Herzschmerzen und SchwindelGefühle - nur psychisch?

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Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Deine Schwindelgefühle können vom niedrigen Blutdruck kommen. Ich kenne das von mir auch, denn ich hatte früher immer zu niedrigen Blutdruck.

Ich würde dir mal zu mehr Bewegung raten. Mir haben damals die 5 Tibeter sehr gut getan. Ich habe sie fast 20 Jahre früh regelmäßig nach dem Aufstehen gemacht. Sie waren ein Segen für mich, mein Rücken ist viel elastischer geworden und viele Probleme haben sich von selbst gelöst.

Überhaupt sind Yogaübungen und auch Pilates gut, um sein inneres Gleichgewicht zu finden, Beweglichkeit und Körperspannung zu bekommen und zu erhalten.

Weiterhin ist progressive Muskelentspannung sehr gut, sie löst Blockaden und ist auch gut gegen Verspannungen. Man kann sie gut nach einer CD ausüben und lernen.

Auch Atemübungen können sehr hilfreich sein. Meist atmet man zu flach und nur in den Brustkorb und das kann zu Sauerstoffmangel führen. Lerne die Bauchatmung.

Atme tief in den Bauch hinein, lege dazu die Hände auf deinen Bauch und spüre, wie sie sich nach oben heben und sich der Bauch ausdehnt, atme 4 ein, halte 4 und atme 4 aus. 4 sind Sekunden, Zählschritte. Erhöhe dann auf 6 ein, 4 halten und 8 aus. 8 ein 4 halten und 12 aus. Atme durch die Nase ein und lasse beim Ausatmen die Luft langsam durch deine leicht geöffneten Lippen wieder aus.

Mache das abends auf dem Sofa oder im Bett, immer wenn es dir schummrig wird.

Trinke viel und regelmäßig, am besten Wasser, kann auch Leitungswasser sein. Mach mal eine Trinkkur mit Grünem Tee oder Ingwertee. Immer eine Kanne voll kochen und den Tag über leer trinken.

Auch Magnesium kann hilfreich sein. Schüßlersalze Nr. 7 sind da gut, vorm Schlafengehen eine heiße 7 trinken, 10 Tabletten in heißem Wasser auflösen und dann Schluckweise trinken.

Ich wünsche dir alles Gute und vor allem gute Besserung!

Die Angst vor einem Herzinfarkt kann Dir hier niemand nehmen.

Nach den zahlreich durchgeführten Untersuchungen kann man nur sagen, dass die von Dir beschriebenen Beschwerden mit Sicherheit nicht vom Herzen kommen !!!

Du solltest Dir Hilfe bei einem Psychologen holen !!!

Bist du sportlich aktiv oder warst du ungeübt kegeln? Dann könnten es Verspannungen vom Rücken her sein, die ziehen bis in die Brust. Das hatte ich schon gehabt. Alles meinte, ich müsste mich unbedingt untersuchen lassen. Es gibt schon Kinder mit Herzinfarkt. Es war aber nur eine Muskelverspannung. Das hat mein Lehrer, der nebenberuflich auch Heilpraktiker ist, abgetastet und auch "eingerenkt".

Dein niedriger Blutdruck, das kann Probleme bereiten im Bezug auf einen höheren Puls. Dein Körper versucht, damit der Blutdruck nicht komplett absackt, mit dem höheren Puls zu erhöhen. Dein Gehirn lässt dich nicht einfach so sterben. Das Gehirn ist nicht nur zum Denken da, sondern die ganze Körperfunktion wird in Bruchteilen von Sekunden durch das Gehirn aktiviert.

Wenn der Rheumafaktor erhöht ist, sollte dich dein Arzt zu einem Facharzt überweisen, es sei denn er ist aus eigener Erfahrung in der Lage dir zu helfen. Aber Rheuma ist sehr aufwendig zu behandeln und es handelt sich um Entzündungen im Körper.

Der letzte Punkt, die Nervenzusammenbrüche, da musst du dich unbedingt behandeln lassen. Alleine aus der Tatsache heraus, dass du Ruhe brauchst. Du musst in Ruhe deinen Körper verstehen lernen. Ich helfe oft im Krankenhaus in der Kinderklinik für den Freizeitausgleich der Kleinen (auch die,die älter sind als ich). Die Kinder, die ausgeglichen und ruhiger sind im Bezug auf die Behandlung, werden häufig schneller gesund als panische und weinende Kinder, die Ängste vor etwas haben.

Zum Müdesein kann ich dir nur sagen, dass kann deine Ängste sein aber auch der erhöhte Rheumafaktor. Daher empfehle ich dir ungedingt, dass du dich bei einem Rheumatologen und bei einem Psychotherapeuten meldest.

Danke für deine Antwort. :) Also ich bin kein Sportler , hatte aber mit Bewegung sonst auch nie Probleme. Ich laufe halt viel und überall hin. Ich war heute nochmal beim Arzt und die Ärztin hat gesagt wir machen ein LZ-EKG und sie hat mich zu einer Psychiaterin die auch Psychotherapeutin ist , überwiesen. Hab da aber erst Ende April nen Termin. Meine Ärzte waren der Meinung, dass sich das auch bessern könnte wenn ich das Dexa für die Augen nicht mehr nehmen muss. Muss Donnerstag wieder zum Augenarzt. Mal sehen was sie wegen dem Rheumafaktor sagt.

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@Daffodil126

Das Langzeit EKG ist eine gute Sache. Aber wenn das mit dem Rheuma noch immer besteht, gehe unbedingt zu einem Rheumatologen. Der stellt dich dann auch auf die Kortisonbehandlung gezielt ein, entsprechend der Blutwerte.

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@kleineLaura

Bedeutet denn der erhöhte RheumaFaktor einen Mangel an Kortison ? (Das wäre nämlich interessant weil genau das auch eine Nebenwirkung des Medikamentes sein kann) Sry muss das jetzt mal fragen.

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@Daffodil126

Kortison wird eingesetzt, damit die Entzündung behandelt wird. Mir großem Erfolg. In wie weit dieser körpereigene Stoff ausreichend oder nicht ausreichend produziert wird, wird nach meinen Informationen nicht untersucht. Aber das Zusetzen vom Kortison wirkt bei Entzündungen wieder heilend oder lindernd. Das ist auch der Grund, warum ich dir den Rheumatologen empfehle. Ich kann dir den Arzt nicht aufzwingen. Im Krankenhaus sehe ich aber immer wieder bei Kindern mit Rheuma, wie aus einem weinenden jammernden Kind durch den Rheumaarzt nach kurzer Zeit eine lachende Nervensäge wird.

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@kleineLaura

Ach so verstehe. Ja ich bin mit Rheuma schon vertraut, meine Schwester hat es von Geburt an (ist jetzt 18). Nur wusste ich das mit dem Kortison eben nicht. Naja mal schauen, was die Augenärztin erst mal sagt.

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Tipps gegen Kreislaufprobleme bei niedrigen Blutdruck?

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Habt ihr vielleicht Tipps um den Kreislauf in Schwung zu bekommen?

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Dauerschwindel seit einem Jahrzehnt - psychisch bedingt? Behandlungsmöglichkeiten?

Eine gute bekannte hatte vor etlichen Jahren mal einen Kreislaufzusammenbruch. Ich glaube ihr Blutdruck war zu niedrig. Ich bestellte den Hausarzt, der ihr 2 Spritzen verabreichte. Wir wissen bis heute nicht, was es war, aber wohl irgendetwas stabilisierendes.

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Sie war bei etlichen Ärzten unter anderem HNO und Neurologe. Es ist keine somatische Ursache feststellbar bzw. kann nicht gefunden werden. Die Ärzte neigen dann dazu, es in die Schublade "psychisch Bedingt" einzuordnen.

Kann sowas sein? Ich kann mir vorstellen, dass Leute psychotische Episoden haben aber irgendwie nicht, dass jemand sich mehr als ein Jahrzehnt lang Schwindel "einbildet".

Klar wird hier keiner Diagnostizieren können, aber habt ihr Ideen, was das alles sein könnte? Wahrscheinlich zu viel um es hier aufzuzählen, so kompliziert, wie der Körper ist...

Was könnte damals passiert sein? Vielleicht eine durch die Spritzen verursachte hypertensive Krise, bei der das Gehirn Schaden genommen hat? (Überdosis?)

Und wenn es "psychisch Bedingt" ist, gibt es einen Namen bzw. eine Behandlungsmethode dafür? Macht es Sinn, einmalig ein sofort wirksames Neuroleptikum einzunehmen, um herauszufinden ob bzw. auszuschließen, dass es "psychotisch" ist?

Kann man Schwindel einem bestimmten Neurotransmitter/Rezeptortypen zuordnen, um möglicherweise in Frage kommende Neuroleptika einzugrenzen? Oder ist das mit den Neuroleptika eine komplette Schnapsidee? Bitte nicht den erhobenen Finger "keine Selbstversuche", das wird selbstverständlich mit dem Doc abgeklärt. Wollte nur vorher sicher gehen, dass ich keine Frage stelle, auf die er mir den Vogel zeigt. Hier gibt es doch sicher Leute, die sich etwas auskennen?!

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Abschliessend möchte ich sagen bzw alle bitten, unter diesen Beitrag nur ernst gemeinte Ratschläge zu geben und sich nicht darüber lustig zu machen, das hab ich nämlich auch schon erlebt.

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