Hörgeräte- welches ist das Beste?

...komplette Frage anzeigen  Quelle des Bildes: www.hoergeraete-sammet.de - (Ohr, Hören, Taubheit)

3 Antworten

Hörgeräte sind nicht wie Autos - die kann man nicht "empfehlen". Ich hatte bereits Hörgeräte der verschiedensten Firmen und jedes war zu seiner Zeit "das Richtige" für mich. Zuverlässig waren auch alle Geräte.

Aber ein paar andere Tipps für Dich bzw. Deine Oma habe ich noch für Dich: Deine Oma ist gerade beim "Probetragen". Das ist gut, weil man die Geräte ja in der normalen Umgebung (und nicht nur im Laden) testen soll und muß. Die Auswahl der ihr vorgeschlagenen Geräte trifft der Hörgeräteakustiker aufgrund ihrer speziellen Hörminderung und anderer Gegebenheiten. Und weil Hörgeräteakustiker ja auch leben wollen und müssen, werden erfahrungsgemäß die tollsten Geräte (zum entsprechend hohen Preis) vorgeschlagen. Das muß nicht einmal Abzocke sein - oft geht mit diesen Menschen die Begeisterung über die Fortschritte der Technik durch ;o) und sie wollen halt nur das Beste - in diesem Fall für Deine Oma. Es stellt sich jedoch oft heraus, daß ein alter Mensch mit diesen Wunderwerken der Technik gar nicht mehr so zurecht kommt und daher die tollen (und teueren) Funktionen gar nicht ausnutzt. Bei der Auswahl der Geräte sollte Deine Oma also zumindest ein Gerät dabei haben, welches es zu dem von der Kasse gezahlten Festpreis gibt! Der Fachmann rückt nicht gern damit heraus, denn daran verdient er kaum was (so eine Anpassung ist mit ziemlichem Zeitaufwand, und das über Wochen, verbunden!). Ich habe Beispiele in meinem Bekanntenkreis, die mit einem "einfachen" Gerät, wo z. B. noch die Lautstärke selbst zu verändern ist, besser zurecht kommen als mit einem teureren mit mehreren "Hörprogrammen" und ähnlichem Schnickschnack. Das Problem ist nämlich, daß kein normal hörender Mensch wirklich nachempfinden kann, was es heißt, schwerhörig zu sein. Hartnäckig hält sich z. B. die Vorstellung, so eine Funktion, die "Hörspitzen" abpuffert, wäre ein Nonplusultra. Dabei ist das ein total unnatürliches Hören! Eine Feuerwehrsirene ist nun mal laut - es ist irritierend, wenn plötzlich z. B. solche Töne zwangsweise runtergedimmt werden: es ist, als hielte einem jemand plötzlich die Ohren zu! Und wer will das schon? ;o) Das kann man ja von Fall zu Fall auch selber.

Langer Rede, kurzer Sinn: Hörgeräte MÜSSEN nicht teuer sein. Das Teuerste muß nicht das Beste für Deine Oma sein. Vielleicht läßt Du Dir mal zeigen, wie sie mit der Bedienung zurecht kommt? Achte auch mal drauf, ob Deine Oma das Hörgerät ständig trägt oder nur "zu besonderen Gelegenheiten" - wenn letzteres zutrifft, ist es schon mal nicht das Richtige! Wieder "normal" hören zu können, ist so etwas Schönes und Erleichterndes, daß man das Gerät nicht mehr missen möchte. Solange es nur ab und an getragen wird, ist und bleibt es ein "Fremdkörper". Das ideale Hörgerät ist jedoch das, bei welchem man nach einer Weile des Tragens vergißt, daß man es trägt...

Also ich trage selber seit meiner Geburt ein Hörgerät und ich muss sagen ich hab auch einige Testweise getragen. Seit mehreren Jahren lande ich aber immer wieder bei Phonak. Siemens kann ich jetzt nicht so empfehlen aber das kann auch sein das jeder da anders drüber denkt. Aber selbst mein Akustiker sagt in der Hinsicht, das Siemens einfach 4 Jahre hinter her hängt gegenüber den Top Firmen, da sie seit mehreren Jahren versuchen die Firma zu verkaufen und dadurch an allen Ecken einsparen und eine Firma die einspart in Bereichen, wo es sehr wichtig ist mit der neuen Tecknik mitzugehen, weiß nicht ob das dann das richtige ist. Bei meinem neuen Gerät was ich derzeit test merkt man auch wieder einen Unterschied zur vorherigen Generation. Es verbessert sich ständig und kann mitlerweile sehr frein eingestellt werden. Ebenso werden die Hörgeräte mitlerweile auch nicht mehr durch ein Rädchen am Hörgerät lauter bzw. leiser gestellt, sondern es gibt hierzu eine moderne Fernbedienung die aber auch nur 3 Knöpfe hat also auch einfach für Ältere Menschen zu verstehen. Über diese Fernbedieung lassen sich verschiedene Programme (wenn man sie braucht) wie z.B Musik, Telefonieren, TV ... steuern. Ist natürlich sehr praktisch, da die Störgeräusche für die Zeit etwas gedämt werden und man dadurch ein viel besseren Klang über die Geräte im Ohr hat als wenn man ganz normal alles hört. Beim TV lässt sich das Gerät sogar so steuern, dass ich selber solaut schauen kann wie es mir angenehm ist und mein Freund kann mit der normalen Fernsehfernbedienung seine Lautstärke wählen ohne das ihm die Ohren abfallen. ;) (kleiner scherz) Was ich mit meinem Beitrag sagen möchte ist eigentlich, klar probiert aus jeder empfindet anders, aber testet auch Phonak. Phonak ist ein Unternehmen, dass sich auf diesen Bereich speziealisiert hat und mit sehr guten Akustikern zusammen arbeitet, die regelmäßig auf Messen fahren und sich die neuesten Dinge auf dem Markt anschauen und sehr sehr kompetent sind. Man mag mich vlt. für blöd halten aber ich fahre zu meinem Akustiker 3 Stunden, da ich großes Vertrauen in ihn habe und er mich mitlerweile von klein auf kennt und auch was er mir empfehlen kann ohne mich übers Ohr zu Hauen. Vlt. hat der ein oder andere es schon erlebt, das auch Ohrenärzte versuchen zu vermitteln weil sie mit manchen zusammen arbeiten^^ Ich kann also Phonak nur empfehlen, bin sehr begeistert!

In großen Teilen kann ich meinem Vorredner nur zustimmen. Ausprobieren ist der beste Weg, das passende Hörgerät zu finden. All zu einfach solle es jedoch nicht sein. Die heutigen digitalen Geräte sind meiner Meinung nach schon besser, als die analogen. Ich habe gute Erfahrung mit den Siemens-Geräten gemacht.

Hallo Fangemeinde Bin neu hier und seit 8 Wochen beim "Probetragen"von Hörgeräten Halte es für wichtig das bei den Geräten nach dem "Eigenrauschen" gefragt wird.Sollte in dem Kostenvoranschlag auch stehen.habe 7 Wochen Geräte von Otikon und Audio-Service ausprobiert Immer zuerst die teuersten die ich nicht wollte und auch nicht brauche.Letzte Woche dann ein Gerät von Siemens ,gut weil das nervige Eigenrauschen kaum zu hören war.Leider haben die Geräte von Siemens manuelle Lautstärkeregler (Rädchen)die sich leicht verstellen.zB beim auf und absetzen der Lesebrille.Markierung der Lautstärke auch nur sehr klein ,für mich nur mit Brille erkennbar. Werde als nächstes auf eigenen Wunsch das von mir im Internet recherchierte Phonak Una probieren.Unteres Preissegment .Trotzdem gute Ausstattung. Als Rat :Achtet zuerst aus die Angabe des Eigenrauschen des Gerätes.Das sollte auf keinen Fall über 19 db liegen-eher darunter.

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Die Krankenkassen übernehmen die Kosten für ein zuzahlungsfreies Gerät. Ob dieses auch ausreichend ist, hängt vom Grad und Art der Schwerhörigkeit ab. Für hochgradig Schwerhörige ist mit dem jüngsten Urteil des Bundessozialgerichts der Weg frei zu einer angemessenen Versorgung, die dem bestmöglichen Stand der Medizintechnik entspricht. Auch dafür wird man kämpfen müssen, aber mit sehr guten Aussichten auf Erfolg.

http://www.welches-hoergeraet.de/was-ist-der-unterschied-zwischen-digitalen-und-analogen-horgeraten-57.html

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