herzrhythmusstörung!?

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Du bist jung und sportlich. Diese Symptome sollten Dich nicht allzusehr in Angst versetzen. Sooo schnell stirbst Du davon nicht, vielleicht in 40 Jahren;)

Aber da Du Todesangst, Traum, Pubertät, Störungen der Temperaturregulation, Herzrhythmusstörungen, erhöhte Körpersensibilität, Erkältungsanfälligkeit, Herzstechen, Erschöpfung beim Treppensteigen (mit 18) erwähnst bzw andeutest....laß Deine Schilddrüse beim Arzt untersuchen. Leider mußt du selbst die Grenzwerte kontrollieren weil die Labore noch häufig die alten (-4,5) ausdrucken und die Ärzte eine hohe Laborgläubigkeit auszeichnet. TSH 0,3-2,5! Über 2,5 liegt die Ursache für deine Symptome in einer Schilddrüsenunterfunktion vielleicht Hashimoto. Da hilft Dir dauerhaft Thyroxin (Arztwechsel leider oft nötig, Nuklearmediziner aufsuchen).

Gegen Angst- und Panikattacken und nervöse Herzbeschwerden empfehle ich Dir Argentum Nitricum C30

Gute Besserung!

Achso ich sollte noch ergänzen das ich vor ca. 10 oder 9 Monaten ein Langzeit EKG, ein Belastungs-EKG und eine Ultraschalluntersuchung des Herzen gemacht habe. Alles in Ordnung. Ebenfalls wurde vor ca.4 Monaten ein normales EKG durchgeführt, welches Ebenfalls keine Anzeichen auf irgendwas aufwies.

Dein Problem hast Du sehr anschaulich geschildert, und man kann daraus folgendes schliessen:

  • Du bist ein junger, sportlicher Mann und hast ein gesundes Herz (lt. Befunden).

  • Du treibst (zu?) viel Sport und neigst dazu, Dich körperlich zu überfordern. Immerhin bist - warst - Du noch im Wachstum, dazu der übliche Schulstress, da scheinen mir 2 - 4 x Fitness (= Kraft) plus "reichlich" Fussball (= Ausdauer) wöchentlich etwas viel. Auspowern ist okay, aber Dein Körper muss zwischendurch auch Zeit zur Erholung haben!

  • Du gehst achtlos mit Deiner Gesundheit um, als hättest Du noch eine Reservegesundheit in der Tasche, und hörst nicht auf die Botschaften Deines Körpers. Der signalisierte Dir nämlich bereits, dass er genug damit zu tun hat, Deine Erkältung schnell auszukurieren... oder warum, meinst Du, warst Du "recht schlapp"?!

  • Du pickst Dir ein Symptom (Puls/Herzschlag) heraus und beobachtest das übergenau, während Du andere Zeichen zwar bemerkst, aber keine Schlüsse draus ziehst. Es ist bekannt, dass, wenn man so "automatische" Abläufe wie Atmung, Herzschlag etc. anfängt zu kontrollieren, alle möglichen (harmlosen) Erscheinungen bemerkt und sich da ganz schön reinsteigern kann. Warum liegt Dein Focus nicht eher auf der Tatsache "Ich habe einen Infekt - mein Körper braucht Zeit und Ruhe, um diesen auszukurieren"?

  • Du schreibst von einem traumatischen Erlebnis. Inwieweit sich das auf Dein Befinden auswirkt, kann ein Aussenstehender kaum beurteilen. Aber Du weisst hoffentlich, dass es keine "Schande" ist, deswegen zum Arzt zu gehen, wenn man allein damit nicht fertig wird?

  • Sei gut zu Deinem Körper und gönn ihm jetzt die Ruhe, die er braucht. Du kannst in ein paar Tagen wieder "fit wie ein Turnschuh" sein, und Dein Herz schlägt gleichmäßig und ruhig. Du kannst Dich aber auch weiterhin überfordern, Deine Erkältung verschleppen und Dir langfristig dadurch einen Herzmuskelschaden zuziehen.

  • Unter diesen Aspekten fällt Dir die richtige Entscheidung hoffentlich nicht mehr schwer. Ich wünsche Dir rasche und gute Besserung! :o)

Puls bei Haus/Gartenarbeits - Belastung

Hallo liebe Gemeinde, ich hätte da eine Frage zum Thema Puls bei Belastung.

Folgendes ist mir wiederfahren. Ich habe heute im Garten die Hecke geschnitten. Nun... es war für meine Begriffe keine sehr leichte Tätigkeit. Ich bin auch sehr unsportlich, muss ich leider sagen. Nach ca. 45 min war ich erschöpft und mein Puls ging ziemlich schnell. Gemessen habe ich dann am Handgelenk mit Stoppuhr ca. 130 Schläge. Das hat mir ein wenig Angst gemacht, da ich schon einmal wegen Tachykardie per Rettungswagen ins Krankenhaus eingeliefert wurde. Seither bin ich auch sehr oft am Puls checken und horche viel in mich hinein. Als der Puls nach ca. 30 min immer noch bei ca. 100 war habe ich meinen Hausarzt angerufen. Er meinte dies sei bei untrainierten schon möglich und ich sollte erst mal eine Pause machen. Das wird dann schon wieder. Eine halbe Bisoprolol hat er mir noch empfohlen. Gesagt... getan. Nach ca. 1 Stunde war der Spuk dann tatsächlich vorbei und der Puls in Ruhe wieder um die 70.

Nun meine Fragen, ist es tatsächlich so das bei gepflegter Unsportlichkeit der Puls so lange benötigen kann, bis er wieder zur Ruhe kommt und bessert sich das wenn ich demnächst meinen Kreislauf mit solchen Tätigkeiten mehr fordere? Wie hoch darf ein Puls gehen, bei solchen Tätigkeiten oder gehen?

Evtl. ist das was ich beschreibe ja auch ein völlig normales Kreislaufverhalten und ich steigere mich da nur etwas hinein. Für einige Anregungen wäre ich sehr dankbar.

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