Wo bekomme ich dringend Rat zu Herzrhythmusstörungen?

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1 Antwort

Tachycardien, die pathophysiologisch auf einem Reentrymechanismus beruhen, lassen sich meist gut durch gezielte Stimulation in der EPU auslösen. 

Tachycardien, die auf einer erhöhten Automatiebereitschaft einzelner Herzmuskelzellen beruhen, lassen sich dagegen weniger gut auslösen. So etwas kann hier vorliegen. Manchmal kann man Medikamente geben, die die Automatiebereitschaft zusätzlich erhöhen, aber auch das klappt nicht immer garantiert.

Die Frage nach der Simulantin erübrigt sich ja, wenn das im L-EKG dokumentiert ist. 

Insgesamt muss man hier gut abwägen zwischen dem Leidensdruck, der Tachycardiehäufigkeit und Frequenz einerseits und dem Risiko einer weitergehenden invasiven Diagnostik und ggf. Ablation andererseits. 

Vorhoftachycardien sind praktisch nie lebensbedrohlich, so dass es hier nicht um Prognoseverbesserung sonder nur um Symptombekämpfung geht. 

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