Höheres und schnelleres Risiko einen erneuten Bänderriss zu bekommen?

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Ein wiederholter riss kann schon sein, wenn auch nicht an der stelle wo es schon einmal gerissen ist. Dies liegt natürlich auch daran ob und wie du dich in Zukunft warm machst und das Sportverhqltn veränderst.

Aber das wichtigste auch bei mir war dass man konsequent den bewegungsapparat von einer möglichen Blockade befreit, denn die Bewegung läuft auch im Kopf ab, mehr Unsicherheit wegen der "Angst" , veränderter Bewegungsablaug wegen der Verletzung und der dann veränderten Muskulatur. Also langsam hochfahren, Muskeön gezielt aufbauen und mal schauen was dies denn für ein Sport ist , den man da so betreibt, konsequentes Aufwärmen....

Mir hat mein OP-Arzt nach einem Bänderriß mal gesagt: An der Stelle, wo das Band jetzt gerissen ist, wird es nicht mehr reißen. Meine Meinung zu Deiner Frage wegen des Vorbeugens ist übrigens: Je mehr Du drauf aufpaßt, desto größer sehe ich die Gefahr, daß Du einen "Fehltritt" machst. Soll heißen; Am besten, gar nicht dran denken. Ach ja: Einen Tipp aus jüngster Vergangenheit hätte ich doch noch: Ich bin 69 und habe ein künstliches Knie. Irgendwie hat sich die Furcht, das das bei einem Sturz kaputtgehen könnte, so in mein Hirn eingebrannt, daß ich mich bereits zweimal bei einem Sturz an einem Treppenabsatz zur Seite hin abgerollt habe. Das ging instinktiv, verhindert aber weitestgehend auch einen Bänderriß. Einmal hatte ich eine Dehnung, einmal war danach gar nichts.

Ja, das stimmt schon: Einmal einen Bänderris, dann hat man mit hoher Wahrscheinlichkeit irgendwann erneut einen an selber Stelle...das Band ist einfach angeschlagen. Sagt man jedenfalls.

Aber es stimmt auch: Je mehr man sich verrückt macht und auf Teufel komm 'raus aufpasst, desto eher passiert wieder etwas!

Also keine Panik...!

Hat Tochter doch einen Bänderriss?

Hallo Zusammen, meine 5jährige Tochter ist am Mittwoch heftig umgeknickt, was ihr starke Schmerzen bereitete. Etwa 2 Stunden später fiel eine heftige Schwellung am Knöchel auf (wie ein geteiltes Ei). Unser Hausarzt hat uns gleich in ein Kinderkrankenhaus geschickt. Dort wurde das Sprunggelenk geröngt und die Ärztin beruhigte uns, da sie durch das Röntgenbild einen Bruch oder einen knöchernen Ausriss ausschloss. Unsere Tochter wurde dann mit einer Salbe und einem festen Verband behandelt. Diesen sollte ich nach 2 bis 3 Tagen entfernen und überprüfen, ob die Schwellung zurück gegangen sei. Zwischendurch sollten wir das Gelenk kühlen und es sollte ruhig gehalten werden. In der ersten Nacht hatte unsere Tochter noch starke Schmerzen, was in der zweiten Nacht nicht mehr auffiel (sie schlief tief und fest). Heute mittag habe ich den Verband nun abgemacht. Auch weil das Laufen mittlerweile wieder besser ging. Vorsichtig, aber das Auftreten war möglich. Nach dem Abmachen stellte ich fest, dass die anfangs heftige Schwellung tatsächlich zurück gegangen war. Ich hatte das Gefühl, dass sich die Schwellung eher ausgebreitet hat. Insgesamt war die Schwellung aber flacher. Jedoch ist jetzt ein großes Hämatom, hauptsächlich unterhalb des Knöchels zu sehen, was bei der Untersuchung im KH nur ganz schwach zu sehen war. Heute ist sie sehr deutlich und sehr groß. Kann es sein, dass doch ein Band gerissen ist? Soviel ich weiss gibt es Einblutungen nur bei Verletzungen von Gewebe. Eine Zerrung, wie es die Ärztin im KH nannte, verursacht doch nicht so einen großen Bluterguss, oder irre ich da? Das Laufen ist nicht mehr so schlimm, die fühlbaren Symptome also deutlich besser. Ich habe nur Sorge, dass ich den Verband dann eventuell zu früh abmache, oder dass sie noch eine Schiene (Air-Cast???) benötigt. Hat jemand ähnliche Erfahrungen gemacht?? Ganz lieben Dank vorab, LG Emmi75

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