Herzstechen mit 14

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Dein Herzstechen hat nichts mit deinem Herzen zu tun, sondern mit deinen Ängsten. Denen solltest du dich stellen und dir genau überlegen, was du dagegen tun kannst. Ich bin der Meinung, dass du dich zu stark verkrampfst und deine Atmung zu flach ist. Entkrampfen kannst du dich mit progressiver Muskelentspannung, die man gut nach einer CD lernen und ausüben kann. Außerdem solltest du Atemübungen machen. Die Hände auf den Bauch legen und tief in den Bauch einatmen und dann die Luft ganz langsam durch die geöffneten Lippen wieder auslassen. Den Ausatem viel länger ziehen, als den Einatem.

Ich hatte das auch mal und war total verrückt vor Angst. Der Arzt sagte mir damals, daß ein Schaden am Herz eigentlich nie wehtut; wenn da was schmerzt, kommt das woanders her. Das hat Dir Dein Arzt ja auch bestätigt.

Ich hatte mir ein X an die schmerzende Stelle gemacht, und so konnte er genau fühlen. Es war der Übergang von der knöchernen zur knorpelnen Rippe, und als er da an der Rippe entlang nach hinten gefahren ist und auf den dazugehörigen Wirbel gedrückt hat, tat das furchtbar weh.

Es war eine Verspannung durch eine schlechte Haltung. Das könnte bei Dir auch sein, denn durch eine traurige Sache lassen wir schonmal die Schultern hängen, und dann kann sich eine Fehlhaltung mit schmerzenden Muskeln und Sehnen einstellen...

Also nur Mut, ich vermute bei Dir ähnliches, ein Problem im Skelett. Geh doch bitte zu einem Orthopäden (oder Sportarzt; unser Hausarzt ist zufällig einer) und laß Dich an der Wirbelsäule untersuchen. Vielleicht bekommst Du dann Gymnastik oder Massage verschrieben.

Zm Schluß noch ein Gedanke: Ich habe viel in den Psalmen und Sprüchen in der Bibel gelesen, und da fiel es mir mal auf, wie oft da was steht von "Gebeinen", die in irgendeiner Art schmerzen oder beeinträchtigt sind - und immer durch seelische Probleme bedingt! Ich hatte damals auch Probleme - und Schmerzen - das fand ich sehr aufschlußreich.

Wahrscheinlich bist sehr an deinem Opa gehangen bzw. hattest ihn sehr lieb gehabt. Es gibt den Spruch von dem gebrochenen Herzen und der trifft bei dir zu. Du hast den Tod deines Großvaters noch nicht verarbeitet deshalb hast du Herzschmerzen. Diese sind aber nicht auf deinen Gesundheitszustand zurück zuführen sondern du hast es einfach psychisch noch nicht verkraftet. Es war gut das du gleich zum Arzt gegangen bist und hast gleich danach schauen lassen. Du brauchst also keine Angst zu haben, dass du einen Herzinfarkt bekommst und schon gar nicht in deinem Alter.

Ich wünsche dir alles Gute rulamann

Ich glaube auch, dass Du den Schmerz über den Verlust Deines Opas noch nicht verarbeitet hast. Wenn es Dir hilft, geh ans Grabe Deines Opas und sprich mit ihm, so als wäre er noch da, sag ihm alles was Du noch sagen wolltest, sag ihm wie lieb du ihn hattest und eines Tages wird der Schmerz geringer und Du kannst in Erinnerung an Deinen Opa denken. Alles Gute für Dich.

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herzstolpern, tod?

Hallo :) erstmal zu mir.. bin weiblich, 21 jahre alt, normal gewicht, nicht raucher, kein alkohol.

Ich habe seit 1 jahr herzstolpern. War vor c.a 8 monaten das erste mal beim kardiologe ( Ultraschall + langzeit ekg ) war beides in Ordnung. Damals hatte ich es ab und zu ( so alle 2-3 tage ). Mittlerweile hab ich es jeden Tag mehrmals ..auch mal mehr mal weniger aber es ist Aufjedenfall jeden tag da.

Wenn ich liege hab ich es nicht so oft. Meistens hab ich es wenn ich den Haushalt mache also wenn ich meine arme hin und her bewege. Auch nach dem essen und beim sitzen hab ich es.

Ich spüre dann ein Herzschlag besonders stark. Wenn ich mit der hand fühle , spür ich wie ein schlag aussetzt und der schlag danach sich so stark anfühlt.

Ab und zu hab ich zudem auch noch ein kloss Gefühl im brust/herz berreich , dadurch kommt das herzstolpern öfters. ( damit mein ich nicht dieses psychisch ausgelöste Globus Gefühl )

Psychisch geht es mir gut , ich schätze mein leben , hab eine gutes Verhältnis zu meiner Familie und bin in einer Glücklichen Beziehung.

Am Anfang hatte ich oft angst da ich dachte ich hab eine Herzkrankheit , mein herz bleibt stehen , ich muss sterben u.s.w Da ich aber beim kardiologe war und da alles in Ordnung war hat es mir zum teil meine Angst genommen.

Auch mit dem thema tod habe ich mich daraufhin sehr beschäftigt . Ich hatte einfach zum einen bedenken falls doch irgendwas mit meinem herz sein sollte zum anderen hatte ich vor dem tod selber angst. Mittlerweile denke ich das jeder sterben muss und wenn ich sterbe dann war das nunmal meine zeit dafür , viel wichtiger ist das ich den Menschen die ich liebe das immer zeige und sie schätze , dann hab ich nichts zu bereuen.
Auserdem glaube ich an gott was mir kraft gibt . Da ich glaube das ich in den Himmel komm und nach dem tod kanns nur noch schöner als jetzt werden.

Ich habe diesen Freitag ein Termin beim kardiologe und bin gespannt ob wieder alles in Ordnung ist.

Meine fragen sind ; wem geht es ähnlich ? Wer hat auch probleme mit dem herz? Wer hat sich intensiv mit dem tod beschäftigt ?

Es interessiert mich sehr , es gibt mir zusätzlich kraft zu hören das es anderen auch so geht und ich damit nicht allein bin.

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Langzeit EKG nötig?

Ich bin männlich, 21 Jahre alt und leide seit 6 Monaten an einem Stechen in der Linken Brust. Dieses Stechen ist weder bewegungs- noch atemabhängig.

Ich war bei 2 Kardiologen welche ein Ruhe EKG, Belastungs-EKG, Echokardiografie und Stressecho vornahmen ... Alles ohne jeglichen Befund. Aus kardiologischer Sicht wurde ich für Herzgesund erklärt.

Ein Orthopäde diagnostizierte bei mir eine leichte Skoliose und extreme Verspannungen in der linken Rückenmuskulatur. Des Weiteren habe ich einige Blockaden in der BWS und HWS. Nur kann ich mich nicht mit dem Gedanken abfinden, dass die Schmerzen vom Rücken kommen da is immer wieder (mehrmals täglich) Stiche direkt auf dem Herzen sind.

Seit ca. 3 Wochen habe ich immer wieder das Gefühl es "klopft" unter meiner Brust und (bilde mir ein) ich habe Extrasystolen. Ich messe mehrmals täglich meinen Puls aber konnte noch nie eine Unregelmäßigkeit feststellen. Nur wenn ich mal nicht messe spüre ich ein starkes ziehen / klopfen unter meiner linken Brust. Aufgrund dieser (vermeintlichen) Extrasystolen habe ich meinen Kardiologen überreden können am Donnerstag ein LZ EKG machen zu lassen. Nun bin ich aber am Zweifeln ob mir dieses EKG wirklich hilft oder ich danach dann zum nächsten Renne (Bspw. Katheter Untersuchung). Gerne würde ich den Ärzten glauben schenken das mit meinem Herzen alles in Ordnung ist aber ich kann es einfach nicht. diese Angst / Ungewissheit evtl. jetzt doch eine Rhythmusstörung zu haben (10 Min. Belastungs-EKG war völlig unauffällig).

Daher meine Frage:

Haltet ihr es für eine gute Idee das LZ-EKG am Donnerstag zu machen oder soll ich den Termin für jemand anderes freigeben und mich mit diesem "klopfen" unter der Brust abfinden bzw. es auf die Psyche / Stress / Muskel Ebene schieben

Ich befinde mich seit letzter Woche in psychischer Behandlung bzgl. der Angststörung.

Viele Grüße

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Notarzt hat Verdacht auf Herzinfarkt, dann doch nicht?

Hallo, ich habe in letzter Zeit immer wieder "Herzbeschwerden", vom Engegefühl in der Brust über Schweißausbrüche bishin zu Druckschmerzen, Schwindel und Todesangst. Habe schon mehrere EKGs, Langzeit-EKG, 2 Ultraschalls und mehrere Blutbilder bekommen.

Gestern Nacht kam ich ins Krankenhaus. Hatte Druck / Engegefühl von der linken Brust hoch in die Schulter, war komplett nass geschwitzt, Todesangst, Herzstolpern etc. Der Notarzt vor Ort machte ein EKG und äußerte sofort den Verdacht Herzinfarkt wegen ST-Hebungen im EKG. Also ging es mit Blaulicht in die Klinik.

Im Krankenwagen und auch später im Krankenhaus hatte ich echt Todesangst. Hatte sehr oft das Gefühl mir schnürt es die Brust zu, mir wurde oft ganz komisch, als bin ich gleich weg. Man hat im Krankenhaus noch ein EKG geschrieben und einmal Blut abgenommen. Hier war alles ok und ich wurde wieder nachhause geschickt nach nicht mal 1,5 Stunden.

Wie kann das denn sein, dass der Notarzt einen Hebungsinfarkt sieht, in der Notaufnahme aber bis auf ein EKG und ein Blutbild nichts gemacht wird? Zumal ja die Beschwerden da waren, und ich auch schilderte, dass ich in letzter Zeit häufig diese Beschwerden habe die auch stärker und häufiger werden-

Der Arzt argumentierte, dass ich mir keine Sorgen machen müsse, wäre ich 50 wäre das etwas anderes aber mit mitte 20 ist man nicht herzkrank.....

Ich habe seit dem totale Panik. Im Moment habe ich zwar keine Beschwerden solange ich hier liege, nach dem Aufstehen vorhin fing es aber wieder an, hoher Puls beim stehen / laufen, Angst, starkes Herzklopfen etc.

Ich weiß, ich stelle solche Fragen in den letzten Tagen mehrfach, ich weiß auch, dass ich mich sehr viel reinsteiger. Aber diese Symptome können doch nicht alle eingebildet sein. Wenn ich aus dem nichts solche Symtome bekomme wärend ich eigentlich total abgelenkt war. Wäre es bei solchen Symptomen nicht angebracht ein Herz-CT oder Katheter oder so zu machen um zu sehen, dass hier wirklich nichts verengt ist oder so?

Danke für eure Antworten!

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