HNO Schilddrüsendefekt, wie dringend ist eine Behandlung?

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3 Antworten

Hallo frankyT1, eine Schilddrüsenunterfunktion ist nicht lebensbedrohlich, aber wenn Du das bei Dir vermutest, solltest Du mal Deine Schilddrüsenwerte untersuchen lassen. Es ist bei den Symptomen nicht auszuschließen: Ständige Erschöpftheit, Missempfinden im Kehlkopfbereich und Depressionen sind die typischen Symptome. Lass doch einfach mal Dein Blut untersuchen, dann hast Du Gewissheit. Da gibt es zur Behandlung nur eine Möglichkeit: Schilddrüsenhormone. Es gibt keine Alternative. So schlimm ist das nicht - Du nimmst jeden Tag Dein Medikament ein und Du wirst sehen - falls das zutrifft! - Du wirst wieder ein ganz neuer Mensch. Ich habe selbst eine Schilddrüsenerkrankung, man kann damit prima leben. Es kann sein, dass es am Anfang etwas dauert, bis Du mit der richtigen Dosierung gut eingestellt bist, aber das ist auch alles. Liebe Grüße. Gerda

Hallo,

....ich würde lügen wenn ich in letzter Zeit an mir nicht einige depressive Züge festgestellt hätte.......

Genau deshalb solltest du dich in Behandlung geben. Es kann durch aus möglich sein das du an ein Schlafapnoe-Syndrom leidest ,welches eine Lawine von Symptomen mit sich zieht. Ansprechpartner HNO- Schlafmediziner -Schlaflabor.

Ein weiterer Ansprechpartner wäre für dich ein Neurologe/Psychiater. Depressionen haben eine Menge Symptome und jeder erlebt diese unterschiedlich. Ist jetzt sicherlich nicht das was du hören möchtest, aber doch sehr Nahliegend. Es dauert eine ganze Weile bis die Betroffenen sich das eingestehen und vergebens nach einer anderen Diagnose suchen.

Leider vergeht soviel Zeit und die Symptome werden immer stärker und Ängste kommen hinzu,deshalb empfehle ich dir wenn die ersten Befunde ergeben ,das alles in Ordnung ist und man nichts finden kann unbedingt an meine Worte zu denken.

Alles Gute wünscht dir Bobbys :)

Falls du wirklich eine Schilddrüsenunterfunktion hast, so gibt es m.E. nach keine alternativen Behandlungsmöglichkeiten. Allerdings wäre eine SU sowohl leicht zu diagnostizieren als auch leicht zu behandeln (wie Gerda ja schon sagte). Jedoch sind auch Bobbys Argumente stichhaltig: Es könnte durchaus eine deutlich ernstere Erkrankung dahinterstecken.

Es läuft auf alle Fälle darauf hinaus, dass du um einen Arztbesuch wohl nicht herum kommst, auch wenn du dich gerne davor drücken möchtest ;-). Du solltest aber nicht aus falscher Scham heraus darauf verzichten, deiner Gesundheit zuliebe. Glaub mir, Ärzte sehen häufig starke Raucher in ihrer Praxis, für die ist das nix Neues. Eventuell wird man dir anraten, mit dem Rauchen aufzuhören (mit gutem Grund - aber das weißt du ja selbst), aber ansonsten wird der Arzt sich darauf konzentrieren, die Ursache für deine Probleme zu finden und zu behandeln.

Also: ab zum Arzt :-)

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