Hypnose gegen Depression?

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Ich glaube du hast ein etwas falsches Bild von der Hypnose. Das ganze hat schon etwas mit dem Unterewusstsein zu tun, aber es ist nicht so eine Zauberei, wie man von Filmen und Büchern die Vorstellung bekommt. Wenn traumatische Erfahrungen oder Ängste die Ursache für die Depressionen deiner Freundin sind, würde ich ihr eine ganz normale Psychotherapie empfehlen. Der Therapeut kann durch geschickte Gesprächsführung auch viel aus dem Unterbewussten aufdecken. Anschließend können Therapeut und Patient gemeinsam eine Lösung finden. Inwieweit Hypnose helfen kann weiß ich nicht, aber ich würde lieber eine Psychotherapie machen!

Du das kann hilfreich sein, es kann aber auch echt daneben gehen. Ich kenne da jemanden, der es wirklich gut drauf hat. Hier mal ein Link: http://www.paramedius.com/hypnose/ Es geht aber nicht darum, dass du die Technik wählst. Daher finde ich die "beste" Antwort gut aber auch nicht ganz richtig. Therapie oder Beratung ist alles das und Hypnose ein Werkzeug davon. Es kommt nicht auf die Technik an, sondern auf das miteinander. Schau mal unter dem Link und mache dir mal einen Eindruck für dich davon. Wenn du dazu Fragen hast, schreib mir gerne. Ich hab gute Erfahrungen gemacht.

Ich befinde mich seit Oktober letzten Jahres in einer Hypnose-Therapie. Habe auch schon einige Psychotherapien hinter mir; hat aber nicht gefruchtet; man muß auch dazu bereit sein. Jetzt mache ich Hypnose-Therapie und so langsam geht es mir besser. Bei Hypnose ist man nicht weggetreten sondern befindet sich in einem tiefen Ruhezustand. Man kann jederzeit sich und seinen Körper kontrollieren. Wir arbeiten die Jahre auf und das ist in diesem Tiefenzustand meiner Meinung nach besser möglich; man kann sich besser konzentrieren und erinnern. Wenn wirklich nichts mehr geht, würde ich zu einer solchen behandlung raten.

Anpassungsstörung vollständig heilbar? Erfahrungen? Bitte helft mir!

Vor etwas mehr als einem Jahr, um genauer zu sein, am 03.06.2011 verstarb die Oma (71 Jahre) meiner Freundin (wir sind jetzt fast 10 Jahre zusammen) ganz plötzlich (wohl Herzinfarkt). An dem Tag rief mich der Vater meiner Freundin auf Arbeit an und berichtete es mir und ob ich mich darum kümmern könnte, zu meiner Freundin auf Arbeit zu fahren und es ihr schonend bei zu bringen und sie nach Hause zu holen! Bin dann von Arbeit los und tat dies auch! Kümmerte mich also darum! Sind dann ins "Trauerhaus" gefahren! War natürlich eine belastende Situation! Ein oder zwei Tage später, hatte ich ein Stechen in der Brust, hatte da Angst selbst einen Herzinfarkt zu bekommen! Bin weitere 2 Tage später zum Arzt, er hat mich durchgecheckt und alles ist in Ordnung! Er sagte auch, dass ich mit meinem Alter(damals noch 26) und meinem Körper über sowas noch gar nicht nachdenken muss! Da war ich erstmal erleichtert! Jedoch dann ca. eine Woche später ging es auf einmal los! Ich wachte morgens auf und bekam Panik, als ich auf den Funkwecker schaute, wie schnell die Zeit (Sekunden) rast! Ab dann war ich ständig nur noch am Grübeln und habe immer wieder die Gedanken an den Tod und Sterben! Nicht, dass ich sterben will, sondern ich habe eine riesen Angst und Panik davor, also vorm Sterben und dass ich mal sterben muss! Ich sage mir ich habe nicht mehr lange zu leben! Plötzlich habe ich keine Zeit mehr, die Zeit verrennt so schnell! Habe, als es los ging, mit dem Taschenrechner dagesessen und mir meine Zeit (Tage,Stunden,Minuten,Sekunden) ausgerechnet, wie lange mir noch bleibt! Und immer mehr Panik -> Panikattacken! Heulen... Ab August bin ich dann zu einer Psychaterin in Therapie gegangen (richtiger Beginn Ende November), die ich auch noch mache...Bekam erst AD´s (Namen hab ich mittlerweile vergessen) für nachts zum Einschlafen und später dann Sertralin...welches ich aber beides nicht mehr seit April nehme, kurz gesagt wurde von meiner Psychaterin wieder abgesetzt! Jedenfalls sagte sie, ich hätte eine Anpassungsstörung! Panikattacken habe ich seit Anfang Januar auch keine mehr, allerdings habe ich nun immer noch diese dämlichen Gedanken ans Sterben und das Problem mit der Zeit (jedoch OHNE Panikattacken), es ist einfach in meinem Kopf festgesetzt! Habe 13 Therapiestunden hinter mir, von 25 die bewilligt wurden! Ab und an erschleichen mich auch immer wieder diese Gedanken an den damaligen Tag, als die Oma starb, also alles was dann damals um mich herum passiert ist! Langsam verlier ich ehrlich gesagt die Geduld und habe Angst IMMER mit diesen Gedanken an die Zeit, den Tod und das Sterben leben zu müssen!

Meinen Alltag bewältige ich sehr gut, gehe arbeiten und so weiter...allerdings immer mit den Gedanken im Hinterkopf...

Da es nun mehr als ein Jahr her ist, habe ich Angst, dass es gar nicht mehr weg geht!:( Meine Frage, vergeht das auch mal wieder, dieses Gedankenkreisen! Hat jemand ähnliche Erfahrugen gemacht? und kann mir was berichten? Ich wäre euch dankbar.

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Wie kann man eine Depression ohne Therapie heilen?

Hallo Leute :)

Ich habe ein sehr schwerwiegendes Problem. Seid ca einem halben Jahr leide ich an Depressionen - oder zumindest glaube ich, dass es eine Depression ist. Beschreiben wir meine Symptome mal so: Kraftlosigkeit, Müdigkeit, Lustlosigkeit, Heißhunger / Frustessen, Isolation von meinem sozialen Umfeld, Schmerzen im Körper, Reizbarkeit, Albträume... und ich fange öfters grundlos an zu weinen. Letzte Woche erst bin ich auf der Arbeit einfach zusammengeklappt.

Zusammengefasst fühle ich mich seit einiger Zeit furchtbar unwohl, und bin einfach... sehr unglücklich. Ob es wirklich eine Depression ist, weiß ich nicht, weil ich mich bisher geweigert habe, zu einem Psychologen zu gehen. Grund dafür ist v.a. der, dass ich die ganze Zeit dachte, dass es sich nur um eine kurzweilige depressive Phase handelt, die man halt mal so hat und die irgendwann von selber wieder geht.

Leider ist die Phase immer noch nicht weg, im Gegenteil: es wird immer schlimmer.

Jetzt wollte ich euch mal fragen, was ihr denkt: habe ich eine Depression? Oder ab wann kann man überhaupt von einer Depression sprechen? Und wie soll ich das Ganze am Besten angehen? Gibt es eine Möglichkeit, diese Phase auch ohne Therapie/Medikamente zu überwinden?

Vielen Dank schon mal im Voraus für eure Antworten! - Stella.

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