Hezmuskelentzündung schon 3 Monaten, komische Symptome, 2. Rückfall

1 Antwort

Sag mal gibt es bei Euch irgendwo ein Herzzentrum? Ich selbst habe eine Herzinsuffizienz, hervorgerufen durch eine Grippe die dann eine Herzmuskelentzündung hervorgerufen hat. Keiner war in der Lage das richtig zu diagnostizieren. Als ich dann zusammenbrach, bekam ich von unserem Provinzkrankenhaus auch keine Antwort die mich befriedigen konnte. Daraufhin habe ich in Berlin beim Herzzentrum angerufen und einem Termin dort vereinbart. Die haben dann die richtige Diagnose gestellt und mir gleichzeitig gesagt, dass ich nur zwei Chancen habe - entweder Herztransplantation oder ich könnte es mit einem Linksbiventrikulären Herzschrittmacher versuchen. Ok, Transplantation muss in meinem Alter nicht unbedingt sein, also entschied ich mich für den Schrittmacher. Den habe ich jetzt fast 7 Jahre drin, die Batterie hält zwischen 6 bis 10 Jahre, und ich fühle mich ganz gut damit.

In Deutschland ging es mir wesentlich schlechter, weil ich kälte überhaupt nicht mehr vertrage, aber hier in Südamerika geht es mir die meiste Zeit eigentlich prima :)

Sie zu das ihr in ein Herzzentrum zur Untersuchung kommt.

Gute Besserung

Vielen dank für Eure Vorschläge und Teilnahme... das berührt mich sehr. Ich wollte nur wissen, wie schlimm es sein kann, wenn er z.B. morgen nicht zum Arzt geht. Er war doch da vor5-6 Tagen mit den gleichen Beschwerden. Jetzt aber alles schlimmer geworden.

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@sorell

Im allerschlimmsten Fall hört er auf zu Atmen. An seiner Stelle würde ich zum Arzt gehen. Allerdings muss ich sagen, dass auch mir die Ärzte im Herzzentrum nicht immer gelaubt haben, wenn ich sagte das es mir schlechter geht. Bis sie einen Rechts- Links- Herzkatheter gemacht haben..... Von da an glaubten sie mir alles was ich sagte, weil es eben stimmte.

Es gibt in Deutschland leider zuviel Ärzte die meinen das sie alles besser wüssten als ihre Patienten!

Dein Mann darf jetzt nicht aufgeben, er muss kämpfen, auch gegen sich selbst und so manchen "Gott" im weißen Kittel. Versuche ihm Mut zu zusprechen und hilf ihm bei seinem Kampf. Das wichtigste ist, er darf sich nicht den Mund verbieten lassen, er soll klar und deutlich sagen wie es ihm geht, was für Beschwerden er hat und wenn ihm der Arzt nicht glaubt, dann soll er auch ganz klar und deutlich sagen das er dann zu einem anderen Arzt oder einer anderen Klinik hingeht.

Die Ärzte in unserem Provinzkrankenhaus in Stade haben sich, ohne Weisung vom Herzzentrum aus Berlin, nicht mehr getraut mich zu behandeln. Denen habe ich klar und deutlich gesagt, das ich ihnen nicht vertraue und das sie mich nur unter die Erde bringen mit ihrer Behandlung. Das hat gesessen und gewirkt.

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schmerzhaftes und geschwollenes Knie

Hallo,

ich heiße Carsten und bin 28 Jahre alt. Zu meiner Vorgeschichte. Bereits vor 6 jahren habe ich das erste mal einen Knieerguss im rechten Knie bekommen (nach verlegen von Laminat). Der Erguss zog sich vom Obeschenkel bis zum Fußgelenk, dazu konnte ich nicht mehr Laufen und bekam 40° Fieber. Beim ersten Krankenhausbesuch wurde der Verdacht einer Thrombose nicht bestätigt. Das Knie wurde punktiert und ich wurde mit Antibiotikum vollgestopft und musste mein Knie hochlegen und kühlen. Nach Abklingen der Schwellung, wurde ich entlassen. Ca. 1 Jahr später bekam ich wieder eine Schwellung im rechten Kniebereich. Das Knie war eines morgens angewinkelt blockiert. Nur mit einer Spritze bekam ich wieder Bewegung rein. Ich war bei einem Orthopäden und habe eine Magnetwellentherapie bekommen, ohne Erfolg. Danach wurde ich im Krankenhaus operiert. Der Meniskuss wurde geglättet und eine Fettfalte entfernt. Danach ein Jahr wieder Ruhe. Dann der nächste Erguss. Ich wurde wieder punktiert, war beim Rheumatologen, der keine auffälligen Werte feststellte. Ich bekam trotzdem eine Rheuma Basis Tabletten Therapie - keine Besserung. Ich wurde immer wieder punktiert. Dann bekam ich eine Radiosynoviorthese vor 2,5 Jahren. Danach war Ruhe. Jetzt vor 2 Wochen ist mein Knie wieder angeschwollen mit einem Erguss, das Laufen fällt sehr schwer. Einen Tag später bekam ich nachts eine Schwellung im rechten Handgelenk. Finger und Hand konnten kaum bewegt werden. Wieder der Gang zum Hausarzt und wieder Blutuntersuchung auf Rheuma. Heute Ergebnisse bekommen, alle Werte sind in Ordnung. Knie ist weiterhin geschwollen und eingeschränkt in seinen Funktionen. Auch schmerzt noch das Handgelenk, gerade am morgen.

ICH BIN AM VERZWEIFELN, kann auch langsam nicht mehr. Die ganze Sache geht an die Substanz.

Hat vielleicht noch jemand eine Idee????? Bin mir gar nicht sicher, ob ich alles hier aufgezählt habe... es ist mittlerweile echt viel.

Bin über JEDE IDEE DANKBAR!!!!

LG Carsten

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Lumbalpunktion - Cortison - Benommenheit/ Gelenkschmerzen/ Nackenschmerzen - was ist los?

Hallo alle zusammen, Vorab: ich lebe im Ausland. Bedauerlicherweise bekam ich vor 3 Wochen gesundheitliche Probleme…ich dachte, es wäre ein Hitzschlag, ich hatte starke Kopfschmerzen, Fieber, Nackenschmerzen, Übelkeit. Zu Abend konnte ich mich kaum bewegen, daher sind wir ins Krankenhaus gefahren. Blutbild zeigte erhöhte Leukozyten (14.000). Es wurde eine Lumbalpunktion gemacht, da Verdacht auf Meningitis. Die Entnahme war sehr anstrengend für mich, ich bin mehrmals ohnmächtig geworden und habe mich auch übergeben. Vor der Lumbalpunktion wurde ein MRT vom Gehirn gemacht und alles war in Ordnung. Die Untersuchung zeigte, dass ich kein Meningitis habe (nur auffällig war, dass ich wenig Protein habe). Ich lag 1-2 Stunden noch im Krankenhaus und habe eine Infusion bekommen. Am nächsten Tag fing es mit den Beschwerden an: - Kopfschmerzen (nur im Stehen), - Taubheitsgefühle am rechten Bein und an der Hüfte - leichte Rücken - und Nackenschmerzen - Schmerzen an den Armen

Nach einem halben Glas Koffein sind meine Kopfschmerzen plötzlich verschwunden. Mir ging es ab dem Tag etwas besser, doch die Nackenschmerzen verschlimmerten sich und ich hatte weiterhin hin und wieder Schmerzen an der Hüfte. Ich war dann bei einer Neurologin und sie sagte, dass die Nerven und Reflexe am Bein keine Auffälligkeiten zeigen. Am Rücken gibt es auch nichts auffälliges, die Einstichstelle tut nicht weh und ich spüre in dieser Region auch nichts auffälliges. Sie gab mir Cortison (Synacthen 100mg). Ich bin nun mittlerweile zurück aus dem Ausland und war auch bei einem Internisten: - Leukozyten: 17.500 - EKG und Lungentest in Ordnung, aber erhöhter Bluthochdruck - Reflexe an den Armen und Beinen in Ordnung - Unterberger-Test: Abweichung von ca 90 Grad nach rechts, bei Wiederholung 50 Grad

Die Cortison-Spritze ist nun 2 Wochen her. Auffällig war eben, dass meine Leukozyten erhöht sind (er vermutete, dass ich eine Depot-Spritze bekam, scheinbar doch nicht) und dass ich beim Unterberger-Test nicht an derselben Stelle stand. Ich soll nun zum Neurologen und das abklären, eventuell sei irgendetwas mit meinem Gleichgewicht. Die Lumbalpunktion liegt nun genau drei Wochen zurück. Meine derzeitige Situation ist: - Rücken - und Nackenschmerzen besser geworden - Ich habe seit dem Besuch bei der Neurologin das Gefühl, ich wäre in einem Traum. Ich will nicht sagen, dass die Dinge unreal sind, das wäre zu übertrieben,…es ist nur als sei ich neben der Spur und nicht ganz bei mir - Ich habe Gelenkschmerzen, vor allem während des Schlafens

Bis vor 6 Tagen hatte ich auch das Problem, dass ich für einige Stunden einen komischen Anfall bekam,...es fühlte sich an, als ob jemand an meine Nerven am Nacken und Hinterkopf ziehen würde, es fühlte sich wie ein Brennen an und ich war total benommen und unfähig. Das ist nun zum Glück nicht mehr da.

Die Frage ist nun: Was ist mit meinem Körper los? Ich soll morgen noch mal ein Bluttest machen, um zu sehen, ob die Leukozyten noch so erhöht sind.

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