Hyperventilation - was tun?

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Bei Angst, Anstrengung oder Stress kann es vorkommen, dass ein Mensch schneller atmet als normal, dabei atmet er zuviel Kohlendioxid aus, und der Blutspiegel an Kohlendioxid nimmt ab. Ein angemessener CO2 Spiegel ist im Blut notwendig, da er für die Regulierung des Säure/Basen Gleichgewichts (pH- Wert) des Blutes gebraucht wird. Im Blut entsteht eine Alkalose, die führt dann dazu, dass sich die peripheren Gefäße zusammenziehen, obwohl dabei mehr Blut zum Gehirn geführt wird, dieses aber mit weniger Sauerstoff versorgt wird. Das wiederum führt zur annahme keine Lift zu bekommen und kann Panikattacken und Angst bis hin zu Ohnmacht auslösen. Um diese Symptome wieder los zu werden, muss der Blutspiegel an Kohlendioxid wieder angehoben werden, das geht u. A. dadurch, dass in eine Plastik- oder Papiertüte ein- und ausgeatmet wird, denn ein grißer Teil der ausgeatmeten Luft besteht aus Kohlendioxid. Durch Einatmen der verbrauchten Luft wird wieder fehlendes Kohlendioxid zugeführt. Verhindern lässt sich eine solche Situation selten, man kann dann nur - wie schon gesagt - Gegenmaßnahmen ergreifen. Wenn man bemerkt, dass jemand anfängt zu hyperventilieren, sollte man den Patienten hinsetzen lassen, ihn langsam atmen lassen und immer wieder dazu anregen zu entspannen und ruhig zu werden.

Man muss die Person versuchen zu beruhigen und wie Lena101 schon schreibt, die Person in eine Plastiktüte atmen lassen!

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