Hilfe bei Psoriasis Arthritis

4 Antworten

Hallo Nikki79

Ich leide auch seit meinem 12. Lebensjahr an Psoriasis. In den ersten Jahren wurde ich auch mit unzähligen Mitteln versorgt, welche mehr oder weniger halfen.

Durch meine "neue"Erkrankung, welche ich hier auch schon beschrieben habe(Sklerodermie), muss ich 2mal jährlich in die Hautklinik. Dort bekam ich in den ersten Jahren Vollbäder mit einem Zusatz (leider weiss ich nicht mehr wie das hieß) welche die Lichtempfindlichkeit der Haut verstärkte. Anschliesend bekam ich eine Bestrahlung mit UVA Licht. Das hatte jedesmal als Nebeneffekt, die fast vollständige Abheilung der Psoriasis. Als ich damals die verantwortliche Mitarbeiterin in der Abteilung danach befragte, sagte Sie mir das es fast die gleiche Behandlung bei Schuppenflechte gibt. Diese wird aber nur verordnet wenn ein bestimmten Prozentsatz der Haut betroffen ist. Ebenfalls hatten sich durch diese Behandlung meine Beschwerden in Bezug der Gelenke (Artritis) auch sehr stark verbessert.

Heute bekomme ich eine andere Behandlung in der Klinik, aber immer wieder treffe ich Patienten die noch direkt wegen Psoriasis behandelt werden. Vieleicht sollte dein Mann bei seinem nächsten Arztbesuch einfach mal die Möglichkeit dieser Behandlung ansprechen. Von meinem Hautarzt bekomme ich zur Zeit für die Haut Psorcutan Salbe die wirklich gut bei mir hilft. Gegen die Artritis Schmerzen sollte er sich besser an einen Rheumatologen wenden, der hilft ihm da bestimmt weiter.

Ich wünsche Dir und deinem Mann, haltet durch und Gute Besserung

Burgfraeulein

Hallo Nikki79, etwa einmal pro Jahr befällt die Psoriasis Arthritis bei mir ein Gelenk - Hand oder Fuß - und auf der Hautoberfläche - meist an den Beinen - zeigt sich die Schuppenflechte. Gegen die Gelenkbeschwerden nehme ich Ibuprofen ein und mache Quarkumschläge, die Schuppenflechte auf der Haut behandle ich mit Salbenverbänden (Penatencreme). Da ich seit 1998 an dieser Krankheit leide, hat sich einiges an Erfahrung angesammelt. Auch habe ich einige Salben - einschl. Cortison - ausprobiert. Nach einer Anfangsverbesserung wurde die befallene Fläche jedoch stets größer. Die besten Ergebnisse hatte ich tatsächlich - auch ich war anfangs sehr skeptisch! - mit dieser "Babycreme". Nach kurzer Zeit verschwindet bei mir der Juckreiz, lässt die vermehrte Hautbildung nach und die Rötung geht zurück. An meinem rechten Fuß - hat etwa 3 Monate gedauert - ist die Schuppenflechte ganz abgeheilt. Falls dies auch für euch eine Option ist wünsche ich euch viel Erfolg! Mit freundlichen Grüßen! Fischkopp

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Vielen Dank für den Tipp :) Werden wir auf jeden Fall ausprobieren. LG

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@Nikki79

Penatencreme enthält Zink. Könnte man dann vielleicht auch mal essen (das Zink), wenn die Creme auf der Haut so hilft.

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Stimmt es, dass ein Psoriasis-Schub auch durch Medikamente ausgelöst werden kann?

Meine Hautärztin stellte vor kurzem eine Psoriasis in den Gehörgängen fest die nun mit einer Salbe behandelt wird. Komischerweise ist sie mal mehr, mal deutlicher weniger ausgeprägt. Nun nehme ich seit längerer Zeit einen Stimmungsaufheller. Zunächst Sertralin, welches jetzt durch Venlaxafin abgelöst wurde. Können die temporären Psoriasis-Schübe auch mit dieser Medikamentengruppe zusammenhängen? Gibt es bei Medikamenten denn so etwas wie die „üblichen Verdächtigen“ die solche Schübe auslösen können?

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Kann keine Faust machen und zwar dauerhaft bereits seit 5 Jahren, was kann die Ursache sein?

Mitte des Jahres 2014 hatte ich dann das selbe Problem, allerdings war es dann der Finger der rechten Hand, den ich nicht beugen konnte. Hier wurde daraufhin auch ein MRT gemacht, erwähnt wurde eine Synovitis und Verdacht weiterhin auf Rheumatoide Arthritis. Ich sollte Prednisolon nehmen. Viel gebracht hat es aber nicht wirklich. Nun begann Ende des Jahres 2016 das Problem, dass ein Faustschluss an beiden Händen nicht möglich ist und daraufhin bin ich wieder zu meinem Hausarzt, denn wenn man die Hände nicht richtig einsetzen kann, dann wird das zum Problem. Er verordnete mir Kortison und meinte ich solle diese Tabletten schleichend absetzen. Er sagte mir auch gleich im Gespräch, wenn das Kortison wirken würde, dann würde ich auch definitiv Rheuma haben. Verstanden hatte ich dies nicht. Ich hatte im Januar diesen Jahres nochmals einen Termin beim Rheumatologen vereinbart, allerdings erst für Anfang April 2017 bekommen.

Zunächst hat er mich körperlich untersucht: Bewegungsapparat: Keine eindeutigen Arthritiden nachweisbar. Vom Aspekt her Schwellung im Bereich der MCP-Reihen beidseits. Faustschluss-Defizit von ca. 2 cm beidseits.

Ich wurde von ihm auch per Ultraschall untersucht, dazu im einzelnen: Arthrosonographie: Kein Nachweis einer Synovitis in beiden Handgelenken, den MCP2 und 3 sowie den PIP 2 und 3 beidseits.

Epikrise Aktuell fand sich klinisch sowie in der Sonographie kein Anhalt für eine Aktivität einer entzündlich-rheumatischen Erkrankung. Die in 2014 durchgeführte MRT weist auf eine entzündliche Gelenkerkrankung, am ehesten eine Rheumatoide Arthritis hin. Bei positiven RF und CCP-AK ist diese Diagnose daher sehr wahrscheinlich. Als weiterführende Diagnostik wird nun zu einer konventionelle Röntgendarstellung der Hände und orthopädische Mitbeurteilung geraten. Darüber hinaus sollte eine Skelettszintigraphie erfolgen.

Sofern hierin eindeutige Arthritiden nachweisbar wären, bestünde die Indikation zur Einleitung einer Basistherapie, am ehesten mit Methotrexat.

Als Diagnose steht dazu: Hochgradiger V.a. Rheumatoide Arthritis (RF+, CCP-AK+) derzeit nicht aktiv.

Warum ich aber hauptsächlich dies alles nochmals so geschrieben habe, ist um hier Meinungen von anderen zu hören, vor allem weil ich eben nicht die typischen Symptome einer Rheumatoiden Arthritis habe. Mein Faustschluss ist dauerhaft nicht möglich!! - Absolut Keine Schmerzen!! - Meine Finger sind stark geschwollen, vor allem zwischen Mittelglied und da, wo man normalerweise einen Ring trägt, die Finger sind aber auch nicht gerötet.

Für mich ist eben merkwürdig, dass das MRT von 2012 anders ausgefallen ist, ich vermute, weil Blut abgenommen wurde und dies war eine Rheumaklinik, denn meine rechte Hand fühlte sich über die Jahre hinweg gleich an.

Hier noch mein erster Beitrag dazu: https://www.gesundheitsfrage.net/frage/zeigefinger-seit-2-wochen-geschwollen---warum-kann-ich-den-nicht-beugen

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