Herzrhytmusstörungen bei Schlaf Apnoe?

2 Antworten

Das hilft bestimmt: Zusammenhänge von Schlafapnoe und Herzerkrankungen Aktuelle wissenschaftliche Untersuchungen haben erneut gezeigt, dass die für die Schlafapnoe charakteristischen nächtlichen Atemaussetzer (Apnoen) mit dem jeweils damit verbundenem Abfall der Sauerstoffsättigung im Blut ein stark schädigender Faktor für das Herzkreislaufsystem sind. Die Terminierung der Apnoe mit einer Weckreaktion verursacht einen erhöhten Sympathikotonus (Überwiegen der "Stress-Hormone", wie z. B. Adrenalin) mit Anstieg der Serumspiegel für Adrenalin und Noradrenalin mit Blutdruckerhöhung und Steigerung der Herzfrequenz. Der mit jeder Apnoe einhergehende wiederholte Sauerstoffabfall führt zu einer Schädigung im Wandbereich der kleinen Blutgefäße mit Entwicklung einer Atherosklerose.

Die Fakten sind: Wichtige ernst zu nehmende Herzkreislauferkrankungen sind in einem hohen Prozentsatz mit einer Schlafapnoe assoziiert:

Bei Herzinsuffizienz (Leistungsminderung des Herzens) liegt in ca. 60% eine Schlafapnoe vor. Bei ca. 30 bis 40% der Patienten mit Koronarer Herzerkrankung ist eine Schlafapnoe nachweisbar. Herzrhythmusstörungen (ganz besonders Vorhofflimmern) gehen in ca. 30% der Fälle mit einer Schlafapnoe einher. Bluthochdruck: bei ca. 30% der Betroffenen besteht eine Schlafapnoe. Eine besondere Bedeutung haben der schwer einstellbare Hochdruck (wenn mehrere blutdrucksenkende Medikamente notwendig werden) und die fehlende Nachtabsenkung bei der Langzeit-Blutdruckmessung; hier ist sogar in ca. 60 bis 80% der Fälle eine Schlafapnoe vorhanden.

http://www.youtube.com/watch?v=ZBy2Q9-yCHM

Richtig, bei SChlaf Apnoe kann es zu Herz Rhytmusstörungen kommen. Das merkt man, wenn man zum Beispiel ein Langzeit EKG macht, welches den Herzrhytmus auch nachts aufzeichent. Ausserdem kann es sein, das diese Rhytmusstörungen auch tagsüber auftreten, Herzrasen oder unregelmässiger Puls wären ein Zeichen. Gruss

Kann man sich beim Schlafwandeln bewusst Verletzungen zufügen?

Meine Nichte hat ihre Essstörung einigermaßen im Griff, dazu kommt aber nun auch offenkundig ein Borderline-Syndrom. Zudem ist sie schon mehrfach an einem anderen Ort aufgewacht und wusste nicht mehr, wie sie dorthin gekommen sei. Das hört sich ja nach Schlafwandeln an. So ist es vor einigen Tagen passiert, dass sie nachts, nach ihren Angaben im Schlaf, aus dem Fenster im Erdgeschoß gestiegen und zu ihrer Schule gegangen sei. Diese befindet sich ca. 3Km entfernt. Am nächsten Morgen berichtete sie dann ziemlich verwirrt davon. Auch dass alles voller Blut gewesen sei, als sie wieder zurück in ihr Zimmer gestiegen war. Es stellte sich heraus, dass sie sich am Unterarm „geritzt“ und eine recht heftige Wunde zugefügt hat. Kann sie sich so etwas wirklich während des Schlafwandelns zugefügt haben? Für solche Schnittwunden benötigt man ja auch entsprechendes Werkzeug, Schere, Rasierklinge, etc. die sie ja mitgeführt haben müsste. Ist das also glaubwürdig?

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