Ich bin so verzweifelt warum kann ich nicht schlafen?

4 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Ich glaube Dir, dass Du verzweifelt bist. "Nicht schlafen zu können", ist sehr belastend und ungesund obendrein. Schnell gerät man in den Teufelskreis einer negativen Konditionierung: statt täglich neue im Rahmen der sog. "Schlafhygiene" Bedingungen zu schaffen, dass der Kopf abschaltet, der Körper entspannt und die Seele zur Ruhe kommt, horcht man in sich hinein, seziert, was das Herz gerade macht (und prompt benimmt es sich merkwürdig) und ist doch im Grunde bereits überzeugt: "Ich werde ja doch wieder nicht einschlafen können". Und so kommt es denn auch.

Es sind so simple Dinge, die einen guten Schlaf fördern können, die werden oft schnell als "Quatsch" abgetan. Schau mal beispielsweise hier: http://www.mediclin.de/Zielgruppen/P-A/Patienten-und-Angehoerige/Im-Fokus/Schlafstoerungen/Schlafhygiene.aspx

Statt dessen werden komplizierte und/oder grenzwertige Entspannungsmethoden ausprobiert, die "auf die Schnelle" natürlich keinen Erfolg haben. Richtig meditieren zu können, muss erlernt und geübt werden! Über ASMR musste ich mich erst einmal schlau machen:

Wissenschaftliche Forschung über ASMR, die Hinweise auf die tatsächliche Existenz, Ursache und Wirkung des Phänomens geben könnte, sucht man bisher vergeblich. Der Wiener Neurologe Wolfgang Lalouschek sagt zum Erkenntnisstand: "Aus heutiger Sicht gibt es keine wirkliche neurologisch, organische Erklärung, die man ASMR eindeutig zugrunde legen könnte." Lalouscheks persönlicher Eindruck davon ist, dass es sich hierbei um ein sehr suggestives Phänomen handelt, bei dem Menschen ihr Fühlen beeinflussen und eine Eigendynamik entsteht: "Die Empfindung entsteht dadurch, dass jemand daran glaubt."

Nervennetzwerke verstärken sich

Ähnliches passiere auch manchmal bei Krankheiten. "Wenn jemand Panikattacken hat mit bestimmten körperlichen Gefühlen, zum Beispiel Schmerzen im Brustbereich, dann gibt es dafür oft keine organischen Ursachen. Es ist die verstärkte Aufmerksamkeit, die auf eine gewisse Region gerichtet wird. Minimale Signale werden dann stärker interpretiert, das System schaukelt sich hoch, sodass irgendwann wirklich Schmerz da ist", sagt Lalouschek. -

derstandard.at/1371169529759/asmr-kopforgasmus-youtube-haircut

Die Ärzte haben bereits eine coronare Ursache Deiner massiven Schlafstörungen ausgeschlossen. Was haben sie denn zu Deinen massiven Schlafstörungen gesagt? Oder hast Du sie darauf gar nicht explizit angesprochen?

Du hast zwar viel geschrieben, aber wenig Persönliches preisgegeben (Alter, Geschlecht, hast Du beruflichen Stress, nimmst Du Drogen, ... usw.). Aus dem wenigen, was hier steht, schließe ich, dass Du ein ungeduldiger junger Mann bist, der - aus welchen Gründen auch immer - nicht wirklich entspannen kann und dessen Schlafprobleme psychosomatisch bedingt sind. Wenn Du meinst, dass ich Dir damit unrecht tue, so sei das dem Umstand geschuldet, dass man hier in diesem Forum keinen wirklich kennt und niemand hinter die Stirn des jeweiligen Fragestellers schauen kann.

Falls Du nicht längst genervt aufgehört hast zu lesen (weil es nicht das ist, was Du lesen wolltest), kann ich Dir wirklich nur raten,

  • nochmals ärztlich abklären zu lassen, ob organische Ursachen für Deine Schlaflosigkeit vorliegen (und damit meine ich nicht explizit das Herz!),
  • ins Auge zu fassen, dass Deine Schlafstörungen psychosomatisch bedingt sein könnten,
  • Dich nicht in Deine Schlaflosigkeit hineinzusteigern (dazu gehört beispielsweise auch, nicht stundenlang wach zu liegen, sondern aufzustehen und sich anderweitig zu beschäftigen (abzulenken),
  • und, nicht zuletzt, mal systematisch alles anzuwenden, was unter dem Schlagwort "Schlafhygiene" so im Netz zu finden ist (einen Link habe ich Dir bereits oben gegeben).

Ich wünsche Dir gute Besserung!

Hallo ja danke für die große Antwort und dass du dir die Zeit genommen hast so viel zu schreiben. Ich bin weiblich, ich bin 19 Jahre alt. Psychisch bedingt könnte es durch meine Depression kommen, ( die habe ich jetzt seit fast 5 Jahren ) ich habe schon Antidepressiva verschrieben bekommen durch die auch zusätzlich noch gut schlafen können soll, was auch geklappt hat. Die Medikamente hatten aber mehr negative als gute Wirkungen und mussten deshalb wieder abgesetzt werden. ( Med. Mirtrazapin ) Ach und Drogen nehme ich keine, ich rauche auch nicht und trinke keinen Alkohol. Ich esse aber sehr wenig, weil es mir passiert, dass ich am Tag einschlafe weil ich in der Nacht nicht schlafen konnte. Wenn das passiert ist, kann man mich auch gar nicht mehr aufwecken nur noch durch brutale laute Geräusche.

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@Nekain

Wie Du merkst, holt sich Dein Körper wenigstens teilweise den benötigten Schlaf, wenn auch leider tagsüber. Das müsstest Du verhindern, denn dann kannst Du auch nachts wieder besser schlafen. Dass das nicht von heute auf morgen geht, ist klar.

Verstehe ich Dich richtig, dass Deine Depressionen zur Zeit unbehandelt sind?! Wenn Du Mirtazapin nicht vertragen hast, so kann Dir doch Dein Arzt andere Medikamente verschreiben, die Du besser verträgst. Bist Du überhaupt weiterhin in Behandlung?

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@evistie

Ich bin nicht mehr in Behandlung auch wenn ich müsste. Es ist aber so, dass wenn ich bei einem Psychologen anrufen will ich irgendwie total angst und Panik bekomme und ich schon 30 min brauche um mich überhaupt zu trauen anzurufen. Wenn ich anrufe, geht meistens keiner, oder nur ein Anrufbeantworter ran und dann bin ich total erleichtert wenn das passiert. Ich habe halt schlechte Erfahrungen mit Psychologen gemacht. Als Kind war ich auch beim Psychologen weil ich irgendwie auffällig war in der Schule und die Lehrer meine Eltern darauf angesprochen haben. Bei mir wurde ADHS diagnostiziert und gleich wieder mit Tabletten abgetan. Man hat nicht mal richtig nachgeforscht warum ich so war. ( Zu dem Zeitpunkt wurde ich jeden Tag von meinem Vater geschlagen und das schon seit ich denken kann bis zu meinem 14 oder 15. Lebensjahr. Ich habe durch das Trauma auch immer alles vergessen und auch heute wenn es stress und streit gibt vergesse ich alles was war und weiß nicht mal mehr genau warum gestritten wurde ) Naja Mit 16 hat man dann herausgefunden, dass es kein ADHS sondern Depressionen sind. Aber auch dort, haben die Psychologen nur Tabletten verschrieben. Ich hab das Gefühl, die verschreiben nur ihre Tabletten und schicken dann einen nach hause, richtige Lebenstipps und Sachen wie ich mit was umgehen kann, wurden mir so gut wie nie gegeben. Vielleicht habe ich einfach immer die schwarzen Schafe erwischt, ich weiß es nicht.
Aufjedenfall will ich sogar zu einem Psychologen, ich will auch in eine Klinik ( was ich früher gar nie wollte ) Aber irgendwie scheitert es immer an meine Umsetzung. Ich weiß, aber dass ich was ändern muss weil diese Krankheit mein ganzes Leben einschränkt und ich auch fast nichts mehr machen kann, vor allem nicht, weil ich mir gar nichts mehr zutraue.

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@Nekain

Hast Du denn niemanden, dem Du vertraust und der Dir ein wenig helfen kann? Und sei es bloß, um z. B. einen Termin beim Psychiater zu vereinbaren.

Besteht für Dich keine Möglichkeit, Deinen bisherigen Arzt erneut aufzusuchen, oder willst Du gerade das nicht? Ich vermute, Du warst damals nicht beim Psychologen, sondern bei einem Psychiater oder Neurologen (also Arzt), denn Psychologen dürfen keine Medikamente verschreiben.

Ich gebe Dir recht, dass "nur Medikamente" keine Lösung sind. Du brauchst wegen Deiner traumatischen Erlebnisse in der Kindheit und Jugend zusätzlich eine Psychotherapie! Du musst das aber mal ein bisschen trennen: Deine Depression (wodurch auch immer sie ausgelöst wurde) muss medikamentös behandelt werden, damit es Dir bald besser geht! Eine Psychotherapie kann Jahre dauern und bringt nur langsam Erfolg - darauf kannst Du mit Deinen Schlafstörungen und sonstigen Begleiterscheinungen der Depression wie Antriebslosigkeit etc. nicht warten!

Deine Frage hier im Forum zeigt, dass Dir bewusst ist, dass es "so" nicht weitergehen kann. Ich kann Dir nur dringend raten, die Behandlung gegen Deine Depressionen erneut aufzunehmen. Erst, wenn es Dir dadurch etwas besser geht, kannst Du Dich überhaupt auf eine eventuelle Therapie einlassen.

Vielleicht wäre ein stationärer Aufenthalt für Dich tatsächlich das beste. Aber auch darüber kann nur ein Arzt befinden. Hast Du denn auch keinen Hausarzt, dem Du vertraust?


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Ich denke mal, die wichtigsten Sachen sind eigentlich schon gesagt. Deshalb möchte ich dir nur noch ein bisschen meine eigene Erfahrung dazu erzählen. Ich habe selbst seit Jahren Schlafstörungen und weiß, wie belastend das sein kann. Eine Zeitlang hatte ich dann auch noch kleine herzstolperer, durch die ich ständig darauf geachtet habe, was mein Herz gerade macht, obwohl ich wusste, dass alles in Ordnung ist. Das ging dann so weit, dass ich jeden Abend, wenn ich versucht habe mich zu entspannen, mein Herz im ganzen Körper gespürt habe. Das macht natürlich alles noch schlimmer. Das wichtigste ist, dass du dir jetzt erstmal klar machst, dass bei deinem Herzen alles in Ordnung ist und du dir keine Sorgen machen musst. Was mir immer hilft, ist beim Einschlafen leise ein Hörspiel zu hören, kein spannendes, eher ein lustiges, das dich ablenkt, aber nicht wachhält. Natürlich weiß ich nicht, ob dir das auch hilft, das ist bei jedem anders. Aber du musst auf jeden fall aufhören dir Sorgen zu machen!

viele Grüße 

Hallo erst einmal in die Runde
Ich bin neu hier im Forum und vielleicht kann mir ja jemand einen Ratschlag geben.

Ich bin die Hanna, 50 Jahre alt und habe ein größeres Problem.
Mein Ehemann ist vor ca. 3 Jahren verstorben und ich hatte kurz darauf einen Schlaganfall.

Von dieser Zeit an habe ich massive Schlafprobleme / Schlafstörungen.
Da ich wegen meines Schlaganfall Medikamente nehmen muss, kann ich keine Schlaftabletten nehmen, da diese sich nicht mit meinen anderen Medikamenten vertragen. Ich hatte mal von meinem Hausarzt Zopiclon verschrieben bekommen ( sehr starke Schlaftabletten ), die ich jedoch nach 1 Woche wieder abgesetzt habe, da die Nebenwirkungen echt übel waren. Habe dann auch schon einiges an homöopathischen Mitteln ausprobiert, doch das brachte alles keinen Erfolg.

Ich bin echt am verzweifeln, da ich nachts nicht zur Ruhe komme und einfach nicht einschlafen kann und tagsüber nicht mehr richtig am Leben teilhaben kann, da mir vor Müdigkeit die Augen zufallen und ich nur noch dahin vegetiere
( Bin aus diesem Grund mittlerweile schon seit ca. 1,5 Jahre arbeitsunfähig )

Ich habe diesen ``Notruf`` auch in anderen Foren abgesetzt in der Hoffnung auf viele gute Ratschläge oder hilfreiche Tipps. Gerne würde ich mich mit Leidensgenossen austauschen.

Ich bin für jeden Ratschlag dankbar

Gruß – Hanna ( euer Libellchen )

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@libellchen1965

Hallo Hanna, zuerst mal, das mit deinem Ehemann tut mir wirklich leid! Und ich denke, das wäre auch der erste Punkt, an dem du arbeiten solltest. So etwas ist schwer zu verarbeiten und kann sich stark auf den Alltag auswirken (egal ob das Schlafverhalten, die Gesundheit, Persönlichkeit usw.) Versuch mal ein par Sitzungen bei einem Psychologen. Ganz wichtig ist es außerdem noch, wieder in den Alltag zu kommen! Natürlich bist du momentan geschwächt und tagsüber total übermüdet. Aber versuch trotzdem den Tag so aktiv wie möglich zu sein! Dann bist du bis Abends so fertig, dass du einfach ins Bett fällst.

ich denke, es wäre auch gut, wenn du wieder anfängst Teilzeit zu arbeiten. Natürlich nicht gleich zu lange und nicht zu anstrengend, aber solange du zu viel nach denkst und nichts alltäglich läuft, wird auch das Schlafen nicht besser.

viele Grüße & viel Glück

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Du solltest 1 Std. vor dem Schlafen gehen kein Fernsehen gucken oder am PC sitzen. Handy am besten auch mal aus der Hand legen.

Les nen Buch wenn du nicht Schlafen kannst, rechne Matheaufgaben .. Konzentration strengt an ..

Ich denke das mit dem Herz ist eher ne psychische Angelegenheit.

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Leider bilde ich mir meine körperlichen Symptome nicht nur ein. In letzter Zeit wurde mir oft schwindlig, ich hatte Druck im Kopf und ein bleibendes Gefühl der Benommenheit. (Natürlich wurde aus diesen Symptomen in meiner Einbildung sofort ein Gehirntumor...) Kann das an der Hitze liegen, oder vielleicht daran, dass ich zu wenig trinke? Vielleicht ist es Müdigkeit? Ich weiß es nicht, aber meine Angst lässt sich von solchen rationalen Bedenken leider nicht beirren. Ich habe gerade Durchfall und leichte Bauchschmerzen, weshalb ich diese Nacht wahrscheinlich aus Angst wieder erst um 4 Uhr einschlafen werde. Kann es sein, dass diese Symptome durch meine Angst hervorgerufen werden? Warum wurde meine Angst in den letzten drei Wochen so stark? Ich sehe keinen besonderen Anlass in meinem Leben, der das ausgelöst haben könnte. Ich weiß nicht, wie ich es beschreiben soll, aber ich habe in letzter Zeit sehr oft das Gefühl nicht mehr lange zu leben. (Ich bin 17 Jahre alt.)

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