden Rechenschaft ablegen.

Du solltest dir überlegen, ob es nicht möglich wäre ganz zu deiner Mutter zu ziehen, aber ich sage dir gleich, auch da kehrt der Alltag ein und es ergeben sich Probleme.

Ich habe in deinem Alter begonnen Tagebuch zu schreiben und das wurde mein bester Freund, dem ich alles mitteilen konnte und das nicht nach weshalb und warum fragte. Ich habe 3 Tagebücher vollgeschrieben, die ich heute noch habe.

Wenn ich in Stimmung bin hole ich sie mir raus und lese sie und bin manchmal erstaunt, welche klaren Vorstellungen ich damals schon von meinem Leben hatte.

Natürlich ist nicht immer alles so glatt abgelaufen, wie ich es mir wünschte, aber so nach und nach haben sich alle meine Wünsche erfüllt. Trotzdem gibt es immer noch hier und da Probleme, aber das ist doch normal.

Probleme sind dazu da gelöst zu werden und nicht, um einen fertig zu machen. Es liegt immer an dir selbst, wie du deine Probleme in den Griff bekommst. Das Schlimmste ist, sie wegzuschieben und den Kopf in den Sand zu stecken, denn sie holen dich immer wieder ein.

Wenn du aber eins gelöst hast, dann freust du dich und siehst, dass du dem Schicksal nicht hilflos ausgeliefert bist und kannst das nächste angehen oder dein nächstes Ziel.

Nicht alles auf einmal, das Wichtigste zuerst und in lösbare und unlösbare einteilen. Am Lösbaren dranbleiben und manches muss man auch akzeptieren, wenn es sich nicht ändern lässt.

Ändere, was du ändern kannst, alles andere nimm gelassen!

Alles Gute und dass es dir gelingt, deine Ziele zu verwirklichen wünscht dir dinska!

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Es ist selten, dass ich bereits beim Lesen eines Nicknamens schlechte Laune bekomme. Deiner ist so ein Fall. Meinst Du wirklich, mit solch einem "kernigen" Pseudonym wirst Du hier ernster genommen? Eher ist das Gegenteil der Fall.

@alessam hat Dir bereits eine sehr einfühlsame und - wenn Du wirklich depressiv bist - hilfreiche Antwort gegeben.

Andererseits spricht bei Dir etliches für "Pubertätsschwierigkeiten". Offensichtlich ist Deine familiäre Situation nicht so, wie Du sie Dir wünscht, und Du bekommst bei Deinem Vater (ich nehme an, Du lebst bei ihm) nicht genügend Aufmerksamkeit.

Statt aktiv die Änderungen in Deinem Leben zu verarbeiten, das (eventuell) Positive daran zu sehen, "erwachsen zu werden", steigerst Du Dich zunehmend in eine "Keiner liebt mich, außer ich"-Stimmung hinein.

Wenn es bei Dir - was ich vermute - lediglich Pubertätsschwierigkeiten sind, kann ich Dir nur raten: Reiß Dich zusammen! Selbstmitleid ist destruktiv und führt in eine Sackgasse.

Solltest Du jedoch tatsächlich depressiv sein, so such Dir bitte Hilfe!

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