Hormonstörung = Depression und Trennung?

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Hallo eggi, Du solltest im Moment einfach ein bißchen Geduld haben.Bis die Hormonpflaster wirken, kann schon eine Weile dauern. Nach allem, was Du so geschildert hast, liegt das bestimmt an den Hormonen. Sollten die Pflaster nicht helfen, bekommt sie sicherlich Hormone in Tablettenform. Hormonmangel verursacht Symptome, wie Müdigkeit, Libidoverlust, Depressionen. Das wird schon wieder. Auch ich habe, allerdings wegen meiner Wechseljahre, massive Hormonstörungen; bei mir hat es nur 14 Tage gedauert und dann ging es mir deutlich besser. Hab Geduld mit Deiner Freundin. Ich wünsche Euch beiden alles Gute. lg Gerda

Danke dir. Geduld ist nur unheimlich anstregend. Und die zurückweisende Art tut schon weh. Ich gebe ihr ja wirklich jede Zeit , die sie braucht. Sie meldet sich ja regelmäßig . Sie sagte aber auch offen, daß wenn keine Besserung eintritt eine Trennung wohl das Beste wäre. Ich bin völlig am Ende - sie aber auch.

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Die Hormone haben sehr wohl eine Auswirkung auf die Gefühle - das beste Beispiel ist die "Weinerlichkeit", die viele Frauen z.B. kurz vor der Periode haben (kenne ich sehr gut von mir). Es kann daher schon sein, dass deine Freundin derzeit tatsächlich eine ausschließlich "hormongesteuerte" Phase durchmacht, in der sie glaubt, keinen Platz bzw. keine Kraft mehr für eine Beziehung zu haben - und dass sich das durch die Pflaster wieder bessert. Was natürlich jetzt momentan nichts daran ändert, dass sie wirklich depressiv ist.

Es ist allerdings auch bekannt, dass ziemlich genau nach drei Monaten die erste sexuelle Anziehungskraft nachlässt und sich dann entscheidet, ob die anfänglichen "Schmetterlinge im Bauch" auch für eine dauerhafte Beziehung ausreichen. Möglicherweise ist ja das auch gerade der Fall und Waldmensch hat doch recht ...

Das lässt sich nicht beurteilen, ohne euch beide gut zu kennen. Auch wenn es wenig hilfreich ist, so solltest du doch mit beidem rechnen: vielleicht hat sie festgestellt, dass ihre Gefühle für dich doch nicht so tief sind, wie sie anfangs glaubte, vielleicht ist ihre momentane trübe Stimmung aber auch durch ihre hormonellen Probleme bedingt - oder vielleicht weiß sie das selbst nicht so genau.

Sei liebevoll und geduldig, sei für sie da, ohne aufdringlich zu sein, und wappne dich, dass es möglicherweise doch zu einer Trennung kommen könnte. Mit der Wirksamkeit von Hormonpflastern habe ich keine Erfahrung, aber in ein bis zwei Wochen sollte sich eigentlich schon eine Veränderung ihrer hormonell bedingten seelischen Verfassung ergeben (das kenne ich von pflanzlichen Mitteln bei Hormonstörungen). Ich denke, bis dahin weißt du mehr. Setze sieaber nicht unter Druck, das kann sie momentan bestimmt nicht gebrauchen. Ich weiß, das ist jetzt sehr einseitig, es wird viel von dir verlangt. Aber vielleicht "lohnt" es sich ja - einen Versuch ist die Sache auf jeden Fall wert, denke ich.

Ich drücke euch beide Daumen!

Was tun wenn man eine schwache Persönlichkeit hat und zudem an leichten Depressionen leidet?

Bin 18, Auszubildende. Also ich will mal voraus sagen ich fühle mich seit 3 Jahren größtenteils deprimiert, habe mich mal selbst verletzt, aber wieder damit aufgehört. Manchmal hab ich jedoch die Gedanken wieder damit anzufangen, aber habe es noch nicht gemacht. Ich bekomme auch immer nur diesen Gedanken, wenn ich diese Phasen habe, in denen ich eigentlich nur heulen könnte und total gereizt werde. Ich mag mich selbst nicht so gerne. Ich habe mein Leben vor ein paar Monaten schon mal geändert. Ich habe neue Freunde gefunden, mache viel mit ihnen. Ich mache ein bisschen Sport, das mich eigentlich auch gut ablenkt. Ich geh feiern. Wenn ich feiern gehe, trinke ich extra viel Alkohol, damit ich mich gut fühle. Jedoch auch NUR wenn ich feiern gehe. Habe auch meine Schule gewechselt. Doch irgendwie hat sich meine Gefühlswelt nicht so ganz verändert. Meine Lehrerin (auf meiner neuen Schule) hat mir vorgeworfen das ich eine schwache Persönlichkeit habe. Sie meinte ich hätte kein Selbstbewusstsein, ein geringes Selbstwertgefühl und auch kein Selbstvertrauen. Ich kann meiner Lehrerin eigentlich nur zustimmen.

Fast jeden Abend ende ich deprimiert. Manchmal muss ich sogar weinen. Ich weiß nicht mehr was ich machen soll. Meine Familie hat bereits bemerkt, das ich oft dazu neige schlecht drauf zu sein. Sie meinten ich habe Stimmungsschwankungen usw.

Es gab mal eine Zeit in der ich viel über den Tod nachgedacht habe, allerdings ist dies nun nicht mehr der Fall. Ich hatte einmal eine "Attacke" in der ich schreien musste und weinen musste. Ich musste meine Sorgen irgendwie rauslassen.

Kann mir jemand sagen, wie ich wieder in Ordnung komme? Ich möchte nicht, das meine Familie das alles weiß, deshalb würd ich das auch gerne ohne Hilfe schaffen

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