Hilfe! Meine Freundin ist magersüchtig! Was kann ich tun??

1 Antwort

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Hallo!

Das ist sehr gut, dass du dich um deine Freundin sorgst und ihr helfen möchtest. Leider ist Magersucht eine sehr tückische Krankheit, bei der die Betroffenen die Erkrankung lang leugnen. Das ist genau die Situation, die du geschildert hast.

Wenn du ihr wirklich helfen möchtest, kannst du sie auf ihre Gefühle und ihr Wohlbefinden ansprechen, dirket und ausschließlich auf´s Essen solltest du sie nicht ansprechen, da wird sie wahrscheinlich abblocken. Auch ein Gespräch mir ihren Eltern kann hilfreich sein. Damit verrätst du sie nicht, sonder hilfst ihr auf den richtigen Weg zurück.

Vielleicht gibt es an eurer Schule (gehst du noch zu Schule?) auch eine Vertrauensperson, mir der du das Gespräch suchen kannst. Sie könnte deine Freundin auch auf das Problem ansprechen. Manchmal sprechen die Betroffenen offener mit fremden Personen.

Um deiner Freundin zu helfen darfst du nicht aufgeben! Ich habe selbst eine Zeit in der Kinder- und Jugendpsychiatrie gearbeitet. Das klingt immer schlimmer, als es ist. Diese Menschen sind nicht verrückt, sondern krank. Und das muss man als solches akzeptieren. Und eine Gesundung kann nur durch direkte Auseinandersetzung mit der Erkrankung erfolgen

Also ihre Eltern sind da auch noch so ein Problem.. sie muss zuhause die ganze Hausarbeit machen, da ihr Vater den ganzen Tag arbeiten muss und ihre Mutter ist gehbehindert und zeigt nicht viel interesse an ihr.. An unserer Schule gibt es schon Vertrauenslehrer, 2 Stück.. Aber ich würde eher die Vertrauenslehrerin ansprechen, der andere taugt nicht viel.. Allerdings sind die meisten Lehrer in solchen Dingen ziemlich unorganisiert.. naja, eine Verushc wirds wohl wert sein :) Danke!

0

Wie kommt es denn, dass du die Magersucht deiner Freundin so genau zeitlich festmachen kannst? Hat sie gesagt, ab heute esse ich nichts mehr? Ein Monat ist noch keine besonders lange Zeit, so dass es sich für mich eher nach einem Aufschrei, einer Bitte um Aufmerksamkeit anhört. Da sie allerdings, wie du ja schreibst bereits andere psychische Probleme nach außen transportiert hat und nichts zu essen, hat einen ebensolchen selbstverletzenden Sinn, wie das Ritzen, würde ich sagen, dass sie wirklich Hilfe braucht. Du allein wirst da allerdings wenig ausrichten können. Sprich mit ihren Eltern und wenn das nichts bringt mit anderen Vertrauenspersonen wie z.B. Lehrern oder dem Schulpsychologen. Oft sehen psychisch kranke Personen lange Zeit nicht ein, dass sie krank sind, manchmal kann es helfen, sie gegen ihren willen in eine Klinik einzuweisen. Oft kann man nur abwarten und auf eine Selbsterkenntnis hoffen.

Naja, nicht unbedingt genau einen Monat, aber sie kam irgendwann (ungefähr vor einem Monat) halt an und meinte, sie hat seit so und so vielen Tagen nichts mehr gegessen.. Später waren wir dann auf Klassenfahrt, und sie hat die ganze Woche über über ungefähr 3 Brötchen gegessen, was den Lehrern natürlich auch aufgefallen ist, aber viel haben sie dazu dann nicht mehr gesagt.. Ich glaube ich spreche wirklich mal mit einem Vertrauenslehrer! Danke

0

Deine Freundin braucht dringend ärztliche und psychotherapeutische Behandlung. Sie kann die Gefährlichkeit ihrer Erkrankung nicht erkennen. Du könntest mit einem Arzt sprechen, oder die Telefonseelsorge anrufen und fragen, was man da machen kann.

Die Anorexia nervosa ist mit einer geschätzten Prävalenz von 0,7 % unter weiblichen Teenagern zwar seltener als die Bulimie, zeigt aber nicht selten mit schweren körperlichen Komplikationen einen deutlich ungünstigeren Verlauf. Die Erkrankung beginnt am häufigsten im Teenager-Alter, wobei eine Diät, die anschließend außer Kontrolle gerät, ein Einstieg sein kann. Die Krankheit kann jedoch auch bei Erwachsenen oder bereits vor Eintritt der Pubertät auftreten. Einer von zwölf Erkrankten ist männlich.[2] Die Erkrankung kann nur selten durch eine kurze Behandlung geheilt werden. Häufig ist der Krankheitsverlauf langwierig, ebenfalls häufig lässt sich mit den zur Verfügung stehenden Therapien keine Heilung erreichen. Magersucht zählt zu den psychischen Krankheiten mit der höchsten Sterberate. Etwa 15 Prozent der Erkrankten sterben daran.[3]

http://de.wikipedia.org/wiki/Anorexia_nervosa

Das Einzigste das du machen könntest wäre Kontakt mit ihren Eltern aufzunehmen,erkläre ihnen über ihr Problem sie werden dann bestimmen was zu tun ist/werden sich Hilfe holen .LG El

Ich kenne mich gut mit dem Thema aus(hatte 4 Jahre Magersucht) es ist klar dass sie nicht einsehen möchte dass sie zu dünn/magersüchtig ist denn im Spiegel denkt sie immer sie sei zu dick.Was du tun kannst ist mit den Eltern Kontakt aufnehmen und beschreiben was ihr Problem ist .Ich hoffe ich habe dir geholfen .LG Emily

Was möchtest Du wissen?