Ich brauche bitte einen guten Rat bzw. Hilfe? Psyche?

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4 Antworten

Entschuldige bitte, dass ich mich bei diesem großen Problem so kurz fasse. Aber hier hilft Dir wirklich nur eine fundierte psychologischen Behandlung !!!

"Ich will schließlich nicht die Opferrolle spielen."

Bravo. Genau darum geht es.

Den drei vorherigen Antworten schließe ich mich an. - Du musst nicht unbedingt zum Psychiater. Da besteht Gefahr, dass Du mit Pillen abgefertigt wirst. Was Du DRINGEND brauchst, ist eine Psychotherapie. Zum Einstieg - und zum Nicht-Allein-Sein mit dem Problem gibt es Selbsthilfe-Gruppen. ( nach "missbrauch" und "selbsthilfe" suchen,)

Du glaubst gar nicht, wie weit verbreitet jede Art von Missbrauch in unserem freien Land ist. Da darfst Du Dich nicht schämen oder Dich für nicht wichtig halten. Du willst ja raus aus der Opferrolle.

Mein Rat : Ruf die Telefonseelsorge an. Musst nicht glauben, die kämen mit Jesus oder der Bibel - da sitzen Vollprofis, die Dir viel genauer sagen können, wo Anlaufstellen für Dich sind. Und : Die hören Dir zu. Und sind mit ungebetenen Ratschlägen so geizig wie meine Erbtante mit ihrem Sparstrumpf (war - Gott hab sie selig).

0800/111 0 111 und/oder 0800/111 0 222

kostenfrei von jedem phone - und anonym - die können nicht mal Deine Nummer sehen

Manchmal (vor allem Nachts) musst Du Geduld haben. Die sind oft überrannt. Wenn Du dann aber "dran" bist, haben die Zeit für Dich bis Dir der Hörer aus der Hand schmilzt.

Knurz und kapp : Du brauchst Hilfe. Du hast ein Anrecht auf Hilfe. Es gibt Hilfe.

Hol sie Dir ! ( Du hast hier ja schon angefangen ! Bleib auf dem Weg der Kriegerin ! )

Hallo alan67,

Missbrauch ist eine schlimme Sache, die sich tatsächlich erst nach vielen Jahren als Störung (verharmlost ausgedrückt) bemerkbar macht. Ich empfehle dir dringend die Hilfe eines Psychiaters in Anspruch zu nehmen.

Tipp: Bitte wähle nicht den nächsten besten aus dem Telefonbuch! Ziehe erst Erkundigungen über die Qualifikation ein, bevor du ihn konsultierst.

Mit freundlichen Grüßen! Fischkopp

Du verhütest nicht ganz zufällig seit vier Jahren hormonell?

Was hat sich sonst vor vier Jahren geändert?

Mit deinem zweiten Problem solltest du allerdings zum Arzt.

Erstmals wirklich danke

Nein, tue ich nicht. Ich frage mich dasselbe und es fällt mir überhaupt nichts ein, was mich hätte negativ beeinflussen können (vor ca. vier Jahren ). Das ist auch was mich zum Zweifeln bringt.

Wegen der letzten Sache. Ich habe mit dem Gedanken gespielt aber ich kann es nicht bringen z.B. mit meiner Schwester darüber zu reden. Wie will ich es dann einer fremden Person erklären ? Hier bin ich anonym und es fällt mir leichter. 

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@alan67

Deine Schwester hat keine Schweigepflicht.

Der Arzt hat immer eine Schweigepflicht und damit bleibst du bei ihm auch irgendwie anonym.

Könntest du denn mit einem festen Partner darüber reden? Natürlich nicht gleich am Anfang. Aber nach dem sich ein gewisses Vertrauen aufgebaut hat?

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