hws-probleme

1 Antwort

Hallo!

Ja, auch ich habe eine Instabilität. Bei mir ausgelöst durch einen schweren Unfall.

Entscheidend ist z.B. in welchem Bereich der HWS die Instabilität vorliegt. Bei mir sind es z.B. die Kopfgelenke, also C0/1/2. Da kann man leider auch nicht allzu viel dran machen. Man hatte mir zwar aufgrund der Unfallverletzung (Verletzung der Kopfgelenksbänder) eine OP angeboten, die habe ich aber abgelehnt, da dabei mit einer Platte der Bereich vom Schädelknochen bis zum 3. Halswirbel versteift worden wäre. Stattdessen habe ich zur Stabilisierung erst einen gewissen Zeitraum eine feste Halskrause getragen und parallel mit täglicher KG-Behandlung begonnen. 5Jahre lang bin ich täglich zur KG und MT gegangen, seit 4Jahren noch 3x/Woche. Und habe zuhause noch zusätzlich meine Übngen gemacht. Und ich habe Schmerzmittel bekommen. Inzwischen habe ich die HWS so gut trainiert, dass die Muskulatur die Haltefunktion der defekten Bänder zumindest teilweise übernimmt und mir es dadurch besser geht. Ansonsten musste ich einfach versuchen, damit klar zu kommen, was eigentlich auch inzwischen ganz gut klappt. Ich weiß, welche Kopfbewegungen etc. ich vermeiden muss.

Wenn die Instabilität in einem anderen Bereich der HWS vorliegt, z.B. im unteren Bereich gibt es bei sehr ausgeprägtem Befund evtl. auch die Möglichkeit, den Bereich operativ zu versteifen, aber da würde ich nicht sofort zustimmen, sondern mich ganz genau aufklären lassen, am besten von mehreren Ärzten unabhängig voneinander (Zweitmeinung!) und gut drüber nachdenken. Denn das hilft auch nicht immer und danach können sich weitere Instabilitäten in den angrenzenden Segmenten entwickeln. Aber erstmal würde ich es mit intensiver Krankengymnastik versuchen. Denn wenn die Muskulatur entsprechend gestärkt ist, dann kann diese die Instabilität etwas abmildern.

Also falls du noch nicht hast, such dir einen guten Physiotherapeuten, der sich mit sowas auskennt. Du brauchst dann allerdings etwas Geduld, das hilft nicht von heute auf morgen, sondern braucht seine Zeit.

Alles Gute. LG, Lexi

Hallo Lexi, ich gebe Dir nicht nur einen Daumen hoch sondern viele Daumen hoch für diese Antwort.

LG-Sallychris

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vielen dank an lexi77 für die antwort. mir geht es zeitweise so schlecht, dass ich mir gar nicht vorstellen kann, dass man das ganze konservativ in den griff bekommt. ständiges pulsrasen, ständige abgeschlagenheit, benommenheit, konzentrationsstörungen etc. würde mich freuen zu hören, wie lange es etwa dauert, bis man dann mit den entsprechenden übungen eine stabilisierung erreichen kann. was für medikamente können genommen werden? schmerzen habe ich fast keine, aber neurologische symptome ... lg ingel

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@ingel

Hallo! Habe deinen Kommentar leider erst heute gelesen. In welchem Bereich ist denn deine Instabilität? Bei welchen Ärzten warst du schon, welche Behandlungen werden durchgeführt / sind gemacht worden? Was empfehlen dir die Ärzte für das weitere Procedere?

Also es hat bei mir schon einige Jahre gedauert. Sowieso erstmal über drei Jahre nach dem Unfall bis eine Diagnose gestellt wurde/werden konnte. Vorher sagten alle Ärzte immer nur, dass ich mich nicht so anstellen soll. In der Zeit hatte ich ständig starken Schwindel, manchmal so schlimm, dass ich kaum alleine laufen konnte, sowie starke Schmerzen. Gegen den Schwindel konnte man da leider auch nichts machen. Und auch heute noch habe ich bei falschen Kopfbewegungen Schwindel. Und in diesen ersten drei Jahren ist natürlich auch vieles falsch gelaufen, z.B. KG-Übungen, die ich gar nicht hätte machen dürfen o.ä.

Ich habe dann Anfang 2006 die Diagnose bekommen und dann auch gleich einen entsprechenden qualifizierten Physiotherapeuten aufgesucht. Bis 2010 bin ich dort jeden Tag zur Behandlung gewesen. An 2 Tagen bekam ich manuelle Therapie, an den anderen 3 Tagen KG von einer Kollegin. Von 2006 bis 2009 habe ich auch nahezu ständig die feste Halskrause getragen. Solange ich die trug, ging es mir besser. Die HWS war ja stabil. Dennoch konnte ich mich wegen der massiven Folgeeinschränkungen nicht zur OP durchringen. Ich habe dann nach und nach die Halskrause abtrainiert. Weil mein einer Physio dann gestorben ist, bin ich seit 2010 nur noch 3x/Woche zur KG bzw. MT gegangen. Zu der Zeit habe ich noch stundenweise z.B. bei stärkerer Belastung die Halskrause getragen. Und eben auch regelmäßig Opiate genommen. Und erst nach und nach konnte ich immer wieder eine leichte Besserung feststellen. So stabil, dass ich tagsüber komplett ohne Halskrause auskomme ist es jetzt seit ca. 2 Jahren. Allerdings hatte ich für stärkere Belastungen (z.B. beim Musizieren) so eine Bandage. Und ich bin noch nie ohne Schmerzmittel gewesen. Ich nehme zwar die geringste Dosis, aber die Schmerzmittel ganz abzusetzen hat noch nicht geklappt. Und ich merke auch, dass wenn ich mal etwas anstrengenderes unternommen habe (z.B. hatte ich letztes Wochenende 2 Konzerte), dann habe ich hinterher auch wieder mehr Probleme! Da muss ich dann eben für mich selber überlegen, ob es mir das wert ist und ob ich das in Kauf nehme, oder sonst muss ich es eben lassen.

Also du siehst, du brauchst sehr viel Geduld und musst auch immer wieder mit Rückschlägen rechnen! Schnell geht da gar nichts. Aber vor allem brauchst du auch einen Arzt, der dich entsprechend unterstützt!

Viele Grüße

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HWS-PRT-Behandlung sinnvoll?

Hallo,

was bringt eine HWS-PRT Behandlung bei Bandscheibenvorfall(2x) und Nervenkanaleinengungen?

Hat einer von Euch da Erfahrungen mit und kann mich etwas informieren (Nic)?

Da meine kaputte HWS nicht die Ursache der Schwindelattacken,Taumel,etc.sein soll.Im KH haben sie es total vom Tisch gewischt!O-Ton des Oberarztes"HWS-Schäden machen keinen Schwindel"! Operiert wird auch nicht,ab auf die Neurologie! Haben Sie noch Kummer und Sorgen dann wäre eine Einweisung in die Psychatrie sinnvoll! Entlassen wurde ich mit meiner alten Diagnose Neuropathia Vestibularis rechts und einem evt.hinzugekommenen Morbus Menire! Der HNO-Arzt hat weitere Untersuchungen gemacht die Diagnose irgendwie bestätigt,und ich bekomme jetzt seit 2.Wochen Betahistin 3x 12mg am Tag.Dieses soll ich als Dauertherapie einnehmen!Gucken wies geht und evt.wenn nicht anschlägt noch ein anderes Medikament ausprobieren! Und möglichst schnell wieder arbeiten und bewegen(nichts würde ich lieber tun)!!!Mein Orthopäde stand ziemlich fassungslos neben mir als ich ihm berichtete das auf meine ziemlich kaputte HWS garnicht im KH eingegangen wurde und will nun mir mit PRT Behandlungen helfen? Heute hatte ich die erste und bekomme noch 2 weitere im Abstand von jeweils 2.Wochen! Ich fühle mich ziemlich alleine gelassen,weil die ärzte alle unterschiedliche Aussagen machen und einem nie etwas ausführlich erklären!

Was habt Ihr so an Erfahrungen?

Danke für Eure Antworten im vorraus!

LG AlmaHoppe

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