Hörgerät für mein Kind? Hilft es ihm wirklich?

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Es gibt nur einen guten Rat: Dein Junge braucht so schnell wie möglich ein Hörgerät, ohne wenn und aber! Sonst ergeht es ihm vielleicht wie mir vor vielen Jahren:

Mit neun Jahren wurde ich wegen einer "nach innen gegangenen" Mittelohrvereiterung operiert. "Ohr aufmeisseln" nannte man das damals und es wurde unter örtlicher Betäubung vorgenommen. grusel Danach verschlechterte sich mein Hörvermögen von Jahr zu Jahr, was aber nicht bemerkt wurde. Ich galt als "verträumt" und setzte mich instinktiv jedes Jahr eine Reihe weiter nach vorn in der Schule. Trotzdem bekam ich alles mögliche im Unterricht nicht mit und wurde immer schlechter, bis zum Sitzenbleiben.

Als junges Mädchen dämmerte mir dann, daß ichs ziemlich "an den Ohren" hatte. Der Ohrenarzt schlug eine "gehörverbessernde Operation" vor, die aber nichts brachte außer Cholesteatomen, weswegen ich erneut operiert wurde. Mit 30 waren dann zwei Hörgeräte fällig. Insgesamt wurde ich 7 x an beiden Ohren operiert, habe eine "Radikalhöhle" verpasst bekommen und bin ohne Hörgeräte zíemlich stocketaub.

Ich will Dir damit keine Angst machen (bei Deinem Sohn liegt die Sache vielleicht anders), sondern ich will Dir ein Loblied auf das Hörgerät singen. Als ich es hatte, merkte ich erst, daß ich schon jahrelang keine Vögel mehr zwitschern gehört hatte - nu aber! Auch war es eine unheimliche Erleichterung für mich (und meine Umgebung!), nicht ständig "hää??" fragen zu müssen.

Du brauchst übrigens keine Sorge vor "Nebengeräuschen" haben. Die heutigen Hörgeräte werden langwierig "angepasst", genau auf den Hörschaden Deines Sohnes, haben Richtmikrofon, Störschallunterdrückung und vieles mehr. Wenn Dein Sohn störende Nebengeräusche hört, ist das Hörgerät nicht richtig eingestellt! So einfach ist das.

Dein Sohn wird heilfroh sein, wenn er wieder besser im Unterricht mitkommt. Und er soll sich nicht etwa genieren, sondern stolz drauf sein, was "Besonderes" tragen zu dürfen. Vielleicht ist er ja "mutig" und wählt ein Gerät in "bunt" oder Knallfarben?

Bitte, nehmt das bald in Angriff. Jeder Tag, wo er in der Schule dem Lehrstoff nicht richtig folgen kann, ist ein verlorener Tag. Das habe ich bitter erfahren müssen.

Schwindel / Gleichgewichtsstörung die ohne äußere Ursache plötzlich und heftig aufgetreten ist - Was könnte das sein?

Hallo,

ich hoffe mir kann jemand helfen bzw. ein wenig Gewissheit bringen.

Vor ein paar Tagen saß ich morgens ganz gemütlich in meinem Bett, habe am Laptop etwas geschaut. Wie aus heiterem Himmel hatte ich plötzlich das Gefühl, das Bett würde unter mir regelrecht zusammenbrechen, bzw. das ich mit dem Bett herunter stürzen würde! Ich hatte Panik und bin sitzend zur Seite eingeknickt, doch nach einem kurzen Moment war dieses "Sturzgefühl" weg und mir wurde klar, das NICHTS passiert ist. Mein Freund lag neben mir im Bett und hat überhaupt nichts ungewöhnliches mitbekommen. Ich war total verwirrt und auch erschrocken, woher diese Sinennstäuschung, bzw. die Gleichgeschwichtsstörung / die Schwindelattacke denn überhaupt kam.

Ich hatte es schon öfters, das mir mal schwarz vor Augen wurde oder man mal schwankt, aber das war wirklich kein Vergleich dazu! Das war eine heftige Attacke die nur einige Sekunden ging, ohne das ich mich hastig bewegt hätte oder ähnliches. Es ist seitdem nicht mehr passiert, trotzdem mache ich mir Sorgen.

Vor ein paar Wochen ist bei mir zudem eine Schlafstörung erkannt worden, der Verdacht liegt bei Nakrolepsie, ist jedoch noch nicht abschließend untersucht. Fraglich ist jetzt, ob dieses Schwindel-Gleichgewichts-Symptom denn auch auf eine andere Krankheit hindeuten könnte, denn zu den Anzeichen von Nakrolepsie gehört das so gar nicht - und wie gesagt - die Ärzte sind sich auch noch gar nicht sicher, was bei mir vorliegt.

Vielleicht sollte ich ergänzend noch meine anderen Symptome berichten, Nakrolepsie vermutet man bei mir, da ich oft müde und erschöpft bin trotz 10 Stunden Schlaf täglich, außerdem habe ich öfters Probleme aus dem Schlaf aufzuwachen, muss mich also aus der Schlafstarre "herauskämpfen", und hatte schon Halluzinationen direkt nach dem Aufwachen, also Trugbilder (wahrscheinlich vom Schlaf) noch gesehen, obwohl ich bereits wach war. Muskelaussetzer und plötzliche Schlafattacken habe ich hingegen (Gott sei Dank) NICHT, was die Zordnung zu Nakrolepsie eben auch schwer macht. Allerdings scheinen die sogenannten "automatischen Handlungen" bei mir ebenfalls aufzutreten, zumindest würde ich das so einordnen, Konzentrationsschwierigkeiten liegen ebenfalls vor.

Ich wäre sehr dankbar, falls jemand da einen Rat weiß. Natürlich werde ich auch meinen Arzt danach fragen, aber da die Nakrolespie-Diagnose gar nicht sicher ist, wäre ich eben über jeden weiteren Rat und Hinweis dankbar, ehe ich am Ende Medikamente verschrieben bekomme, die etwas völlig falsches behandeln.

Ich danke jedem im Voraus!

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nach Paukenerguß und NNH-Entzündung immer noch Geräusche im Ohr???

Hallo, also bei mir wurde vor 10 Tagen beim HNO ein Paukenerguß und einen Nasennebenhöhlenentzündung diagnostiziert. (muß dazu sagen, das ich das ganze fast ein halbes Jahr verschleppt habe :-( hörtest war auffällig - Beide Trommelfelle haben nicht mehr richtig geschwungen bzw. das linke gar nicht mehr. Ich habe seit längerem so ein Rattern im linken ohr, das ich aber nur wahrnehme, wenn es still ist und von der rechten Seite her Töne erklingen. Sei es sprechen oder Musik. So lang dann Beschallung da ist rattert es - wenn es ganz leise ist, sind die Rattereigeräusche auch weg.

Heute war ich zur Kontrolle beim HNO. Trommelfelle reagieren wieder ganz normal auf Schwinungen, Paukenerguß und NNH sind weg. Nur ein Druck auf beiden Ohren ist noch da - sprich es knackt beim Gähnen immer mal wieder. Und - das komische Rattern ist auch noch da. Laut meinem HNO aber normal. Ich soll weiter Inhalieren und mich in Geduld üben. Das dauert noch bis der Druckausgleich wieder richtig von allein geht und die lästigen Geräusche weg sind. Aber - was heisst Geduld? Wie lang kann das dauern bis alles wieder normal ist und auch die Geräusche weg sind?

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Rattern im Ohr??? Einseitig?

Hallo, ich hab wieder mal eine Frage. Ich habe schnupfen (lt. Doc einen leichten Paukenerguß links) und schmerzhafte Verspannungen im Nackenbereich. ansonsten bin ich topfit.

So nun zu meiner Frage: seit ein paar Tagen hab ich im linken Ohr zeitweise so ein rattern/pochen... Keine Ahnung wie ich es erklären soll. Wenn ich mich abends auf die Couch lege (liege linksseitig) Dann fängt mittendrin mein linkes Ohr, auf dem ich liege, an zu pochen bzw. rattern. Ist nicht pulssynchron - also mal schneller mal langsamer.... wenn ich die Position wechsle ist es wieder weg. Genauso fällt es mir den ganzen Tag überhaupt nicht auf. nur dann wieder, aber auch nicht immer, aber z. B. beim Telefonieren, wenn ich rechts telefoniere fängt es links wieder an zu rattern.... ganz komisch. Kennt das jemand? Was kann man da machen? Kommt es von meinem Nacken? Oder was könnte es sonst sein? Es nervt mich nur, weil ich wirklich gerne links liege. Aber wie schon erwähnt, meistens im liegen fängt es dann wieder an zu rattern....... Oder ist das noch der Paukenerguß von vor 2 Wochen, wo der diagnostiziert wurde?

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